Die Liste Schwäbisch Haller Bauwerke führt sowohl abgegangene als auch noch vorhandene Bauwerke in Schwäbisch Hall auf.Horst Clauß, Hans-Joachim König und Ursula Pfistermeister: Kunst und Archäologie im Kreis Schwäbisch Hall, Theiss, Stuttgart und Aalen 1979.
Sakralbauten Stadtmitte St. Jakob galt als die „älteste Kirche oder Kapelle der Stadt“ und war eine romanische Basilika mit langem Kirchenschiff mit weitausladenden Kreuzarmen und einem Vierungsturm. 1534 wurden der Chor, der Friedhof und der Kreuzgang abgebrochen. St. Johannes St. Maria am Schuppach war eine gotische Hallenkirche, die 1464 bis 1467 anstelle einer im Jahre 1322 gestifteten Hauskapelle der Familie Unmuß von Altenhausen erbaut wurde. 1812 erfolgte der Abbruch. Marienkapelle oder Schönthaler Kapelle war ein Sakralbau am Säumarkt 12 in Schwäbisch Hall, der 1296 erwähnt wurde. Um 1500 wurde sie nach Süden im Stil der Spätgotik erweitert. 1808 wurde der Sakralbau abgebrochen. St. Jodokus, auch Josenkapelle, an der Gelbinger Gasse 39 wurde um 1250 errichtet. Der Kirchturm wurde zum „Josenturm“ aufgestockt. St. Michael: Eine romanische Basilika entstand 1156. Das gotische Hallenschiff wurde von 1427 bis 1456 erbaut. 1427 war ein gotischer Westturm geplant, dessen Umsetzung nicht erfolgte. Schließlich folgten noch ein Gewölbe im Stil der Gotik (1456) und ein gotischer Chor (1495–1525). Eine Turmerhöhung im Stil der Renaissance erfolgte von 1539 bis 1573. St. Katharina: Ein flachgedeckter einschiffiger Saalbau mit 3 Apsiden entstand um 900. Um 1240 entstand eine Kirche im Stil der Spätromanik. 1343 wurde ein Chor im Stil der Gotik hinzugefügt. 1896 bis 1898 wurde das alte Kirchenschiff abgebrochen und durch ein neues im Stil der Neogotik ersetzt. Spitalkirche, ein Barockbau. St. Joseph, erbaut 1886/87 nach Plänen von Ulrich Pohlhammer im Stil der Neugotik. St. Nikolaus, Kapelle im Friedhof im Rundbogenstil. Auferstehungskirche, Kirchweg 1, erbaut nach Entwürfen des Architekten Walter Bischoff (1961–1963). Evangelisch-Methodistische Christuskirche, Am Säumarkt 8/1 (1933). Mevlana Moschee (2002), Gaildorfer Straße, Wolfgang Kuhn
Südliche Kernstadt Unterlimpurger Straße 65; Synagoge mit Ausmalung von 1738/39 (Eliezer Sussmann) St. Urban: Die Kirche wurde vor 1230 durch Schenk Walther II. auf Oberlimpurg (um 1210–1283) unterhalb dessen Burg Limpurg errichtet. 1250 wurde ein dreiseitiger frühgotischer Chor mit zwei Jochen angebaut. Zudem wurde ein dreigeschossiger Kirchturm im Norden mit einer Grundfläche von 4,60 × 4,60 m erbaut. Um 1430/50 wurde das Langhaus verbreitert und eine Kapelle – vermutlich als Grablege für Schenk Friedrich V und Susanna von Thierstein – auf der Südseite angebaut.
Rollhof / Reifenhof Neuapostolische Kirche, Egerländerweg 3 (1960) Johannes-Brenz-Kirche, Im Vogelsang 39 (1954)
Kreuzäcker Kreuzäckerkirche, Schenkenseestr. 25. Die Kirche wurde am 16. Dezember 1956 zusammen mit dem evangelischen Gemeindehaus und dem Kindergarten in der Kreuzäckersiedlung eingeweiht.
Heimbachsiedlung / Teurershof „Christus König“, Naumannstr. 6. Erbaut nach Entwürfen des Architekten Hans Georg Reuter und am 12. März 1961 geweiht. Bemerkenswert das Christus-König-Mosaik von Dieter Franck sowie die Chorraumgestaltung von 2003 durch Joseph A. Schaeble. Sophie-Scholl-Kirche, Stauferstraße 34. Gemeindezentrum der Evangelischen Sophie Scholl Kirchengemeinde (2003), Wolfgang Kuhnhttp://www.architektkuhn.de/kirchen.htm
Tullauer Höhe / Hagenbach Lukaskirche, Hagenbacher Ring (1989). St. Markus, Hagenbacher Ring (1983).
Erlach Heiligkreuzkirche (evang.), gotische Wehrkirche mit romanischem Taufstein und Freskomalereien um 1400.
Steinbach St. Nikolaus ist eine barocke Stiftskirche von 1715 mit romanischen Türmen des Vorgängerbaus. St. Johannes Baptist (um 1100) gilt als „Mutterkirche von Hall, Vorbild für St. Katharina und St. Michael“Clauß, König, Pfistermeister, S. 134 St. Ägidien (um 1120) evang. Martinskirche, 1968. Synagoge in Schwäbisch Hall-Steinbach
Bibersfeld Kirche „Hl. Magdalena“, gestiftet 1350; Einweihung nach Umbau 1407. Neubau (1868), wobei der mittelalterliche Ostturm integriert wurde. Kapelle zur „Hl. Agatha“
Eltershofen Evangelische Filialkirche von 1769:
Gailenkirchen romanische evang. Pfarrkirche.
Gelbingen St. Johannes, früher Kapelle 1342, Wiederaufbau 1949/50.
Gottwollshausen St. Georg. Der Sakralbau entstand vermutlich aus den Resten einer abgegangenen Burg.
Hessental St. Matthäus, 1365, vermutlich aus den Resten einer früheren Burg errichtet. Eine Erneuerung des Langhauses erfolgte im Jahre 1731. 1944 zerstört, wurde sie von 1948 bis 1950 in vergrößertem Maßstab wieder aufgebaut. St. Maria, Königin des Friedens (1964)
Sulzdorf St. Bartholomäus-Kirche evang. St. Margareta, 1949/50 wieder aufgebaut.
Tüngental Marienkirche Tüngental, 1949/50 wieder aufgebaut.
Profanbauten Stadtmitte Büschlerhaus: „Romanische Biforien mit Diamantbossen“ im Saal des Reichsschultheißenhauses an der Nordseite des Unteren Hauses des heutigen Adelshofs (Steinturm mit Stufengiebel). Keckenturm, 1240 Senftenhaus, Obere Herrngasse 5 und 5a, 1492/1494: „gotisches Haus“. Büchsenhaus, Am Rosenbühl 14, 1505/1527: „spätgotische Vorhangbogen“ Stellwaghaus, Am Markt 4, um 1550 Widmanhaus, Am Markt 5, um 1550 Gräterhaus, Gelbinger Gasse 47, 1602/03 Rinderbachburg, Am Markt 9, 1731 Stiersches Haus, Am Markt 10, 1738 Rathaus, Am Markt 6, 1735 Engelhardt-Palais, Gelbinger Gasse 25, 1705 Comburger Klosterhof (auch Seiferheld’sches Haus), Klosterstraße 5 (Barockausstattung Totalverlust) Bonhoeffer-Haus, Klosterstraße 7, 1716 (Barockausstattung Livio Retti) Am Säumarkt 4 (Schwäbisch Hall), ehem. Kapelle Württembergisches Wachhaus, Klassizistisch, Am Säumarkt 12, 1811 Obere Herrngasse 1, Klassizistischer Profanbau von 1838. Bahnhof Schwäbisch Hall, Rundbogenstil, 1860 Villa Heinrich, Biedermeier, Gelbinger Gasse 111, 1874 Altes Gymnasium, Historismus, Gymnasiumstraße 2, 1871/1873 Brenzhaus, Historismus, Mauerstraße 5. 1969 erfolgte der Abbruch. Neues Solbad Historismus, (1880), Abbruch 1969. Villa Peregrina, Crailsheimer Straße 35, um 1903 Villa Hagenmeyer, Katharinenstraße 10, 1903/04 Ehemalige Gewerbeschule, Gymnasiumstraße 4, 1912 Hauptgebäude der Sparkasse, Am Hafenmarkt 1, 1937/1941 Solbad, Diakonissenanstalt mit Kranken-Hochhaus, 1943http://www.ansichtskarten-center.de/krankenhaus/7170-schwaebisch-hall-kranken-hochhaus-1943-akhttp://www.akpool.de/ansichtskarten/24642843-ansichtskarte-postkarte-schwaebisch-hall-in-baden-wuerttemberg-neues-krankenhaus-diakonissenhaus Bausparkasse, 1959http://www.akpool.de/ansichtskarten/24284323-ansichtskarte-postkarte-schwaebisch-hall-blick-auf-die-bausparkasse-strassenseite Landratsamt; Münzstraße 1 (1979), Münchener Architekt Professor Angererden Blendstatthalle; Blendstatt 6 (1988). Entwurf Architekturbüro Klaus Mahler, Gumpp, Schuster in Stuttgart, künstlerische Ausstattung Heinz Pistol, Stuttgart.Blendstatthalle Schwäbisch Hall. Hrsg. v. d. Stadt Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1988 Modehaus am Milchmarkt, Neue Straße 7 (1995) Mahler Gumpp Schuster (Eintrag zum Gebäude mit Literaturhinweisen)Christoph Dausel, Robert Kitel: Modehaus Schwäbisch Hall. Theoriearbeit Analyse konstruktiver Gestaltkonzepte und Visualisierung mittels Vectorworks, WS 2000/01, Institut für Baukonstruktion und Industriebau, TU Braunschweig.
Stadtgrabenring Kunsthalle Würth (2001) Haller Globe-Theater (2000) erbaut nach Entwürfen Architektengemeinschaft Haller Architekten: Ekkehard Frey, Siegfried Kienle, Wilhelm Kraft, Wolfgang Kuhn, Ulrich Mix, Roland Schuhmann, Martin Weidenbach, Renate ZinkAKBW: , abgerufen am 19. Februar 2014
Südliche Kernstadt Unterlimpurger Straße 8; Amtsgericht Unterlimpurger Straße 81; Hohes Haus Oberlimpurg – Burgruine Limpurg
Eltershofen Schloss Eltershofen
Tüngental Wasserburg Altenhausen Schlossruine Bielriet
Brunnen Fischbrunnen mit Skulpturen von Hans Beuscher (um 1509) Milchmarkt-Brunnen
Einzelnachweise [Als gotisches Haus deutlich gekennzeichnet …]
[Der sogenannte neue Bau wurde zum Büchsenhaus (Zeughaus) …]
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