Liste der Zuflüsse der Wörnitz
Das Einzugsgebiet des etwa 132 km langen, durchweg in östliche bis südliche Richtungen zur Donau bei Donauwörth laufenden Flusses Wörnitz umfasst ungefähr 1570 km². Er hat nur drei große Zuflüsse von über 20 km Länge, nämlich die 21 km lange Rotach, die ihm an seiner Ostwendung bei Wilburgstetten von rechts zuläuft, die 41 km lange Sulzach, die auf dem folgenden Ostlauf bei Wittelshofen von links mündet, sowie die 37 km lange Eger, die am Ende seines südwärts laufenden Abschnitts durchs Nördlinger Ries und vor seinem Eintritt in die Frankenalb bei Harburg-Heroldingen wiederum von rechts zuläuft.
Diagramm Wörnitzzuflüsse von über 10 km Länge
Tabelle der großen Zuflüsse Tabelle der Zuflüsse mit 10 km oder mehr an Länge. Zum Vergleich auch die Daten der Wörnitz selbst.
Tabelle der Zuflüsse mit 10 km oder mehr an Länge Name GKZ Seite Stat.km Längekm EZGkm² Mündung Ort m ü. NHN Ursprung Ort m ü. NHN Bemerkung Ampfrach 118-12 rechts 115,3 10,6 30,5 ggü. Feuchtwangen-Reichenbach 447 b. Schnelldorf-Grimmschwinden 477 Zwergwörnitz 118-14 rechts 103,2 15,7 61,3 zw. Schopfloch u. Lehengütingen 440 b. Kreßberg-Selgenstadt 515 Abschnittsnamensfolge Kesselbach → Langenbach → Schönbach → Zwergwörnitz Rot(h)ach 118-18 rechts 86,8 20,8 87,2 b. Wilburgstetten 432 b. Fichtenau-Neustädtlein 501 Abschnittsnamensfolge Rotbach → Rotach → Rothach Sulzach 118-2 links 76,0 41,9 191,3 b. Wittelshofen 426 b. Schillingsfürst-Ziegelhütte 516 Lentersheimer Mühlbach 118-4 links 60,4 18,1 92,0 v. Wassertrüdingen-Oberaumühle 419 b. Ehingen-Beyerberg 520 Abschnittsnamensfolge Pfahlgraben → Eglesgraben → Lentersheimer Mühlbach Gänsbach 118-54 links 46,6 10,1 19,2 b. Hainsfarth-Fürfällmühle 412 b. Westheim-Hüssingen 511 Abschnittsnamensfolge Saubach → Linksseitiger Gänsbach → Gänsbach Augraben 118-552 rechts 45,6 11,3 15,4 v. Munningen-Ziegelmühle 411 b. Fremdingen-Eitersberg 468 Mühlbach 118-56 rechts 44,8 14,6 26,1 n. Munningen-Ziegelmühle 411 b. Fremdingen-Seglohe 470 mit namenlosem Oberlauf vom Rotenberg durch die Seeger Seen Grimmgraben 118-582, 118-58 rechts 44,1 10,4 27,0 b. Munningen 411 b. Maihingen-Utzwingen 451 Abschnittsnamensfolge Rechtsseitiger Grimmgraben → Grimmgraben („Westliche“) Rohrach 118-6 links 40,5 24,2 49,7 ggü. Wechingen 408 b. Heidenheim-Obelshof 554 durchfließt den Hahnenkammsee Rodelbach 118-72 links 33,5 13,0 52,1 ggü. Alerheim-Wennenmühle 406 Doosweiher b. Wemding 482 Abschnittsnamensfolge Rodelbach → Altwasser Schwalb 118-74 links 30,8 14,3 31,2 v. Harburg-Schrattenhofen 405 b. Fünfstetten-Heidmersbrunn 517 Eger 118-8 rechts 26,7 36,9 440,8 b. Harburg-Egermühle 404 b. Bopfingen-Walkmühle 515 Ellerbach 118-92 links 11,9 11,9 47,4 n. Harburg-Ebermergen 403 b. Fünfstetten 519 Kaibach 118-94 links 0,1 11,1 21,1 i. Donauwörth 397 b. Buchdorf 542 Wörnitz 118 n. a. 0 131,8 1685,5 i. Donauwörth 396 i. Schillingsfürst 492
Liste der Zuflüsse Zuflüsse, soweit sie namentlich aus dem baden-württembergischen Geodatenviewer, dem Bayernatlas (vormals: Bayernviewer) oder weiteren Quellen zu erheben waren, siehe dazu die Weblinks am Ende. Im Übergangsbereich Baden-Württemberg–Bayern wurden, wo dort erhältlich, die amtlichen Längenangaben aus LUBW-FG10 übernommen bzw. deren Polygonzüge dort abgemessen, ansonsten wurden meist die Gewässerlängen auf dem Bayernatlas manuell abgemessen. Zuweilen stehen auch Einzugsgebietsgrößen nach LUBW-GEZG und Höhenangaben nach Online- oder Papierkarten. Kleinere Abweichungen von heute abfragbaren Daten können sich ergeben, weil die Online-Karten und -Datenbanken inzwischen weiter ausgebaut oder verändert wurden.
Quelle Die ausgewiesene Wörnitzquelle liegt in Schillingsfürst an der Dombühler Straße auf etwa .
Oberlauf nach Südsüdosten bis Wilburgstetten
Ölmühlgraben, von links bei Schillingsfürst-Wittum, etwa 1,4 km. Entsteht als Ausfluss des Badesees am Schillingsfürster Fischhaus. Seewiesengraben, von rechts südlich von Wörnitz-Oberwörnitz, etwa 2,2 km. Entsteht am Ortsrand von Wörnitz-Walkersdorf. Ebertsmühlengraben, von links an der Wörnitzbrücke der Staatsstraße 2419 bei Wörnitz, etwa 2,3 km. Entsteht östlich der Höfstettermühle von Dombühl am Rande des Gemeindeholzes und der Kreisstraße 35. Morrieder Bach, von rechts bei der Wörnitzer Kläranlage, etwa 3,4 km. Entsteht gegen den Ostrand der Rodungsinsel von Wettringen-Obergailnau zu. Gründleinsgraben, von rechts vor Wörnitz-Ulrichshausen, etwa 2,0 km. Entsteht zwischen Wörnitz-Bösennördlingen und dem Parkplatz an der A 7 in dessen Westen. Mittelstetter Graben, von links bei Ulrichshausen, etwa 1,3 km. Entsteht in Wörnitz-Mittelstetten. Ratzendorfer Graben, von links bei Feuchtwangen-Ratzendorf, etwa 1,4 km. Entsteht südwestlich des Ulrichshausener Bergs dicht an der Trasse der Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim. Fritzenberggraben, von links an der flussabwärtigen Seite der Bahnbrücke zwischen Ratzendorf und Feuchtwangen-Zischendorf, etwa 1,1 km. Entsteht an der Südwestspitze des Fritzenbergs dicht an der Autobahn A 6. Waldhausener Mühlbach, von rechts zwischen Zischendorf und Feuchtwangen-Zumhaus, etwa 7,4 km. (Mit dem Arzbacher Mühlbach als Oberlauf.) Entsteht als Arzbacher Mühlbach südwestlich von Wettringen-Grüb am Nordostfuß des Grüber Rankens. Grundgraben, von rechts noch vor Zumhaus, etwa 2,2 km. Entsteht zwischen dem Schnelldorf-Oberampfracher Schloßberg im Südwesten und der A 7 im Nordosten am Rand der Kreisstraße 27. Hirtengraben, von rechts unmittelbar nach Zumhaus, etwa 1,5 km. Entsteht am Rande der A 7 wenig nördlich des Autobahnkreuzes Feuchtwangen/Crailsheim. Hahnäckergraben, von links auf wenig unter vor der Kläranlage westlich von Feuchtwangen-Breitenau, etwa 1,8 km. Entsteht östlich von Breitenau. Langwiesengraben, von links an der Kläranlage bei Breitenau, etwa 1,5 km. Entsteht südöstlich von Breitenau am Sportplatz. Ungetsheimergraben, von rechts durch Feuchtwangen-Ungetsheim, etwa 1,0 km. Entsteht westlich von Ungetsheim als Feldweggraben. Sperbersbach, von links westlich von Feuchtwangen-Sperbersbach, etwa 1,6 km. Entsteht nordöstlich der Ortschaft Sperbersbach am Südrand der Hochebene des Mühlbergs. Ampfrach, von rechts gegenüber von Feuchtwangen-Reichenbach, etwa 10,5 km. Die Quelle liegt westlich von Schnelldorf-Grimmschwinden und nördlich des Simonsbergs. Mittelgraben, von links durchs südliche Reichenbach auf , etwa 0,8 km. Rotbach, von links zwischen Reichenbach und Feuchtwangen-Mosbach, etwa 1,2 km. Mehrere Quellzweige östlich von Reichenbach nahe der Staatsstraße 1066. Speckgraben, von rechts auf zwischen denselben Ortschaften, etwa 1,1 km. Entsteht vor dem Ostfuß des Feuchtwangen-Seiderzeller Mühlbergs. Seitzbach, von rechts gegenüber dem nördlichen Mosbach, etwa 2,7 km. Entsteht am Nordfuß des Geißbergs und läuft durch Seiderzell. Hegelbach, von links durch Mosbach, etwa 1,8 km. Entsteht vor dem Südfuß des Vogelbucks. Lachengraben, von rechts auf gegenüber dem südlichen Mosbach, etwa 1,4 km. Entsteht am Nordrand des Feuchtwanger Orts Kühnhardt a.Schlegel. Tribursbach, von links vor Feuchtwangen-Tribur, etwa 1,6 km. Entsteht am Südhang und südlich des Weinbergs. Kühnhardter Mühlgraben, von rechts in der nächsten Wörnitzschlinge, etwa 2,8 km. Entsteht westlich von Kühnhardt am Südhang des Geißbergs. Steinweihergraben, von rechts gegenüber dem südlichen Tribur, etwa 1,8 km. Entsteht im Waldhanggewann Pfaffenklinge. Heiligkreuzgraben, von links zwischen Tribur und Feuchtwangen-Larrieden, etwa 1,4 km. Entsteht in einer Talmulde unmittelbar nördlich von Feuchtwangen-Heiligenkreuz. Dauberachergraben, von rechts unmittelbar nördlich von Larrieden in die Wörnitz gleich unterhalb des Mühlkanalwehrs, etwa 1,2 km. Entsteht im Starkfeld nordwestlich von Larrieden. Bachgraben, von rechts durchs nördliche Larrieden in die Wörnitz selbst, etwa 1,8 km. Entsteht östlich der A 7 vor der südlichen Pfaffenklinge. Mühlgründleinsgraben, von gegenüber von Larrieden in den Kanal der Larrieder Mühle, etwa 1,0 km. Entsteht am Westrand des Pfaffenholzes südöstlich von Heiligenkreuz. Bruckberggraben, von links zwischen Larrieden und Schopfloch, 1,0 km. Entsteht bei einem kleinen, von Feldern umgebenen See. Heiligenschlaggraben, von links an der Schopflocher Neumühle, 2,5 km und 3,6 km². Entsteht nördlich von Schopfloch-Deuenbach im südlichen Pfaffenholz an der Bahnlinie Bahnstrecke Dombühl-Nördlingen. Mit linkem Zufluss Heckersgraben. Zwergwörnitz, von rechts auf zwischen Schopfloch und Lehengütingen, 16,0 km und 23,1 km². Entsteht offiziell am Knick der Hochstraße im Ort Selgenstadt der Gemeinde Kreßberg. Langwasengraben, von rechts gegenüber dem nördlichen Lehengütingen, etwa 2,0 km. Entsteht am Ostrand des Herrenholzes, teilt sich am Schwedenkreuz, linker Ast läuft offenbar zur untersten Zwergwörnitz. Schwarzklingengraben, von rechts keine fünfzig Meter nach dem vorigen, etwa 0,5 km. Ausfluss eines Sees nordwestlich der Schopflocher Pulvermühle. Klingengraben, von rechts an der Schopflocher Pulvermühle gegenüber von Lehengütingen, etwa 1,7 km. Entsteht südwestlich von Schopfloch-Waldhäuslein an einer Waldspitze. Fröschlach, von links zwischen Lehengütingen und der Dinkelsbühler Froschmühle, etwa 1,0 km. Entsteht zwischen Schopfloch-Dickersbronn und dem Froschholz in dessen Südwesten. Röttenbach, von rechts zwischen Dinkelsbühl-Burgstall und der Froschmühle in die Wörnitz selbst, etwa 2,8 km. Entsteht nördlich von Dinkelsbühl-Oberradach und fließt den letzten Kilometer in einem schön nahe der Pulvermühle einsetzenden Auengraben neben der Wörnitz. Hellenbach, von links bei der Dinkelsbühler Kemmleinsmühle, etwa 4,6 km. Länge mit Oberlauf Mühlgraben, dessen oberster Quelle westlich des Häckerweihers an der B 25 liegt. Heiligbach, von rechts vor Dinkelsbühl-Maulmacher, etwa 2,5 km. Entsteht im Rohrfeld südöstlich von Dinkelsbühl-Oberradach Lohwassergraben, am Unterlauf Lohweihergraben, von links gegenüber Maulmacher, etwa 3,1 km. Entsteht südlich von Dürrwangen-Hopfengarten am Rand des Rabenholzes. Wiesengraben, von rechts gleich nach Maulmacher, 0,9 km. Entsteht am Ostrand der Deponie südlich des Kesselhofes. Mutschachgraben, von links bei der Dinkelsbühler Unsinnigen Mühle (Ölmühle), etwa 3,7 km. Entsteht östlich des Schleifbucks im Dinkelsbühler Stadtwald Mutschach. Ölgraben, von links bei der Dinkelsbühler Lohmühle bei Neustädtlein, etwa 4,7 km. Am Bach und seinen Zuläufen liegen etwa drei Dutzend große und kleine Weiher. Mündungsfernste Quelle südöstlich von Dinkelsbühl-Karlsholz im Bogenfeld. Walkenweiherbach, von rechts beim Dinkelsbühler Wohnplatz Neumühle bei Radwang, 8,0 km. Entsteht westlich von Fichtenau-Buckenweiler als Hardgraben, danach auch Mühlbach. Lohgraben, von links beim Dinkelsbühler Wohnplatz Freundstal, etwa 3,8 km. Entsteht im Dinkelsbühler Dorf Sinbronn und ist ähnlich reich an Weihern wie der Ölgraben. Almosenbächlein, von links bei Wilburgstetten-Knittelsbach, etwa 0,9 km. Fließt aus dem hoch gelegenen Altweiher und die letzten hundert Meter in einem schon weiter oben in deren Aue beginnenden Nebengraben der Wörnitz. Walkmühlgraben, von links in den Mühlkanal der Wilburgstettener Walkmühle, wenigstens 0,9 km. Ausfluss des Hafenweihers, der auch noch vom weiter abwärts mündenden Rappelachgraben gespeist werden kann, siehe dort. Herrnweihergraben, von rechts gegenüber der Wilburgstettener Walkmühle in die Wörnitz selbst, etwa 1,4 km. Ursprung östlich von Mönchsroth-St. Ulrich in einer schmalen Wiesenbucht im Wald, läuft den letzten halben Kilometer als Auenbach neben der Wörnitz. Grundgraben, von rechts am Nordrand von Mönchsroth-Diederstetten nach dem Rückfluss des Kanals der Wilburgstettener Walkmühle, etwa 1,3 km. Ursprung am Ostrand von Mönchsroth-Winnetten