mini|Karte des Maloti-Drakensberg Transfrontier Conservation Area; die Gebiete in der Provinz Freestate (Freistaat) gehören nicht dazu mini|Landschaft am Sanipass mini|Das Amphitheatre im Royal Natal National Park mini|hochkant|Policeman’s helmet im Royal Natal National Park Der uKhahlamba-Drakensberg Park (isiZulu uKhahlamba = „Barriere aus Speeren“Beschreibung des Parks bei southafrica.net (englisch), abgerufen am 5. Februar 2014) ist ein Schutzgebiet in den Drakensbergen in Südafrika. Im November 2000 wurde der Park in die UNESCO-Welterbe-Liste eingetragen und seit 2013 ist er Teil des Maloti-Drakensberg-Parks.Maloti-Drakensberg ParkNaturpark Drakensberg (Qathlamba) – Teil der grenzüberschreitenden Welterbestätte „Maloti-Drakensberg-Park“ (K/N/GÜ/2000; 2013 erweitert) Der Park wird von der Provinzbehörde Ezemvelo KZN Wildlife verwaltet. (englisch), abgerufen am 5. Februar 2014
Geographie Der Park bedeckt eine Fläche von 2428 km². Er liegt in der Provinz KwaZulu-Natal und bildet einen 180 Kilometer langen und bis zu 20 Kilometer breiten Streifen entlang der Grenze zum Königreich Lesotho.Der Ukhahlamba Drakenberg Park, KwaZulu Natal, Südafrika Weitere Bestandteile des uKhahlamba-Drakensberg Park sind die getrennt liegenden Gebiete Royal-Natal-Nationalpark und Spioenkop Dam Nature Reserve weiter im Norden., abgerufen am 5. Februar 2014
Der Park verfügt über hochaufragende Bergformationen und ist mit einem gut ausgebauten Netz von Wanderpfaden durchzogen. Basaltene, senkrecht aufragende Bergpfeiler, Bastionen aus goldbraunem Sandstein sowie skulpturierte Bögen, Höhlen, Säulen und Felswannen prägen das Landschaftsbild. Die Kette der Drakensberge im uKhahlamba-Drakensberg Park umfasst mehrere über 3000 Meter hohe Gipfel wie den Mafadi, den Giant’s Castle, den Cathedral Peak, den Monk’s Cowl, den Champagne Castle und den Njesuthi. Die Berghänge sind teilweise als Naturschutzgebiete ausgewiesen, in denen sich rund 30.000 Felsmalereien in etwa 600 Höhlen finden, die von San-Menschen über einen Zeitraum von 4000 Jahren erstellt wurden. In dieser Region entspringen die meisten großen Flüsse der Provinz KwaZulu-Natal. Sie bilden tiefe Schluchten und Täler. Einzige Straßenverbindung durch den Park nach Lesotho ist die Strecke über den Sanipass.
Flora und Fauna Es gibt eine Vielfalt endemischer Pflanzenarten, darunter Zuckerbüsche. Im Frühjahr übersäen in den Niederungen Teppiche von Wildblumen den Park, darunter Watsonia-Arten.
Zu den Vogelarten gehören Kapgeier (Gyps coprotheres) und Bartgeier (Gypaetus barbatus). Zahlreiche im Park beheimatete Wirbeltiere und Wirbellose sind endemisch. Weiterhin leben im Park Buschböcke, Ducker, Elenantilopen und Paviane.
Geschichte Entwicklung des Schutzgedankens 1903 beschloss die Regierung der Kolonie Natal die Errichtung eines Naturschutzgebietes in den Drakensbergen. 1905 wurde eine klare Grenzziehung des Schutzbereichs proklamiert. 1916 wurde der Royal Natal National Park eingerichtet. (englisch), abgerufen am 5. Februar 2014 Ab den 1950er Jahren wurden in den Drakensbergen diverse Naturschutzgebiete ausgewiesen, so 1951 das Kamberg Nature Reserve, 1953 das Nature Reserve de Lotheni und 1967 Vergelegen. Dabei wurde der Gewässerschutz vorangetrieben. 1973 kamen die Schutzgebiete Mdedelelo und Mkomazi hinzu.Mdedelelo (Cathkin Peak)
Maloti Drakensberg Transboundary Welterbe Im Juni 2001 wurde des Maloti-Drakensberg Transfrontier Conservation Area (etwa: Maloti-Drakensberge-Grenzüberschreitendes-Erhaltungsgebiet) gegründet. Dieses verbindet den ukhahlamba-Drakensberg Park mit dem Sehlabathebe-Nationalpark in Lesotho. Ihm liegt der Anspruch an einen Peace Park (Transfrontier Conservation Area/TFCA) zugrunde. Die zwölf Kilometer lange Staatsgrenze kann zu Fuß passiert werden. Seit 2013 sind beide Parks zusammen als Maloti-Drakensberg-Park in der UNESCO-Welterbe-Liste verzeichnet.Maloti-Drakensberg Park, Südafrika, Lesotho Der gesamte Park ist nunmehr 2493 km² groß, wobei 65 km² der Fläche auf das Terrain Lesothos entfallen.
Teile der Drakensberg-Gebirgskette sind zu Schutzzwecken mit übergeordneter Bedeutung als Totalreservate ausgewiesen sowie für touristische Zwecke daneben als Wildreservate. Entsprechend der Ramsar-Konvention wird der uKhahlamba Drakensberg Park auch als Schutzgut der List of Ramsar wetlands of international importance geführt. Private Eigentumsrechte hält an kleineren Gebietsteilen die Cathkin Estates Conservation and Wildlife Sanctuary.
Literatur
Weblinks Beschreibung des Maloti-Drakensberg Transfrontier Conservation Area auf der Website der UNESCO (englisch) UNESCO-Karte des Maloti-Drakensberg Transfrontier Conservation Area (PDF zum Herunterladen) Beschreibung des Parks bei southafrica.net (englisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Ramsar-Gebiet in Südafrika Kategorie:Bestandteil einer Welterbestätte in Afrika Kategorie:Bestandteil einer transnationalen Welterbestätte Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Afrika Kategorie:Geographie (KwaZulu-Natal) Kategorie:Bestandteil einer Welterbestätte in Südafrika Kategorie:Schutzgebietsgründung 1905