Johann Christoph Meurer (* 22. August 1598 in Husum; † 27. August 1652 in Hamburg) war Syndicus und Diplomat der Hansestadt Hamburg.
Leben Meurer war Sohn des früheren Hamburger Syndicus und holsteinischen Geheimrats Philipp Meurer, der Präsident von Husum war.Uwe Iben: Philipp Meurer – Husums letzter Präsident in einer unruhigen Zeit am Ende des 16. Jahrhunderts. In: Zwischen Eider und Wiedau, Nordfriesland 2009 () Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Rostock,Eintrag im Rostocker Matrikelportal Tübingen, Straßburg, Wittenberg, Leipzig und Jena. In Jena wurde er 1618 zum Dr. beider Rechte promoviert. Nach erster praktischer Arbeit am Reichskammergericht in Speyer unternahm Meurer seine Grand Tour durch die Niederlande, England, Frankreich und Italien.
1633 wurde er, wie schon sein Vater zuvor, Syndikus der Hansestadt Hamburg. Er vertrat die Stadt in diplomatischen Missionen als Gesandter. 1631 und 1635 am Wiener Hof, 1637 bei der Krönung von Kaiser Ferdinand III. und 1641 beim Reichstag in Regensburg.
Ab 1645 vertrat er Hamburg bei den Friedensverhandlungen von Münster und Osnabrück im engen Schulterschluss mit den Gesandten der Hansestädte Bremen Gerhard Coccejus und Lübeck David Gloxin, mit denen er in Osnabrück gemeinsam ein Haus bewohnte.Siehe Internetportal Westfälische Geschichte
Siehe auch Liste der Gesandten beim Westfälischen Frieden
Literatur
Weblinks
Eintrag Meurer, Johann Christoph im Internetportal Westfälische Geschichte
Einzelnachweise
Kategorie:Senatssyndicus Kategorie:Hanseatischer Diplomat Kategorie:Jurist in der Frühen Neuzeit Kategorie:Jurist im auswärtigen Dienst Kategorie:Gesandter (Westfälischer Friede) Kategorie:Gesandter beim Heiligen Römischen Reich Kategorie:Person im Dreißigjährigen Krieg (Hamburg) Kategorie:Geboren 1598 Kategorie:Gestorben 1652 Kategorie:Mann