mini|Logo der WM Die Kletterweltmeisterschaft 2001 bezeichnen die vom 5. bis 8. September 2001 ausgerichteten Kletterweltmeisterschaften in Winterthur in der Schweiz. Neben dem Lead- und Speedklettern stand an dieser WM das erste Mal die Disziplin Bouldern auf dem Programm.

Organisation Für die Weltmeisterschaft stand ein Budget von 600'000 FrankenArtikel «Dank Expo-Verschiebung in Sulzer-Halle» von Roger Tacheron. Der Landbote vom 8. September 2001. zur Verfügung und wurden vom Schweizer Alpen-Club (SAC) organisiert. Es traten über 200 Athleten aus 25 Nationen an.Artikel «Die Elite der Waghalsigen kommt» im Tages-Anzeiger vom 16. August 2001. Beim Finale am Samstag waren rund 3'000 Zuschauer anwesend.Artikel «Unvollendete Route in «russischer» Halle» von Urs Stanger. Der Landbote vom 10. September 2001.

Austragungsort mini|Die Sulzer-Hallen 52 und 53 beim Katharina-Sulzer-Platz Ursprünglich sollten die Wettkämpfe als Teil der Landesausstellung Expo in Biel stattfinden, da diese jedoch um ein Jahr verschoben wurde, wurden die Wettkämpfe nach Winterthur verlegt. Mitgrund für die Wahl von Winterthur war, dass man die Grossveranstaltung nicht in der Peripherie, sondern möglichst Nahe bei der Bevölkerung durchführen wollte.Artikel «Im Kampf gegen die Schwerkraft» von Roger Tacheron. Der Landbote vom 5. September 2012.

Die Wettkämpfe wurden in der Halle 53 im Sulzer-Areal ausgetragen, die ehemalige Sulzer-Giessereihalle war aufgrund ihrer Grösse für diesen Zweck bestens geeignet. Die WM 2001 waren damit die ersten Kletterweltmeisterschaften, die in einer alten Industriehalle stattfand. Die benachbarte Trendsporthalle Block 37 diente für die Athleten als Isolationszone.

Programm Die Eröffnungshow fand am Mittwoch, dem 5. September statt. Am Donnerstag wurden die Qualifikationswettkämpfe im Speedklettern sowie die Viertelfinals im Leadklettern durchgeführt. Am Freitag folgte die Qualifikation im Bouldern sowie die Halbfinals im Leadklettern. Am Samstag, dem 8. September, fanden schliesslich die entscheidenden Finalrunden statt.

Resultate Männer Leadklettern Von den 71 angetretenen Athleten schafften es 26 ins Halbfinal und neun schlussendlich ins Final. Von den fünf angetretenen Schweizern konnten sich übrigens ganze vier für das Halbfinale qualifizieren, jedoch reichte es keinem für den Finaleinzug.

Rang Name Finale Halbfinale Viertelfinale 1. Route 2. Route 1. Gérôme Pouvreau 20.88 23.75 Top 2. Tomáš Mrázek 20.88 23.75- 17.15 3. François Petit 19.39- 22.30- Top 4. Alexandre Chabot 18.33- 24.41- 17.15 5. Yuji Hirayama 18.33- 22.10- Top 6. Ramón Julian 13.55 21.18 17.48- 7. Christian Bindhammer 13.07+ 21.18 Top 8. Bernardino Lagni 13.07 22.30+ Top 9. Jewgeni Owtschinnikow 12.47+ 22.10 19.59-

Speedklettern Insgesamt sind in der Qualifikation 20 Athleten angetreten, wovon sich 16 für das Finalturnier qualifizieren konnten.

Rang Name Finale Kleines Finale Halbfinale Viertelfinale Achtelfinale 1. Maksym Stenkowyj 30.25 19.34 21.31 21.23 2. Wolodymyr Sacharow elim. 19.58 34.08 24.72 3. Tomasz Oleksi 19.70 19.44 20.37 21.41 4. Alexandre Chaoulskii 23.08 19.75 21.33 23.95 5. Evgeni Krivocheicev 26.02 26.72 6. Oleg Grebenyuk 26.39 23.16 7. Alexei Gadejew elim. 24.62 8. Raphaêl Lachat elim. 33.14 9. Wladimir Nezwetajew 23.22 10. Csaba Komondi 25.25 11. Andrei Krivonos 27.33 12. Ihor Honcharenko 29.04 13. Vladislav Baranov 30.48 14. Milen Videnovski 30.84 15. Kalin Garbov 36.58 16. Urs Schönenberger 36.67

Bouldern Insgesamt traten 55 Athleten bei der Qualifikation an.

Rang Name Finale Qualifikation 1. Mauro Calibani 6t13 6z11 6t7 6z6 2. Frédéric Tuscan 4t6 5z7 5t6 6z7 3. Christian Core 4t8 6z11 6t6 6z6 4. Daniel Dulac 4t9 6z9 6t8 6z6 5. Jérôme Meyer 4t9 6z12 6t7 6z7 6. Daniel Andrada 4t11 5z8 5t5 6z6 7. Salavat Rakhmetov 3t3 6z7 5t5 6z6 8. Karsten Borowka 3t4 4z6 4t6 5z6 9. Jurij Golob 3t7 5z13 6t13 6z10 10. Kilian Fischhuber 2t2 3z5 4t12 6z13 11. Mykhailo Shalahin 2t6 3z9 3t3 5z8 12. Jean Baptiste Jourjon 1t1 5z13 5t10 6z11 13. Wouter Jongeneelen 1t1 4z7 4t5 6z7 14. Gareth Parry 1t3 4z10 4t5 5z6 15. Peter Markevich 1t4 3z9 4t6 6z12 16. Stephane Julien 0t0 5z9 4t8 5z6 17. Raphaêl Lachat 0t0 4z5 4t5 5z7 18. Evgeni Krivocheicev 0t0 4z9 4t6 5z10 19. Kyrilo Shevchenko 0t0 3z3 3t4 6z10 20. Juraj Repcik 0t0 3z5 3t3 5z5

Hinweis zur Notation: die erste Zahl stellt die Anzahl Hindernisse, die zweite die Anzahl dafür benötigten Versuche dar. Beim zweiten Block stellt die vordere Zahl die Anzahl Bonuspunkte und die hintere die dafür benötigten Versuche dar.

Frauen Leadklettern Von den 52 angetretenen Athletinnen schafften es 26 ins Halbfinal und 14 schlussendlich ins Final. Rang Name Finale Halbfinale Viertelfinale 1. Martina Čufar 22.96 Top Top 2. Muriel Sarkany 22.96- Top Top 3. Chloé Minoret 21.72- Top Top 4. Bettina Schöpf 20.17- Top Top 5. Olga Jakowlewa 18.88- Top Top Jenny Lavarda 18.88- Top Top 7. Marietta Uhden 18.64+ Top Top 8. Katrin Sedlmayer 16.36 Top Top 9. Rie Kimura 16.36- Top Top 10. Annatina Schultz 16.19+ Top Top 11. Mi-Sun Go 15.74 Top Top Elena Ovtchinnikova 15.74 Top Top 13. Damaris Knorr 14.96 Top Top 14. Venera Chereshneva 13.40- Top Top

Speedklettern Von den zwölf angetretenen Athletinnen konnten sich acht für das Finale qualifizieren.

Rang Name Finale Kleines Finale Halbfinale Viertelfinale 1. Olena Rjepko 37.03 43.09 42.27 2. Maija Piratinskaja 37.73 38.94 41.97 3. Swetlana Sutkina 37.26 elim. 40.51 4. Anna Saoulevitch 44.69 41.28 51.81 5. Olha Sacharowa 42.70 6. Natalija Perlowa 44.59 7. Zosia Podgorbounskikh 45.34 8. Renata Piszczek elim.

Bouldern Von den 30 angetretenen Athletinnen konnten sich 20 für das Final qualifizieren, wobei die ebenfalls qualifizierte Verena Tcherechneva im Finale nicht antrat.

Rang Name Finale Qualifikation 1. Myriam Motteau 5t6 6z10 6t7 6z6 2. Sandrine Levet 5t7 6z8 6t6 6z6 3. Natalija Perlowa 4t4 4z4 4t6 6z8 4. Nicola Haager 4t8 5z7 5t5 6z9 5. Corinne Theroux 4t8 5z10 5t6 6z7 6. Renata Piszczek 3t4 5z6 6t6 6z6 7. Emilie Pouget 3t5 5z6 5t5 6z6 8. Leire Aguirre 3t5 4z6 6t7 6z6 9. Ruth Plannels 2t2 4z7 4t4 5z5 10. Eva Nieselt 2t3 3z3 4t5 5z5 11. Helena Lipenska 1t1 4z4 5t5 6z9 12. Isabella Ritsch 1t1 4z5 6t13 6z11 13. Olga Bibik 1t1 4z7 5t5 6z8 14. Cinzia Donati 1t1 4z7 4t8 5z5 15. Ioulia Abramtchouk 1t1 4z8 4t4 5z5 16. Zuzana Cintalova 1t1 3z4 3t5 6z9 17. Tanja Bauer 1t1 3z5 4t6 5z5 18. Iwona Gronkiewicz-Marcisz 1t4 4z9 5t7 6z9 19. Nienke Swart 0t0 2z4 3t4 4z6

Hinweis zur Notation: die erste Zahl stellt die Anzahl Hindernisse, die zweite die Anzahl dafür benötigten Versuche dar. Beim zweiten Block stellt die vordere Zahl die Anzahl Bonuspunkte und die hintere die dafür benötigten Versuche dar.

Medaillenspiegel Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt 1 2 2 2 6 2 2 1 1 4 3 1 - 1 2 4 1 - - 1 5 - 1 1 2 6 - 1 - 1 - 1 - 1 8 - - 1 1

Weblinks Vollständige Resultate der WM 2001

Einzelnachweise

2001 Kategorie:Sportveranstaltung 2001 Kategorie:Sportveranstaltung in Winterthur Kategorie:Schweizer Alpen-Club Kategorie:Klettern (Schweiz)