Jakabszállás ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Kecskemét im Komitat Bács-Kiskun.

Geografische Lage Jakabszállás liegt 18 Kilometer südwestlich des Komitatssitzes und der Kreisstadt Kecskemét. Nachbargemeinden sind Fülöpjakab, Orgovány und Bugac.

Geschichte Die Hauptbeschäftigung der Menschen in der Region war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die Arbeit als Hirte. Nach und nach fand ein Wandel zur Landwirtschaft statt. Gutsherren erwarben Land und beschäftigten landlose Bauern, was das Bevölkerungswachstum beschleunigte. Der Ort wurde 1922 als eigenständige Gemeinde in dem Gebiet von Szabadszállás gegründet, zunächst unter dem Namen Szabadjakabszállás und erhielt 1926 seinen heutigen Namen Jakabszállás.

Sehenswürdigkeiten Ikarusz-Skulptur, erschaffen von Károly Hajagos Kun-Denkmal (Kun emlékmű), erschaffen 1988 von Endre Turi und Ferenc Kovács Magyarkert – Ökopark, südlich der Gemeinde Römisch-katholische Kirche Jézus Szíve, erbaut 1944 Sándor-Petőfi-Denkmal, erschaffen von Györgyi Lantos

Söhne und Töchter der Gemeinde Tibor Palánkai (* 1938), Wirtschaftswissenschaftler

Verkehr Die Hauptstraße Nr. 54 von Kecskemét nach Sükösd verläuft durch Jakabszállás, von der in östliche Richtung die Landstraße Nr. 5302 nach Fülöpjakab abzweigt. Es bestehen Busverbindungen nach Kecskemét, nach Kiskunfélegyháza sowie über Soltvadkert und Kecel nach Sükösd. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in Kecskemét, Kunszállas und Kiskunfélegyháza. Von 1928 bis 2009 besaß Jakabszállás einen Bahnhof am mittlerweile nicht mehr betriebenen Schmalspurnetz Kecskemét.

Einzelnachweise

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Kategorie:Ort im Komitat Bács-Kiskun