Maustrenk (historisch Austränk oder Am Austränk) ist ein Dorf im Weinviertel Niederösterreichs wie auch Ortschaft und Katastralgemeinde der Gemeinde Zistersdorf im Bezirk Gänserndorf. Die Ortschaft hat Einwohner (Stand ). Bis Ende 1971 war Maustrenk eine eigenständige Gemeinde.
Geographie Der Ort befindet sich etwa 45 Kilometer nordwestlich des Zentrums von Wien, 25 Kilometer nördlich von Gänserndorf und 5 Kilometer nordwestlich von Zistersdorf.
Das Dorf Maustrenk liegt auf um die Höhe oberhalb der Talung der Zaya. Durch den Ort fließt ihr der Seiherbach zu. Die Ortschaft umfasst über 200 Gebäude mit Einwohnern.
Das Katastralgebiet mit 1.297 Hektar erstreckt sich über gut 5 km in Nord-Süd-Richtung und 4½ km Ost–West. Dazu gehören der Steingraben vom Ort südostwärts, die Lüssäcker im Norden, die Flur Hasellüsse im Osten, die Flur Heidweingärten und der Streitberg im Süden, sowie der Karberg () im Südwesten. Das Umland des Orts ist nur marginal besiedelt.
Nachbarorte
Geschichte Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Maustrenk ein Bäcker, ein Dachdecker, ein Fleischer, zwei Friseure, drei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, zwei Schmiede, zwei Schneider und eine Schneiderin, vier Schuster, eine Sparkasse, sechs Tischler, ein Wagner und einige Landwirte ansässig. Weiters gab es einen Steinbruch.Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 354
Mit 1. Jänner 1972 wurden im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständigen Gemeinden Blumenthal, Gaiselberg, Gösting, Großinzersdorf, Loidesthal, Maustrenk, Windisch Baumgarten und Zistersdorf zu Zistersdorf fusioniert.
Kultur und Sehenswürdigkeiten Katholische Pfarrkirche Maustrenk hl. Georg
Wirtschaft und Infrastruktur Im Juli 1999 entstand am Steinberg nordöstlich von Maustrenk, gegen den Steinbergwald hin, der Windpark Zistersdorf der DonauWind Erneuerbare Energiegewinnung und BeteiligungsgesmbH, mit vier 600-KW-Windkraftanlage auf 70 m hohen Türmen (Eine Anlage im Juli, drei weitere im Dezember).. Ingrid Divis in Wirtschaftsblatt, 25. August 1999;Zistersdorf Windpark (Österreich), thewindpower.net;Eintrag auch in Landschaftsplanung & Gartenkunst A. Zbiral: Landschaftskonzept Hauskirchen Energielandschaften. 2003, Kapitel 5. Energielandschaften: Fossile Energie – Windkraft, S. 48 (S. 48–50 pdf, Weblink, beide zbiral.at) die Anlage ist in NÖGIS, Thema Orthofoto (Luftbild), Layer Luftbild 1999–2005 gut erkennbar. Im Zuge des Konkurses der Firma wurden diese 2008 nach Polen verkauft, und die Anlage rückstandsfrei demontiert.Zistersdorf: Erster Rückbau im Weinviertel: Windkraftanlagen hinterlassen nach dem Abbau keine Spuren in der Landschaft, igwindkraft.at, 11. September 2008; Vom anschließenden Windfeld Prinzendorf, von der Windkraft Simonsfeld AG 2003 erbaut (15 2-MW-Anlagen, 100-m-Türme) liegen seit der Erweiterung 2009 zwei Windräder auf Maustrenker Gebiet., wksimonsfeld.at
Südöstlich Maustrenk wurde ab 2005 der Windpark Maustrenk errichtet.
Literatur
Weblinks
Nachweise
Kategorie:Ort im Bezirk Gänserndorf Kategorie:Geographie (Zistersdorf) Kategorie:Ehemalige Gemeinde im Bezirk Gänserndorf Kategorie:Gemeindeauflösung 1971