Walter Blickensdorfer oder Blickenstorfer (* 6. März 1921 in Zürich;Eintrag 384490 im biografischen Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek. † Februar 1969)Eintrag 384491 im biografischen Katalog der Schweizerischen Nationalbibliothek. war ein Schweizer Journalist und Schriftsteller.

Leben

1944 begann Blickenstorfer für Die Tat zu arbeiten. Erfahrungen ab 1945 als Delegierter des Roten Kreuzes, u. a. in Strassburg, weckten in ihm das journalistische Interesse für politische Themen; so schrieb er in den folgenden Jahren über den aufkommenden Kalten Krieg und 1956 über den Ungarnaufstand.

Blickenstorfer wirkte in den 1960er Jahren als «freier Journalist und Redaktor» in Zürich,Schriftgut in den Archiven der ETH Zürich. unter anderem für die Zürcher Woche sowie als Auslandsredaktor für Die Tat.Eintrag im Inventar des Teilnachlasses von Erwin Jaeckle im Schweizerischen Literaturarchiv. Er war zudem «Reporter» und war «beim Schweizerischen Fernsehdienst tätig».

Er schrieb auch für Die Weltwoche.Vgl. Walter Blickensdorfer: Seiltänzer des Lebens. In: Die Weltwoche, 9. Dezember 1955.

Sein Roman Die Gejagten wurde 1961 unter der Regie von Max Michel verfilmt.https://media.zhdk.ch/signatur/3002

Schriften (Auswahl)

Einführung eines militärischen Arbeitsdienstes in der Schweiz. In: Allgemeine Schweizerische Militärzeitung, 88=108 (1942), S. 293–307. Erde, Liebe, Glaube. Zürich: Rascher, 1942. Die Gejagten. Zürich: Schweizer Druck- und Verlagshaus, 1953. Seiltänzer des Lebens. Zürich: Schweizer Druck- und Verlagshaus, 1955.

Literatur

Nachruf im Tages-Anzeiger, 11. Februar 1969. Ki: Walter Blickenstorfer gestorben. In: Die Tat, 12. Februar 1969, S. 5. Abschied von Walter Blickenstorfer. In: Die Tat, 14. Februar 1969, S. 6.

Einzelnachweise

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