Walter Stahl (* 1914; † 1988) war ein deutscher Jurist.

Leben Stahl studierte Rechtswissenschaften und wurde zum Dr. jur. promoviert. Im Zweiten Weltkrieg geriet er in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft.Stefan Scheil: Transatlantische Wechselwirkungen. Der Elitenwechsel in Deutschland nach 1945. Duncker & Humblot, Berlin 2011, ISBN 978-3-428-13572-1, S. 129. Er wurde zunächst Generalsekretär des Deutschen Rates der Europäischen Bewegung. Von 1952 bis 1983 war er Geschäftsführer der Atlantik-Brücke in Hamburg und Bonn. Danach wurde er Vorsitzender der English-Speaking Union in Deutschland.

Stahl war verheiratet und hatte drei Kinder, darunter die Psychologin Stefanie Stahl.

Schriften als Hrsg.: German social science digest. Claassen, Hamburg 1955. als Hrsg.: Education for democracy in West Germany. Achievements – shortcomings – prospects. Mit einem Vorwort von Norbert Mühlen, Atlantik-Bruecke, Hamburg 1961. als Hrsg.: The politics of postwar Germany. Mit einem Vorwort von Norbert Mühlen. Atlantik-Brücke, Hamburg 1963. Hamburg from 7 to 7. Seehafen Verlag, Hamburg 1967.

Literatur Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who 1987. 26. Ausgabe, Schmidt–Römhild, Lübeck 1987, ISBN 3-7950-2007-7, S. 1299.

Einzelnachweise

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