Die Bundesforschungsanstalt für Naturschutz und Landschaftsökologie war die staatliche nationale Behörde für Naturschutz in Deutschland. Sie existierte von 1962 bis 1993 und ging dann im Bundesamt für Naturschutz (BfN) auf. Sie war eine nichtrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts im Geschäftsbereich des Bundeslandwirtschafts-, später des Bundesinnenministeriums, zum Ende beim Bundesministers für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Die Bundesforschungsanstalt wurde 1962 aus der Bundesanstalt für Vegetationskartierung in Stolzenau und der Bundesanstalt für Naturschutz u. Landschaftspflege in Bad Godesberg als Bundesanstalt für Vegetationskunde, Naturschutz und Landschaftspflege in Bonn-Bad Godesberg zusammengefasst. 1976 wurde sie in Bundesforschungsanstalt für Naturschutz und Landschaftsökologie umbenannt. 1964 bis 1978 war Leiter bzw. später Direktor Gerhard Olschowy. Leitender Direktor war zudem der 1924 geboreneWalter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1258. Werner Trautmann, der die Schriftenreihe für Vegetationskunde ab 1966 herausgab.

Einzelnachweise

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