mini|hochkant|Flex-Deon Blake (2004) Flex-Deon Blake (* 25. April 1962 in Miami, Florida;Gay Pornostar Flex Deon Blake. Kurzbiografie auf der deutschsprachigen Webseite: Gay-Porn.eu. Geändert am 9. März 2020Porn Star Interview: Bobby Blake and Flex-Deon Blake; Originalinterview in: Black Inches (2000). VincentLambert.com. Abgerufen am 25. Januar 2014. † 1. März 2021R.I.P. Former Gay Porn Star Flex-Deon Blake Passes Away. QueerMeNow vom 6. März 2021. Abgerufen am 9. März 2021) war ein US-amerikanischer Pornodarsteller.

Leben und Karriere Blake stammte ursprünglich aus Florida. Nach dem Abschluss der High School trat er in die United States Air Force ein.Deon Blake Vita. Abgerufen am 25. Januar 2014 Er war insgesamt 13 Jahre bei der Air Force im Dienst, mit Stationen in Japan, Italien und Griechenland. 1992 wurde er mit Auszeichnung () aus der Air Force entlassen. Nach seinem Ausscheiden aus dem Militärdienst studierte er Musik an der Florida A&M University, mit Klavier im Hauptfach. Im Zivilberuf wurde er Bewährungshelfer. Er war außerdem als Kirchenmusiker (Minister of Church) tätig; er war Organist und leitete mehrere Kirchenchöre. Trotz seines christlichen Hintergrunds entwickelte Blake ein starkes Interesse für das Porno-Business.

Er begann seine Karriere in der Unterhaltungsindustrie als Stripper in örtlichen Clubs. Blake war bereits über 30 Jahre alt, als er in die Porno-Industrie einstieg. Er wirkte im Verlauf seiner Karriere in über 40 Filmen als Hauptdarsteller mit. Die Gesamtanzahl seiner Filme wird teilweise mit über 100 angegeben. Die Internet Adult Film Database datiert Blakes aktive Karriere als Pornodarsteller auf den Zeitraum zwischen 1996 und 2011. Die Internet Movie Database listet auch Filme mit dem Veröffentlichungsdatum 1995. Blake trat im Verlauf seiner Karriere unter verschiedenen Bühnennamen auf, u.a. als Flex-Deon, Flex Deon, Flexx Dion, Flex Dean Blake, Flex Blake und Deon. In den Filmen seiner Anfangsjahre von 1995 bis 1997 wurde er ausschließlich unter dem Vornamen Deon in den Besetzungslisten geführt.

Blake drehte hauptsächlich für die Porno-Labels Pacific Sun Entertainment, Catalina Video und Bacchus Video Releasing. 2002 veröffentlichte das Porno-Label Bacchus den Pornofilm , eine Best-of-Compilation, in dem Blake im Mittelpunkt stand und in allen Sex-Szenen des Films zu sehen war. Kritik, Produktdetails und Fotos. TLA Gay Video. Abgerufen am 24. Mai 2023 2004 folgte bei Bacchus eine Best-of-Compilation unter dem Titel Bobby Blake vs. Flex Deon, in der Flex-Deon Blake und Bobby Blake in ausgewählten Szenen aus den Jahren 2001 bis 2004 präsentiert wurden; beide waren auch gemeinsam in einer Szene zu sehen. Kritik, Produktdetails und Fotos. TLA Gay Video. Abgerufen am 24. Mai 2023 2004 und 2005 war er an der Seite von Jeff Palmer in den beiden Bareback-Filmen (2004) und (2005) zu sehen. In beiden Filmen hatte Blake Analverkehr-Szenen mit Jeff Palmer, wobei Blake die „aktive“ Rolle (Top) übernahm.

Blake setzte auch im Alter von über 40 Jahren seine Karriere als Pornodarsteller fort; er wurde nunmehr in Rollen des reifen („“) Liebhabers besetzt, u.a. im Film (2006; Bacchus). In den Jahren seit 2006 erschienen außerdem mehrere Kompilationen mit Best-Of-Szenen von Flex-Leon Blake. 2011 hatte er eine Szene im Porno-Film (2011; Bacchus).

Neben seiner Filmtätigkeit wurde Blake als Erotik-Model gebucht. Seine erste Fotostrecke mit Nacktfotos erschien im Juni 1999 im Magazin .FLEX-DEON BLAKE Profil, Vita, Filmografie und Fotos bei Smutjunkies.com. Abgerufen am 25. Januar 2014. Weitere erotische und pornografische Fotostrecken erschienen u.a. in den Magazinen Inches (Dezember 2000), nach seinem Debüt mehrfach weiterhin in (September 2000, Februar 2001, Juli 2004) und in (GBM; Ausgabe 11, gemeinsam mit Bobby Blake).

In pornografischen Magazinen und Websites gab es außerdem Artikel zu ihm. Das Magazin veröffentlichte im Jahr 2000 ein Interview mit Flex-Deon Blake. Blake war mehrere Jahre mit seinem Filmpartner, dem bisexuellen Pornodarsteller Bobby Blake, liiert. Beide hatten sich im Sommer 1998 in einem Club am Wilshire Boulevard in Los Angeles kennengelernt. Flex-Deon Blake war dort gastweise als Stripper engagiert. Bei späteren gemeinsamen Auftritten im Rahmen von sog. Blatino-Parties, u.a. in Washington, D.C., kam es zu mehreren weiteren beruflichen und privaten Treffen. Einige Monate später entstand daraus eine Partnerschaft.

Zu seinen Hobbys gehörten Fitness und Filme. Blake war auch als Musiker tätig; seine Liebe galt der Gospelmusik. Blake lebte in Tallahassee, Florida. Er starb am 1. März 2021 im Alter von 58 Jahren.. 2. März 2021. Abgerufen am 9. März 2021

Rollen-Image und Vermarktung Blake verkörperte den Typus des schwarzen US-amerikanischen Bodybuilders: hochgewachsen, muskulös, mit männlicher Ausstrahlung. Blake ist dem schwulen Rollentypus des „Daddy“ zuzuordnen. Kritik, Produktdetails und Fotos. TLA Gay Video. Abgerufen am 24. Mai 2023 Sein Körper wurde als massiv und perfekt gebaut („“), seine Erscheinung als „“ beschrieben. Kritik, Produktdetails und Fotos. TLA Gay Video. Abgerufen am 24. Mai 2023 Auch sein außergewöhnlich großer Penis („“, „“, „“) stand im Mittelpunkt pornografischer Beschreibungen. Kritik, Produktdetails und Fotos. TLA Gay Video. Abgerufen am 24. Mai 2023 Häufig wurde er in den Filmen im Rollen-Typus des „“ oder des „“ besetzt, was aufgrund seiner Erscheinung und seines Aussehens zu ihm passte. Blake hatte Tribal-Tattoos an den Oberarmen und im Brustbereich, Piercings an beiden Brustwarzen; er trug häufig einen Cockring und zeitweise ein Prince-Albert-Piercing. Diese Attribute machten Blakes besondere Wirkung auf den Zuschauer aus. Blake wirkte sowohl in aktiven als auch passiven Oralsex-Szenen mit. In Analsex-Szenen übernahm er häufig die „aktive“ Rolle (Top).

Blake spielte schwerpunktmäßig in Pornofilmen mit ausschließlich afro-amerikanischen Darstellern () und im sogenannten „Blatino“-Genre (Filme, in denen schwarze Darsteller und Latinos gemeinsamen auftreten). Im Interracial-Genre war er ebenfalls mehrfach zu sehen, dort wurde er im Zusammenspiel mit dem passiven weißen Darsteller häufig als Top eingesetzt, u.a. in (1999), (1999) und (2006). Im späteren Verlauf seiner Karriere wirkte Blake, den Gesetzen des schwulen Porno-Marktes folgend, auch in Bareback-Pornos mit. Blake gehörte zu den wenigen schwarzen Darstellern im schwulen Porno-Business, die über einen relativ langen Zeitraum kontinuierlich beschäftigt wurden.

Mehrfach wirkte er in Porno-Filmen gemeinsam mit seinem Lebenspartner Bobby Blake mit. Beide spielten dabei mehrheitlich in getrennten Szenen, hatten aber auch gemeinsame Duo-Liebesszenen und Threesome-Szenen. Ihr erster gemeinsamer Film war (1999). Flex-Deon Blake und Bobby Blake wurden dabei werbewirksam u.a. als „“ („die beiden monsterschwänzigen vaterhaften Blakes“) und als „“ („feste Freunde im echten Leben“) vermarktet. Kritik, Produktdetails und Fotos. TLA Gay Video. Abgerufen am 24. Mai 2023 Kritik, Produktdetails und Fotos. TLA Gay Video. Abgerufen am 24. Mai 2023 Eine Kritik zu (1999) schrieb: „“ („Haben Sie jemals hübschere Männer als Bobby und seinen Liebhaber Flex-Deon gesehen? Diese Kerle allein lohnen schon das Anschauen“). Ihr letzter gemeinsamer Film war Niggas’ Revenge (2001), ein wegen seiner Gewaltelemente, des Auftretens von drei weißen Neo-Nazis und der Darstellung ungeschützten Geschlechtsverkehrs umstrittener Film.My Life in Porn: The Bobby Blake Story. Kapitel 29: Niggas' Revenge (Auszüge bei Google Books)Tim Dean: Unlimited Intimacy: Reflections on the Subculture of Barebacking - Kapitel: Viral fetishism, Visual fetishism. Seite 153f. Der Film enthielt außerdem Fisting-Szenen, BDSM und umfangreiche Sex-Spiele mit Urin (). Produktionsdetails und Fotos. Abgerufen am 24. Mai 2023

Häufig wurde er, teilweise auch gemeinsam mit Bobby Blake, bei DVD-Veröffentlichungen als Cover-Model präsentiert, u.a. in (1999; Bacchus, gemeinsam mit Bobby Blake auf dem Cover), (1999; Pacific Sun Entertainment), (1999; Pacific Sun Entertainment), (2000; Bacchus, gemeinsam mit Bobby Blake auf dem Cover) (Bacchus; 2001, gemeinsam mit Bobby Blake auf dem Cover), (2001; Bacchus), (2002; Bacchus), (2002; Bacchus), (2004; SX Video), (2004; Bacchus), (2004; Bacchus), (2004; Bacchus) und (2004; Bacchus, gemeinsam mit Bobby Blake auf dem Cover). In einer Kritik zu dem Film hieß es u.a.: „Beautiful covershot of […] Bobby Blake and his real-life boyfriend Flex make this especially yummy“ („Schönes Titelbild von Bobby Blake und seinem festen Freund im realen Leben Flex machen dies besonders appetitlich“).

Preise und Auszeichnungen 2004 wurde Flex-Deon Blake als Darsteller () bei den Grabby Awards ausgezeichnet; er wurde auch in deren „“ aufgenommen. Grabbys: Wall of Fame. Abgerufen am 28. Januar 2014 Grabby Awards. Archiv. Abgerufen am 28. Januar 2014. Dieses Privileg wird an „herausragende Darsteller oder Persönlichkeiten verliehen, die über Jahre zur Qualität der schwulen Pornoindustrie beigetragen haben“.

Filmografie (Auswahl) 1997: Hooked On Ebonics 1997: High Rollin’: A Black Thang 1997: Blatino Party 1999: Walk On The Wild Side 1999: Playing Hard 1999: Man Massage 1999: Get Hooked On This 1999: Black Encounter 1999: Black Power 1999: Black Ballers 1999: Black Ballers 2: Foul Play 2000: Snow Day LA 2000: Roommates 2000: Black Work Out 10 2001: Miami’s Hot Spot 2001: Adventure Of A Bruh named Boo 2001: Black Jackoff 3 2001: Nigga’s Revenge 2002: Black Work Out 11 2002: Flex-Deon: Big, Black & Beautiful 2004: Tight Asses Big Dicks 1 2004: Bareback Wood Workers 2004: Black DILTF 4 2004: Black Monster Dicks #2 2004: Black Work Out 12 2004: Bobby Blake vs. Flex Deon 2004: The Matrixxx: A Muscle Explosion 2004: Nasty Men 2004: Barebacking With Jeff Palmer 2 2005: Barebacking With Jeff Palmer 3 2006: My First Interracial 2006: Cocks On The Rock 2008: Code Black 2008: Blak 2011: I Dream of Black Men

Literatur Bobby Blake gemeinsam mit John R. Gordon, My Life in Porn: The Bobby Blake Story (Philadelphia: Running Press, 2008), ISBN 978-0-7867-2096-5. Tim Dean, Unlimited Intimacy: Reflections on the Subculture of Barebacking (Chicago und London: University of Chicago Press, 2009), ISBN 978-0-226-13938-8

Weblinks

Porn Star Interview: Bobby Blake and Flex-Deon Blake – Interview in: Black Inches (2000).

Einzelnachweise

Kategorie:Pornodarsteller Kategorie:Model Kategorie:Person der sozialen Arbeit Kategorie:Chorleiter Kategorie:Militärperson (United States Air Force) Kategorie:Träger des Grabby Award Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1962 Kategorie:Gestorben 2021 Kategorie:Mann Kategorie:Person unbekannten Namens