Lamathea, der Landesamateurtheaterpreis Baden-Württemberg, ist ein seit 2013 zweijährlich vergebener LandespreisLand stiftet neuen Preis für Amateurtheater. auf der Website www.baden-wuerttemberg.de vom 2. Mai 2013. für Amateurtheater in Baden-Württemberg. Ausgelobt wird der Preis vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Organisator ist der Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg (LABW).
Kategorien Die teilnehmenden Theater müssen sich initiativ auf eine von sieben Sparten bewerben. Die Theaterkategorien sind: Innenraumtheater, Theater mit Kindern und Jugendlichen, Freilichttheater, Mundarttheater, Theater mit soziokulturellem Hintergrund und Puppen- und Figurentheater. Zudem wird ein undotierter Sonderpreis für Lebenswerk und bürgerschaftliches Engagement im Lande vergeben. Hierfür können Einzelpersonen oder Personengruppen/Institutionen/Unternehmen vorgeschlagen werden, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement im Dienste des Amateurtheaters Herausragendes geleistet haben.
Dotierung Der Preis ist mit insgesamt 12.000 €, je 2.000 € pro Kategorie, dotiert. Der Sonderpreis für Lebenswerk und bürgerschaftliches Engagement ist undotiert. Der Preis löst den 1978 gestifteten „Landespreis für baden-württembergische Volkstheaterstücke“ ab.
Jurierung Der Jury gehören Experten des Amateurtheaters sowie Vertreter der professionellen Theaterszene an. In jeder Theaterkategorie werden drei Produktionen nominiert, aus denen jeweils ein Preisträger gewählt wird. In der Kategorie Lebenswerk und bürgerschaftliches Engagement werden seit 2015 keine Nominierungen mehr vergeben.
Die Preisstatue Der Künstler Gerhart Kraner aus Donzdorf gestaltete zur ersten Verleihung die 25 cm hohe Bronzefigur, die den Preisträgern als Trophäe überreicht wird.
Preisträgerfestival und Preisverleihung 2023 Das Preisträgerfestival für den sechsten Lamathea fand vom 3.–5. November 2023 in Pforzheim statt.
Die Verleihung des Lamathea 2023 fand am 5. November 2023 in Pforzheim in dem Kulturhaus Osterfeld statt. Aus 122 Bewerbungen wurden die sechs Preisträgergruppen, sowie die Preisträger für das Lebenswerk ausgewählt.
Die Jury 2023
Innenraumtheater: Dominik Eichhorn, Theaterpädagoge, Kulturvermittler; Mladenka Doitchinov, Spielleiterin Theater mit Kindern und Jugendlichen: Nadine Graf, Dramaturgin, Autorin, Regisseurin; Maria Winter, Theaterpädagogin Freilichttheater: Susanne Rechner, Regisseurin; Martin Rosenberg, Spieler; Kathrin Wannemacher, Lehrerin / Spielleitung Mundarttheater: Sabine Essinger, Kabarettistin / stellv. Vorsitzende; Heidi Ströbel, Regisseurin; Christian Burmeister-van Dülmen, Kaufmännische Leitung Theater mit soziokulturellem Hintergrund: Sabine Brandes, Geschäftsführerin; Alex Nieß, Schauspieler / Theaterpädagoge Puppen- und Figurentheater: Jörg Dreismann, Puppenspieler; Dieter Wiedenmann, Spieler Lebenswerk und bürgerschaftliches Engagement: Monika Bormann, Vizepräsidentin; Norbert Radermacher, Ehrenpräsident BDAT / Gründer und langjähriger Leiter; Rolf Wenhardt, Ehrenpräsident LABW (beratend, ohne Stimmrecht)
Preisträger und Nominierte 2023 +KategoriePreisträgerNominiertInnenraumtheaterPH-Theatergruppe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mit „Sansibar oder der letzte Grund“, Regie: Nicholas HumphreyEnsemble CL-20 e. V., Heidelberg mit „Nähe – no body is an Island“, Regie: Monica Goodwin, DramaLamaDingDong e. V., Ulm mit “Pink or blue – Go Human!”, Regie: Samuel MeroldTheater mit Kindern und JugendlichenJunge Theaterakademie Offenburg mit „Richard und Rosa – Eine Liebe zu finsterer Zeit“, Regie: Paul Barone, Patrick Labiche, Stephanie SchererMusical-AG Theodor-Heuss-Gymnasiums in Kooperation mit dem Kultur im Osterfeld e. V., Pforzheim mit „The Addams Family – Eine neue Musical-Comedy“, Regie: Barbara Gerstenäcker, Stefanie Gutekunst, „Die Hühner“ – Oberstufenklasse Theater der Musik- und Kunstschule Bruchsal mit „Antigone – Grenzenlos unbeugsame Held*innen“, Regie: Beate MetzFreilichttheaterTheater unter der Dauseck Oberriexingen mit „Ein Hut Ein Stock Ein Regenschirm“, Regie: Dagmar BradeSommertheater Freudenstadt mit „Schwarzwaldgold“, Regie: Jürgen von Bülow, Naturtheater Renningen mit „Das Gespenst von Canterville“, Regie: Jürgen von BülowMundarttheaterZeitschleuse e. V., Ühlingen-Birkendorf mit „Zwischen den Welten 2022“, Regie: Corinna VogtRems-Murr-Bühne Leutenbach e.V. mit „Außer Kontrolle“, Regie: Bernhard LinkeTheater mit soziokulturellem HintergrundTeatro international e. V., Ulm mit „endlich – Ein Spiel mit dem Tod in 8 Akten“, Regie: Claudia SchoepplPerformance Theater Heidelberg e. V. mit „Bunbury – Dafür seid ihr nicht Ernst genug“, Regie: Marc ZechPuppen- und FigurentheaterMarionettenbühne Mottenkäfig e. V., Pforzheim mit „Dracula – Tote leben länger“, Regie: Carsten DittrichPuppentheater Kübel wie Eimer mit „Psychotheatrie“, Regie: Anna-Lena KübelLebenswerkNaturtheater Reutlingen e. V.In der Kategorie Lebenswerk und bürgerschaftliches Engagement werden seit 2015 keine Nominierungen mehr vergeben.
Preisträgerfestival und Preisverleihung 2021 Das Preisträgerfestival für den fünften Lamathea wurde durch ein Salonfestival ersetzt, welches am 29. und 30. September 2021 in Form eines Livestreams stattfand.
Die Verleihung des Lamathea 2021 fand am 1. November 2021 in Pforzheim in dem Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim statt. Aus 116 Bewerbungen wurden fünf Preisträgergruppen, sowie die Preisträger für das Lebenswerk ausgewählt.
Die Jury 2021
Innenraumtheater: Stefanie Beckmann, stellvertretende Vorsitzende, Schauspielerin, Regisseurin; Mladenka Doitchinov, Spielleiterin; Maria Winter, Theaterpädagogin Theater mit Kindern und Jugendlichen: Nadine Graf, Dramaturgin, Autorin, Regisseurin; Fatih Peker, Theaterpädagoge Freilichttheater: Susanne Rechner, Regisseurin; Martin Rosenberg, Spieler; Dominik Eichhorn, Theaterpädagoge / Bildungsreferent Mundarttheater: Sabine Essinger, Kabarettistin / stellv. Vorsitzende; Christian Burmeister-van Dülmen, Kaufmännische Leitung Theater mit soziokulturellem Hintergrund: Sabine Brandes, Geschäftsführerin; Alex Nieß, Schauspieler / Theaterpädagoge Puppen- und Figurentheater: Antonie Fröhlich, Regisseurin, Spielerin; Dieter Wiedenmann, Spieler Lebenswerk und bürgerschaftliches Engagement: Ingrid Merkel, langjährige Leiterin; Norbert Radermacher, Ehrenpräsident BDAT / Gründer und langjähriger Leiter
Preisträger und Nominierte 2021 Kategorie Preisträger Nominiert Innenraumtheater spiel-betrieb, Stuttgart mit „Genannt Gospodin“, Regie: Alexander Braun PH-Theatergruppe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mit „Krabat“, Regie: Nicholas Humphrey, Besigheimer Studiobühne e.V. mit „Ein ungleiches Paar“, Regie: Silas Körner, Helen Pirgl Theater mit Kindern und Jugendlichen Projektensemble Tanztheater der Kunstschule Böblingen mit „In between“, Regie: Tanja Treffler, Prisca Maier-Nieden Junge Theaterakademie Offenburg mit „Robin Hood“, Regie: Paul Barone, Patrick Labiche, Stephanie Scherer, Onisha Wilsi, Oberstufen-Theater-AG Goldberg Gymnasium Sindelfingen mit „Meine Leichen, deine Leichen“, Regie: Ulrike Fritz und Tobias Walldorf Freilichttheater Naturtheater Hayingen e.V. mit „Der kleine Prinz“, Regie: Lucia Reichard Theater unter der Dauseck Oberriexingen mit „heimfinden“, Regie: Dagmar Brade, Eva Mann Naturtheater Reutlingen e.V. mit „Shrek – Das Musical“, Regie: Irfan Kars Mundarttheater Stettener Sommertheater mit „Stetten dem Himmel so nah“, Regie: Stefan Hallmayer Boulevardtheater Zungenschlag, Bötzingen mit „Zwei wie Bonnie und Clyde“, Regie: Holgert Geppert, Mirko Waldschmidt, Hilde Asprion-Geppert, Theaterfreunde Blitzenreute e.V. mit „Das schwäbische Paradies“, Regie: Klaus Denzler Theater mit soziokulturellem Hintergrund Teatro International e.V., Ulm mit „Das halbe Leben“, Regie: Claudia Schoeppl Jugendkunstschule Biberach mit „FrühlingsErwachen“, Regie: Thomas Dietrich, Layertruppe, Mannheim mit „Der kaukasische Kreidekreis“, Regie: Eva Layer Puppen- und Figurentheater Die LAMATHEA-Jury hat entschieden, in dieser Kategorie im Wettbewerb 2021 keinen Preis zu vergeben. Lebenswerk Arthur Hilberer, Theaterverein Burgbühne Oberkirch e.V. und Junge Bühne Oberkirch In der Kategorie Lebenswerk und bürgerschaftliches Engagement werden seit 2015 keine Nominierungen mehr vergeben.
Preisträgerfestival und Preisverleihung 2019 Das Preisträgerfestival für den vierten Lamathea fand am 2. und 3. November 2019 in Winnenden statt.
Die Verleihung des Lamathea 2019 fand am 3. November 2019 in Winnenden in der Hermann-Schwab-Halle statt. Aus 185 Bewerbungen wurden die sechs Preisträgergruppen, sowie die Preisträger für das Lebenswerk ausgewählt.
Die Jury 2019
Innenraumtheater: Kerstin Plewa-Brodam, stellvertretende Vorsitzende, Schauspielerin, Regisseurin; Mladenka Doitchinov, Spielleiterin; Hannes Hametner, Regisseur, Oberspielleiter Theater mit Kindern und Jugendlichen: Nadine Graf, Dramaturgin, Autorin, Regisseurin; Fatih Peker, Theaterpädagoge Freilichttheater: Susanne Rechner, Regisseurin; Martin Rosenberg, Spieler; Dominik Eichhorn, Theaterpädagoge / Bildungsreferent Mundarttheater: Sabine Essinger, Kabarettistin / stellv. Vorsitzende; Christian Burmeister-van Dülmen, Kaufmännische Leitung Theater mit soziokulturellem Hintergrund: Sabine Brandes, Geschäftsführerin; Alex Nieß, Schauspieler / Theaterpädagoge Puppen- und Figurentheater: Antonie Fröhlich, Regisseurin, Spielerin; Dieter Wiedenmann, Spieler Lebenswerk und bürgerschaftliches Engagement: Ingrid Merkel, langjährige Leiterin; Norbert Radermacher, Ehrenpräsident BDAT / Gründer und langjähriger Leiter
Preisträger und Nominierte 2019 Kategorie Preisträger Nominiert Innenraumtheater KKT Ensemble mit „Sushi Girls“, Regie: Rob Doornbos Die Kulissenschieber mit „Mutters Courage“, Regie: Tobias Metz. Triater mit „Die Dreigroschenoper“, Regie: Zacharias Heck Theater mit Kindern und Jugendlichen Jungblutdramatiker mit „Wo die Liebe hinfällt“, Regie: Julia Miller-Lissner Junges Theater der Waldbühne Sigmaringendorf mit „Anne Frank – In Sicherheit gefangen“, Regie: Nadja Kiesewetter. Kulturgestalten mit „An der Arche um Acht“, Regie: Hariolf Baumann. Freilichttheater Theater in den Bergen mit „James Blond – ein Agent ist nicht genug“, Regie: Arnd Heuwinkel Naturtheater Reutlingen mit „La Cage aux Folles – Ein Käfig voller Narren“, Regie: Susanne Heydenreich. Waldbühne Zussdorf mit „WaldBusBlues – A Stück vom Jungsein und drüber naus“, Regie: Thomas Beck. Mundarttheater Theater Emerkingen mit „Der Tod im Birnbaum“, Regie: Roland Röller Projekttheater XXL im Theater unter der Dauseck mit „Auf Anfang“, Regie: Walter Menzlaw. Alemannische Bühne Freiburg mit „Ohne Moos nix los“, Regie: David Köhne. Theater mit soziokulturellem Hintergrund Jugendtheater der Studiobühne Bad Mergentheim mit „Odyssee des Lebens“, Regie: Florian Brand Theater HandStand mit „Der blaue Vogel“, Regie: Johanna Thoma. LABYRINTH Ensemble Stuttgart mit „KISSENSCHLACHT und die Stille der Nacht“. Puppen- und Figurentheater MAPH-Theater mit „Männerträume in Orange“, Regie: Philipp Schuhmacher und Markus Schmerbeck Freiburger Puppenbühne David Minuth mit „Kasper und die gestohlene Kuckucksuhr“, Regie: Johannes Minuth. Marionettenbühne Mottenkäfig e.V., Pforzheim mit „Die Rote Herberge“; Regie: Carsten Dittrich Lebenswerk Gertrud Heck vom Naturtheater Reutlingen In der Kategorie Lebenswerk und bürgerschaftliches Engagement werden seit 2015 keine Nominierungen mehr vergeben.
Preisträgerfestival und Preisverleihung 2017 Das Preisträgerfestival für den dritten Lamathea fand vom 30. September – 2. Oktober 2017 in Karlsruhe statt. Die örtlichen Ausrichterbühnen waren: Die Käuze, das Jakobus Theater in der Fabrik und das Studentische Kulturzentrum (SKZ) am KIT.