Der Kinner K-5 ist ein Fünfzylinder-Sternmotor, der bei dem Flugzeug- und Motorenhersteller Kinner Airplane & Motor Corporation in Glendale, Kalifornien ab 1919 entwickelt und gebaut wurde. Der Konstrukteur war Winfield Bert Kinner (1882–1957).

Geschichte Der K-5 war ein beliebter Motor für Leichtflugzeuge der Allgemeinen Luftfahrt und wurde mit dem Boom in der zivilen Luftfahrt nach dem Transatlantikflug von Charles Lindbergh auch in vielen militärischen Schulflugzeugen im Zweiten Weltkrieg verbaut. Der K-5 galt als zuverlässiger Motor. Er und seine Derivate wurden tausendfach produziert, da diese Bauart wesentlich leichter war als vergleichbare Reihenmotoren der damaligen Zeit. Die K-5-Serie wurde auch unter den Bezeichnungen K-5B mit 125 PS, K-5B4 mit 132 PS und K-5R mit 160 PS bis Ende 1946 bei der Kinner Motor Inc gefertigt.

Zahlreiche Kinner K-5 sind noch heute in Oldtimer-Flugzeugen im Einsatz.Bilder Überholung eines K-5 mit Detailansichten

Versionen K-5B

K-5B4

K-5R

Technische Daten (Kinner K-5) Der Zylinderkopf wurde aus Aluminium hergestellt. Die OHV-Ventile jedes Zylinders werden von einer eigenen Nockenwelle betätigt.

Allgemeine Daten Typ: Fünfzylindersternmotor Bohrung: 108 mm Hubraum: 6,1 Liter Länge: 480 mm Durchmesser: 1100 mm Trockengewicht: 105 kg

Komponenten Ventile: zwei pro Zylinder Gemischaufbereitung: Strombergvergaser oder Zenith-Doppelvergaser Kraftstoffart: AvGas mit 73 Oktan Kühlung: Luft

Leistungsdaten Leistung: maximal bei 1810 Umdrehungen pro Minute, Reiseleistung bei 1650 Umdrehungen pro Minute Kompression: 5,5:1 Kraftstoffverbrauch: 26 Liter pro Stunde Ölverbrauch: 1,2 Liter pro Stunde Leistungsgewicht: 0,964 kg/kWh

Siehe auch Liste von Flugzeugtriebwerken

Literatur

Weblinks

Foto Kinner K-5B

Einzelnachweise

Kategorie:Sternmotor (Luftfahrt)