Luise Henriette von Martens (* 15. Januar 1828 in Stuttgart; † 16. September 1894 ebendaLuise von Martens. In: Schwäbische Kronik. 12. November 1894, Nr. 265, Abendblatt, S. 2224 (digital.wlb-stuttgart.de Digitalisat).) war eine württembergische Malerin und Zeichnerin.

Leben und Werk mini|hochkant|Luise von Martens: Bildnis einer Dame (Öl auf Leinen, 1855) Von Martens war die Tochter des Naturforschers Georg von Martens und eine Schwester des Zoologen Eduard von Martens.

Sie studierte in Düsseldorf bei Karl Ferdinand Sohn, wohl zusammen mit Emma Neussel, später verheiratete Emma Elwin, die sie 1853 in Graphit porträtierte. Sie unternahm danach zahlreiche Auslandsreisen. Sie malte oder zeichnete Porträts und Figurenkompositionen, Landschaften, darunter städtische Landschaften und Stillleben.Richter & Kafitz: Gemälde Auktion Bamberg, 29. Oktober 2005. GE 054, GE 055. (Zarte Blumenbouquets). Sie starb unverheiratet.Leichenpredigt Zum Andenken an Fräulein Luise von Martens. Stuttgart, Scheufele, 13 S. In: Unterlagen zu Georg von Martens und seiner Tochter Luise von Martens, Württembergisches Landesarchiv, Signatur J 56 Bü 39 (landesarchiv-bw.de).

Sie fertigte unter anderem ein Porträtbild ihres Vaters an, das aus ihrem Vermächtnis 1897 in die Gemäldesammlung des Königlichen Museums der bildenden Künste zu Stuttgart gelangte.

Literatur

Gert K. Nagel (Hrsg.): Schwäbisches Künstlerlexikon. München 1986, S. 81. Emmanuel Bénézit (Hrsg.): Benezit dictionary of artists. 5. Auflage, Band 9: Maele–Müller. Gründ, Paris 2006 doi:10.1093/benz/9780199773787.article.B00117379, S. 266 (englisch, Artikelanfang, hier abweichendes Todesjahr 1897).

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Porträtmaler Kategorie:Landschaftsmaler Kategorie:Zeichner (Deutschland) Kategorie:Maler (Stuttgart) Kategorie:Künstler (Württemberg) Kategorie:Maler der Tübinger Professorengalerie Kategorie:Württemberger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1828 Kategorie:Gestorben 1894 Kategorie:Frau