Arnsgrün ist einer der acht Ortsteile der Stadt Adorf/Vogtl. im sächsischen Vogtlandkreis. Die ehemalige Landgemeinde wurde 1950 eingemeindet.
Geographie Arnsgrün liegt im Nordwesten der Gemeinde und grenzt an drei weitere Stadtteile Adorfs und an einen Ortsteil der Gemeinde Eichigt.
Geschichte Das etwa 312 Hektar große Waldhufendorf wurde 1378 als Arnoldisgune erstmals erwähnt. Der Name leitet sich vom Personennamen Arnold her. Arnsgrün gehörte bis ins 19. Jahrhundert zum Amt Voigtsberg.Historisches Ortsverzeichnis Sachsen Ab 1875 gehörte das Dorf zur Amtshauptmannschaft Oelsnitz und anschließend zum Landkreis Oelsnitz, bis es im am 1. Juli 1950 in die Stadt Adorf eingemeindet wurde.
Entwicklung der Einwohnerzahl Jahr Einwohnerzahl 1557 11 besessene Mann, 2 Inwohner 1764 15 besessene Mann, 1 5 Häusler, 1 1/2 Hufen je 30 Scheffel 1834 180 Jahr Einwohnerzahl 1871 261 1890 212 1910 245 Jahr Einwohnerzahl 1925 233 1939 196 1946 235
Religion Die evangelischen Christen von Arnsgrün gehören zur Kirchgemeinde Bad Elster im Kirchenbezirk Plauen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Auf katholischer Seite ist der Ort der Pfarrei St. Joseph (Adorf) im Bistum Dresden-Meißen zugeordnet, die auch eine Filialkirche in Bad Elster hat (St. Elisabeth).
Verkehr mini|Ehemaliger Haltepunkt Arnsgrün (2019)
Der Haltepunkt Arnsgrün lag an der Bahnstrecke Aš–Adorf. Der deutsche Abschnitt der Strecke wurde 1945 nach Zerstörung der Brücke über die Weiße Elster stillgelegt.
Der Ort ist mit den RufBus-Linien 38 und 39 des Verkehrsverbunds Vogtland im ungefähren Stundentakt an Adorf angebunden. Dort besteht Anschluss zur Vogtlandbahn und zum PlusBus.
Weblinks
Arnsgrün In: Webauftritt der Stadt Adorf.
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Adorf/Vogtl.) Kategorie:Ort im Vogtlandkreis Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Vogtlandkreis) Kategorie:Ersterwähnung 1378 Kategorie:Gemeindeauflösung 1950