Die nachfolgende Liste der Lenindenkmale auf dem Territorium der ehemaligen DDR enthält die (bisher) bekannten Denkmale und Gedenktafeln zu Ehren von Wladimir Iljitsch Lenin und Angaben über ihren Verbleib. Sie ist nach den seit 1991 geltenden Bundesländern im Osten Deutschlands aufgeteilt und nach Orten, Datum und Bildhauer sortierbar. Nur Gedenktafeln, die einen direkten Zusammenhang mit Lenins Leben herstellen, sind hier genannt. Nicht aufgeführt werden Büsten, Skulpturen oder Reliefs zu Ehren von Lenin, die vor oder in Schulen, Fabriken, LPGs usw. aufgestellt wurden oder als Exponate in Museumsräumen stehen.
Die Abkürzungen in der ersten Spalte bedeuten BL= Bundesland mit BE=Berlin, BB=Brandenburg, MV=Mecklenburg-Vorpommern, SN=Sachsen, ST=Sachsen-Anhalt und TH=Thüringen.
Übersicht
Die Tabelle ist sortierbar nach Bundesländern (BL mit ihren geläufigen Abkürzungen), dem Datum der Aufstellung und dem zuerst genannten Bildhauer.
BL Ort, ggf. Adresse wann aufgestellt wann entfernt Bild technische Angaben Material, Größe der Figur, Podesthöhe u. a. Bildhauer Erläuterungen BE Berlin-Friedrichshain, Platz der Vereinten Nationen (ehemals Leninplatz) 1992 100x100px|zentriert roter Granit aus der Ukraine, 19 m hohe Statue auf Rundsockel abgebaut, zerlegt, eingegraben und durch Brunnenanlage aus Findlingen ersetzt. Der Kopf wurde jedoch 2017 wieder ausgegraben und als ständiges Exponat in die Freiluftausstellung auf der Zitadelle Spandau verbracht. BE Berlin-Friedrichshain, Frankfurter Allee 102 Ecke Jessnerstraße (vorhanden) 100x100px|zentriert|Foto von 2012 Gedenktafel mit Porträt Aufenthaltsort Lenins 1895. Er hatte hier Kontakte mit Vertretern des SPD-Reichstagswahlkreises Niederbarnim, verfasste unter anderem auch einen Nachruf auf den gerade verstorbenen Friedrich Engels.Hans Maur: Mahn-, Gedenk- und Erinnerungsstätte der Arbeiterbewegung in Berlin-Friedrichshain. Bezirksleitung Berlin der SED (Hrsg.); 1981; Seiten 13–16.BE Berlin-Mitte, im Ehrenhof der heutigen russischen Botschaft Unter den Linden er 1997 100px|Die Büste im Ehrenhof, Juni 2015. Marmorbüste 1997 in den Innenhof des Botschaftsgeländes versetztRussische Botschaft hat ihren Lenin in den Innenhof verbannt. Berliner Zeitung, 14. November 1997. BE Berlin-Mitte, Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur früher: Haus der Sowjetischen Kultur und Wissenschaften 1984 Marmorstatue Denkmal im Treppenhaus des Gebäudes, der Verbleib des Denkmals nach 1990 ist ungeklärt. Auf Bildaufnahmen des Institutes ist das Denkmal noch gut erkennbar. BE Berlin-Mitte, an der Außenwand des Schwimmbads der russischen Botschaft in der Behrenstraße 2011 100x100px|zentriert|Foto von 2006 Bronzerelief demontiert BE Berlin-Mitte, Unter den Linden, Alte Bibliothek 1990 100x100px|zentriert|Foto von 1970 Gedenktafel Studienaufenthalt Lenins 1895, im Innern zu DDR-Zeiten Leninsaal BE Berlin-Neukölln, Nobelstraße 66 Bronzestatue Herkunft unbekannt – stand bis 2016 in der Köpenicker Straße (Kreuzberg) auf dem Hof eines Umzugunternehmers, nun auf dem Parkplatz am neuen Standort des UnternehmensVorher-Nachher-Bilder: Die verschwundene DDR. (mit vier Fotos), Der Tagesspiegel, 16. November 2017, abgerufen am 3. Dezember 2017. BB Eberswalde auf dem Gelände einer Kaserne der SowjetarmeeEin Bleiberecht für Lenin, Berliner Zeitung vom 3. Januar 2001. 100x100px|zentriert Statue seit 2013 am Luftfahrtmuseum Finowfurt. Foto mit Kartenposition veröffentlicht am 3. Juni 2011, abgerufen am 14. Dezember 2022. BB Eggersdorf 1992 (PDF)