mini|Eingang des Hôtel Saint-Livier in Metz, Regionalfonds für Lothringen. Die Regionalfonds für zeitgenössische Kunst (französisch: Fonds régionaux d’art contemporain, kurz FRACs) sind öffentliche Sammlungen zeitgenössischer bildender Kunst in 23 größeren Städten Frankreichs.
Sie wurden ab 1982 unter Kulturminister Jack Lang während der Präsidentschaft von François Mitterrand (PS) eingerichtet. Das Kulturministerium sichert die Finanzierung gemeinsam mit den Regionalräten. Es handelte sich um den Versuch, im Rahmen einer Dezentralisierung des Landes zeitgenössische Kunst auch außerhalb der Metropole Paris zu sammeln und auszustellen (dort sammelt das Musée National d’Art Moderne). FRACs gibt es in den Hauptstädten der Regionen in Metropolitanfrankreich sowie in Fort-de-France, Martinique und in Saint-Denis, Réunion. 26.000 Werke von 4200 Künstlern wurden bislang erworben., abgerufen am 17. Januar 2014 Die Ausstellungen der FRACs finden im In- und Ausland statt.
In den letzten Jahren wurden Neubauten geplant und umgesetzt: Bereits eingeweiht sind Museen in Dunkerque, Rennes (2012),, abgerufen am 17. Januar 2014 Orléans (2013), Besançon (2013; Kosten 46,4 Millionen Euro), abgerufen am 17. Januar 2014 sowie Marseille (eröffnet 2013, erbaut von Kengo Kuma).Informationen auf baunetz.de, 10. Juli 2014, abgerufen am 17. Januar 2014
2019 wurde in Bordeaux ein Neubau eröffnet.
Siehe auch FRAC Nord-Pas de Calais FRAC des Pays de la Loire
Weblinks www.lescollectionsdesfrac.fr (englisch) frac-platform.com (französisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Organisation (Zeitgenössische Kunst)
Kategorie:Museumsgründung 1982