Luigi Petrini (* 7. Dezember 1934 in Rom; † 12. Juni 2010 ebenda), abgerufen am 15. April 2017 war ein italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor.
Leben Petrini begann sein Schaffen beim Film als Regieassistent für Ferdinando Baldi Mitte der 1950er Jahre. Fast zehn Jahre war er in solchen Funktion, aber auch am Theater und für gelegentliche Fernsehengagements tätig. 1964 debütierte er mit Una storia di notte als Regisseur, einer Komödie, bei der er während der Dreharbeiten mit der Rivalität der Stars Scilla Gabel und Sylva Koscina zu tun hatte; daneben führte er Vittorio De Sica zu einer Leistung, die den Film als Beitrag zum Filmfestival von Venedig qualifizieren ließ. Nach einer heute verschollenen weiteren Komödie wandte er sich erotisch orientierten, weiterhin unterhaltsam präsentierten Themen zu. Mitte der 1970er Jahre folgten dann ein harter Kriminalfilm, das unterschätzte Drama Ring und der ungewöhnliche White “Pop” Jesus. Nach einigen Drehbüchern, die wieder deutliche Sexszenen enthielten, zog er sich Anfang der 1980er Jahre aus der Branche zurück. Einzig ein Dokumentarfilm von 1988, Aurora Express, bildete eine Ausnahme.Biografie bei mymovies; nach I registi della Commedia SexyRoberto Poppi: Dizionario del cinema italiano, I registi. Rom, Gremese 2002, S. 333
Filmografie (Auswahl) 1964: Una storia di notte 1977: Kidnapping… Ein Tag der Gewalt (Operazione Kappa… sparate a vista) 1980: White “Pop” Jesus 1982: Frau Doktor kann’s nicht lassen (Pierino aiutante messo comunale… praticamente spione) (Drehbuch)
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Einzelnachweise
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