Heimat und Fremde ist ein deutsches Filmdrama von 1913.
Handlung
Der Bankier Brodin wird durch die Spielsucht seines Sohnes Jack ruiniert. Daraufhin wandert er nach Chicago aus. Nachdem Jack Brodins Frau ihn ebenfalls verlassen hat und er nun endgültig ruiniert ist und zudem aus Notwehr getötet hat, geht er ebenfalls in die USA zu seinem Vater, der mittlerweile mit seiner Schwiegertochter auf einer abgelegenen Farm im Wilden Westen lebt. Nachdem Jack seinen Vater um Verzeihung gebeten hat, kommt es zur Versöhnung.
Hintergrund
Der Film war die erste Produktion der neugegründeten Projektions-AG »Union« (PAGU) Berlin. Die Bauten entwarf Professor Fritz Lütkemeyer. Er hat eine Länge von vier Akten auf 1.600 Meter. Das entspricht einer Filmlänge von etwa 88 Minuten.Filmlängenrechner, Bildfrequenz: 16 2/3 Die Zensur prüfte den Film am 11. Juli 1913. Die Polizei Berlin belegte ihn mit einem Jugendverbot (Nr. 13.30), die Polizei München ebenso (Nr. 9542, 9543, 9544, 9545).
Die Darsteller des Vaters (Emanuel Reicher) und des Sohnes (Ernst Reicher) waren auch im echten Leben Vater und Sohn.
Eine Pressevorführung fand im August 1913 im U.T. Friedrichstraße Ecke Taubenstraße in Berlin statt, die Uraufführung vor zahlendem Publikum dann am 5. September 1913 am selben Ort. Die bayerische Uraufführung war am 29. August 1914 am Lichtspiel-Theater in Weiden.
Kritik
Weblinks
Heimat und Fremde bei Murnau-Stiftung
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1913 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Schwarzweißfilm Kategorie:Stummfilm Kategorie:Filmdrama