Namps-Maisnil (picardisch: Neu-L'Mini) ist eine nordfranzösische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Somme in der Region Hauts-de-France. Die Gemeinde liegt im Arrondissement Amiens und gehört zum Kanton Ailly-sur-Noye.
Geographie Die von der Bahnstrecke Amiens-Rouen (mit einem Bahnhof) durchzogene ausgedehnte Gemeinde liegt rund acht Kilometer nördlich von Conty an der Straße von Conty nach Molliens-Dreuil.
Geschichte Namps-Maisnil wurde Ende 1972 durch den Zusammenschluss der früheren Gemeinden Namps-au-Mont (picardisch: Neusumont), Namps-au-Val (Neusuvo), Rumaisnil (Rumini) und Taisnil (Tini) gebildet.
Unter dem Ancien Régime gehörten sie zu verschiedenen Herrschaften; Namps-au-Mont zu Famechon, Namps-au-Val zu Rumaisnil, das seinerseits Picquigny huldigte, und Taisnil war von der Kastellanei Picquigny abhängig.
Im Gemeindegebiet wurden Überreste einer gallo-römischen Villa gefunden.
In Namps-au-Val bestand bis 1972 eine Stuhlfabrik (Retourné-Mille).
Entwicklung der Einwohnerzahl 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2010 311 306 836 890 970 1002 1018 1010
Verwaltung Seit 2014 ist Catherine D'Hoine Bürgermeisterin (maire) von Namps-Maisnil.Eintrag zu Namps-Maisnil auf mon-maire.fr (französisch), abgerufen am 7. Mai 2021
Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Martin in Maisnil Kirche Saint-Martin in Namps-au-Val, seit 1946 als Monument historique klassifiziert (Base Mérimée PA00116208) Kirche Notre-Dame in Namps-au-Mont von einem Park umgebenes Schloss von Namps-au-Mont aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, 1976 als Monument historique eingetragen (Base Mérimée PA00116207) Schloss Taisnil Kirche von Taisnil Soldatenfriedhof von Namps-au-Val mit 424 Bestattungen, meist von Soldaten aus dem britischen Empire aus dem Ersten Weltkrieg von einem Hahn gekröntes Kriegerdenkmal in Taisnil
Einzelnachweise
Weblinks
Kategorie:Ort in Hauts-de-France