Ali Ahraoui (* 15. Februar 1979 in Wiesbaden) ist ein ehemaliger deutscher Boxer.

Amateurkarriere Ali Ahraoui trainierte in Wiesbaden-Kohlheck und kam 1997 zum CSC Frankfurt.Chronik des CSC Frankfurt (1993-1997) 1997/98 erkämpfte sich die Mannschaft den Aufstieg von der Oberliga in die 2. Bundesliga, wobei Ali Ahraoui als Bester Boxer der Saison ausgezeichnet wurde.1998 - CSC wird Deutscher Oberliga - Vizemeister und steigt in die 2. Bundesliga auf Ab 1999 boxte er mit dem CSC Frankfurt in der 1. Bundesliga. Nach dem Ausscheiden von Frankfurt aus dem Ligabetrieb boxte er für den BC Velbert in der höchsten Klasse und wurde 2003 sowie 2004 Deutscher Mannschaftsmeister.Boxen - Bundesliga: Playoffs: Aufsteiger Velbert Meister - Leverkusen chancenlosVelbert wieder Meister, Berlin auf Platz vier1999 - CSC seit 1992 erstmals wieder in der 1. Bundesliga

Sein größter Erfolg im Nachwuchsbereich war der Gewinn der Silbermedaille im Leichtgewicht bei der Junioren-Europameisterschaft 1997 in Birmingham.European Junior Championships 1997 Bei den Erwachsenen wurde er 1997, 2000, 2001 und 2003 jeweils Landesmeister von HessenAlle A-Klasse-Hessenmeister von 1951 bis 2014, sowie 1997German National Championships 1997 und 2000 auch Deutscher Meister im Halbweltergewicht.German National Championships 2000 1999 und 2002 wurde er jeweils Deutscher Vizemeister.German National Championships 1999German National Championships 2002

Sein größter Erfolg war der Gewinn einer Bronzemedaille im Halbweltergewicht bei der Weltmeisterschaft 1999 in Houston, nachdem er erst im Halbfinale gegen Willy Blain ausgeschieden war.World Championships 1999 Im April 2002 gewann er nach einer Finalniederlage gegen Ionuț Dan Ion die Silbermedaille beim Golden Belt Tournament in RumänienGolden Belt Tournament 2002 und im Juni 2002 mit Siegen gegen Willy Blain und Jarrod Fletcher die Goldmedaille beim Four Nations Tournament in Frankreich.Four Nations Tournament 2002 Im März 2003 besiegte er in einem Länderkampf den Kubaner Emilio CorreaDual Match Germany - Cuba 2003 und gewann noch im selben Jahr auch den Chemiepokal von Halle (Saale), nachdem er Aydin Gassanow, Nurschan Karimschanow und Brunet Zamora geschlagen hatte.Chemistry Cup 2003

Darüber hinaus war er Teilnehmer der Europameisterschaften 1998 in MinskEuropean Championships 1998 und 2002 in PermEuropean Championships 1998, sowie der Weltmeisterschaft 2001 in Belfast.World Championships 2001

Profikarriere 2004 wurde er vom Hamburger Boxstall Spotlight Boxing unter Vertrag genommen und gewann sechs Aufbaukämpfe, darunter einen gegen Tibor Rafael. Im April 2005 boxte er ein Unentschieden gegen den Franzosen Mounir Guebbas und verlor den Rückkampf im Juni 2005 durch Technischen Knockout (TKO) in Runde 5. Daraufhin beendete Spotlight die Zusammenarbeit.Schlag für Schlag zurück im Geschäft

Er gewann zwar noch sieben weitere Kämpfe, verlor jedoch im Oktober 2011 durch TKO in der vierten Runde gegen den Niederländer Hassan Ait Bassou und beendete daraufhin seine Karriere.

Sonstiges Ahraoui ließ sich zum lizenzierten Individualtrainer, Ernährungsberater sowie Personenschützer ausbilden. Nachdem er bereits in verschiedenen Fitness- und Kampfsportstudios im Rhein-Main-Gebiet gearbeitet und den Trainerschein als Boxlehrer erworben hatte, eröffnete er 2015 den Professional Boxing Club in Wiesbaden-Bierstadt.Box-Champion Ahraoui eröffnet eigenes Gym in Bierstadt

Einzelnachweise

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