mini|Wandmosaik von Klaus Rößler in der Mahn- und Gedenkstätte Karlshagen
Klaus Rößler (* 7. Januar 1939 in Dresden; † 2018 in Heringsdorf) war ein deutscher Maler und Grafiker.
Rößler absolvierte von 1953 bis 1956 bei der Deutschen Reichsbahn eine Lehre als Betriebs- und Verkehrstechniker und studierte von 1959 bis 1962 in der Fachrichtung Theatermalerei der Fachschule für angewandte Kunst Leipzig und von 1962 bis 1967 bei Gerhard Bondzin, Jutta Damme und Paul Michaelis an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Anschließend lebte er zunächst in Wolgast beziehungsweise dem benachbarten Ort Freest, bevor er sich in Heringsdorf niederließ. Sein Schaffen umfasste vor allem Stillleben, Landschaftsdarstellungen und figürliche Kompositionen sowie einige insbesondere in den 1970er und 1980er Jahren entstandene Werke zur Wandgestaltung von Gebäuden.
Zu seinen im öffentlichen Raum zugänglichen Arbeiten gehören unter anderem ein Wandmosaik in der Mahn- und Gedenkstätte Karlshagen, eine Mosaikstele mit dem Titel „Sonnenfrau“ auf dem ehemaligen Gelände eines zurückgebauten landwirtschaftlichen Betriebes nördlich von Wolgast sowie ein Wandbild mit dem Titel „Wehrbereitschaft der Jugend“ an einer ehemaligen Schule in Prora auf der Insel Rügen. Rößler war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR. 1986 wurde er als Verdienter Aktivist geehrt. Er unternahm Studienreisen in die Sowjetunion (1972) und nach Bulgarien, in die CSSR, nach Polen, Rumänien und Ungarn.
Weitere Werkbeispiele
Anne (Öl, 72 × 40 cm, vor 1972) Landschaft mit Läufer (Tafelbild, 1980)
Ausstellungen (unvollständig)
Einzelausstellungen
1972: Rostock 1973 und 1974: Wolgast 1974: Lubmin 1976: Rostock 2014: Wolgast, Stadtgeschichtliche Museum Wolgast (zum 75. Geburtstag)
Gruppenausstellungen 1969, 1972, 1974, 1979 und 1984: Rostock, Bezirkskunstausstellungen 1976: Karl-Marx-Stadt, Städtische Museen („Jugend und Jugendobjekte im Sozialismus“) 1976 und 1978: Berlin, Ausstellungszentrum am Fernsehturm, und Rostock, Kunsthalle Rostock („Junge Künstler der DDR“) 1983: Leipzig, Messehaus am Markt („Kunst und Sport“)
Literatur Klaus Rössler. In: Werner Stockfisch: Lexikon Mecklenburg-Vorpommern: Kultur, Kunst, Literatur der Gegenwart. Konrad Reich Verlag, Rostock 1993, ISBN 3-86167-059-3, S. 298 Rößler, Klaus. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon: Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 3-355-01761-2, S. 783 Klaus Rößler. In: Jürgen Lüder gen. Lühr: Die Würde des Lebendigen. Usedomer Malerei des 20. Jahrhunderts. Verlag Faber & Faber, Leipzig 1998, ISBN 3-932545-19-2, S. 268–277 Klaus Rößler. In: Ralf Waschkau (Hrsg.): Im Zeichen des Steinbocks.Malerei , Grafik, Objekte. Koserower Kunstsalon, Koserow 2014
Weblinks Koserower Kunstsalon ehrt Klaus Rößler Ostseezeitung vom 11. November 2019 Koserower Kunstsalon: Klaus Rößler Auswahl an Werken Klaus Rößler in: Bildatlas Kunst in der DDR
Einzelnachweise
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