Ernst Tams (* 24. Januar 1882 in Hamburg; † 16. November 1963 in Hamburg) war ein deutscher Geophysiker und Leiter der Hauptstation für Erdbebenforschung an der Universität Hamburg.
Leben und Wirken Während seines Studiums wurde Tams 1900 Mitglied der Schwarzburgbund-Verbindung Burschenschaft Germania Göttingen.Hermann Goebel (Hrsg.): Mitgliederverzeichnis des Schwarzburgbundes. 8. Aufl., Frankfurt am Main 1930, S. 140 Nr. 3202. Tams wurde 1908 Assistent am Physikalischen Staatslaboratorium Hamburg und bot ab 1911 Vorlesungen zur Geophysik an. Ernst Tams gehört zu den 24 Gründungsmitgliedern der am 19. September 1922 in Leipzig gegründeten Deutschen Seismologischen Gesellschaft, der heutigen Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft. 1932 wurde er ao. Professor für Seismologie und 1939 apl. Professor in Hamburg. Zum 1. Mai 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 3.042.788)Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/44080259 und unterzeichnete im November 1933 das Bekenntnis der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler. 1946 trat er in den Ruhestand.
Literatur Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Frankfurt a. M. 2003, S. 617.
Weblinks
Geschichte des Geophysikalischen Instituts Hamburg m. Abbildung von Ernst Tams Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene
Einzelnachweise
Kategorie:Geophysiker Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Korporierter im Schwarzburgbund Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1882 Kategorie:Gestorben 1963 Kategorie:Mann