Carl AubelVergleiche die Angaben unter der GND-Nummer der Deutschen Nationalbibliothek, auch Karl AubelAngaben laut der Europeana (siehe unter dem Abschnitt Weblinks) (* 27. März 1837 in Kassel; † 27. April 1882 in Köln)N.N.: Aubel, Carl (siehe unter dem Abschnitt Weblinks) war ein deutscher Ingenieur. Er erfand das nach ihm benannte heliographische Verfahren zur Reproduktion von Kupferstichen, Lithographien und Holzschnitten.
mini|Nachdruck eines Ölgemäldes aus dem 16. Jahrhundert mit Darstellung des Heiligen Nikolaus von Myra am Klagesmarkt vor dem Alten St.-Nikolai-Friedhof und der Stadtbefestigung Hannovers Fotolithografie der Aubeldruck-Anstalt aus August Juglers Buch Aus Hannovers Vorzeit …
Leben Carl Aubel, Sohn des Kasseler Porträtmalers, Akademieprofessors und Galeriedirektors Karl Christian Aubel, war im Winter 1861 als „fürstl. Demidoff’scher Berg- und Hütteningenieur“ in den Hüttenwerken „zu Nischne Tagilsk am Ural“ in Russland tätig. Unter anderem über seine dortigen Erfahrungen veröffentlichte Aubel mehrere Aufsätze im Polytechnischen Journal.Siehe im Abschnitt Schriften Zurückgekehrt nach Köln, beantragte Aubel im Auftrag des russischen Generalmajors Raschette für den in Russland entwickelten Universalschachtofen die europäische Patente.Aloysius Jakob Zorn: Der Architekt August Carl Lange (1834–1884). Dissertation, RWTH Aachen, 1980, Band 1, S. 13. Aubels Schwager, der Architekt August Carl Lange, fertigte die Patentzeichnungen an und übernahm die Bauleitung der 1864 in Mülheim bei Köln errichteten Schachtöfen.Aloysius Jakob Zorn: Der Architekt August Carl Lange (1834–1884). Dissertation, RWTH Aachen, 1980, Band 1, S. 14.
Über eine 1869 getätigte „geognostisch-industrielle“ (Forschungs-) „Reise nach Lappland und Kanin“ veröffentlichten Karl Aubel und sein Bruder, der Maler Hermann Aubel, ihr Buch Ein Polarsommer …, das sie „dem Andenken ihres verehrten Protectors […] Konstantin von Ungern-Sternberg“ widmeten und das 1874 noch über den Verlag von F. A. Brockhaus in Leipzig erschien. Die am Buchende wiedergegebene Landkarte hatte Karl Aubel laut den dortigen Angaben selbst gezeichnet.Vergleiche das Digitalisat (der British Library, im Abschnitt Schriften)
Etwa im Jahr der Ausrufung des Deutschen Kaiserreichs 1871 gründete Carl AubelVergleiche gemeinsam mit dem Zeichner Ernst KaiserVergleiche diese Angaben im Bildindex vom Bildarchiv Foto Marburg, zuletzt abgerufen am 9. Januar 2014 die Druckerei Aubeldruck-Anstalt Aubel & Kaiser.Vergleiche die Dokumentation bei Commons (unter dem Abschnitt Weblinks) Ihren Sitz hatte die Firma bei Köln unter der Adresse Lindenhöhe 38.
Schriften
Hermann und Carl Aubel: Ein Polarsommer. Reise nach Lappland und Kanin. Von Hermann und Carl Aubel. Mit vier Abbildungen in Holzschnitt und einer Karte, Leipzig: F. A. Brockhaus, 1874; online
Literatur Werner Neite: Einige Nachrichten über Leben und Taten des Ingenieurs Carl Aubel, Band 9 der Reihe Kleine Schriften zur Kölner Stadtgeschichte, hrsg. vom Kölnischen Stadtmuseum, Kölnisches Stadtmuseum, 2000, ISBN 3-927396-81-8 und ISBN 978-3-927396-81-4Nachweis über Google-Bücher Allgemeines Künstlerlexikon
Weblinks
N.N.: Aubel, Carl auf dem Wiki der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), zuletzt abgerufen am 9. Januar 2014 Aubel, Karl auf der Seite der Europeana.eu
Einzelnachweise
Kategorie:Bergbauingenieur Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert) Kategorie:Metallurg Kategorie:Entdecker (19. Jahrhundert) Kategorie:Buchdrucker (Deutschland) Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert) Kategorie:Unternehmer (Köln) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1837 Kategorie:Gestorben 1882 Kategorie:Mann