Christian Gaudin (* 26. Januar 1967 in Chenôve) ist ein französischer Handballtrainer und ehemaliger Nationaltorhüter.

Karriere Der 1,97 m große Torhüter gewann mit USAM Nîmes 1988, 1990, 1991 und 1993 die französische Meisterschaft sowie 1994 den französischen Pokal. Nach Stationen bei US Créteil HB und Istres OPH wechselte er 1997 in die deutsche Handball-Bundesliga zum VfL Hameln. Ab 1999 hütete er das Tor des SC Magdeburg, mit dem er den EHF-Pokal 2001, die deutsche Meisterschaft 2001, die EHF Champions League 2002 sowie die Vereinseuropameisterschaft 2001 und 2002 gewann. Im Jahr 2003 kehrte er trotz laufenden Vertrages aus persönlichen Gründen nach Frankreich in die zweite französische Liga zu Saint-Raphaël Var Handball zurück.netzeitung.de: vom 27. Mai 2003

Gaudin spielte von 1990 bis 2002 in der französischen Nationalmannschaft, mit der er an fünf Europameisterschaften (1994, 1996, 1998, 2000, 2002), zwei Olympischen Spielen (1996, 2000) und fünf Weltmeisterschaften (1993, 1995, 1997, 1999, 2001) teilnahm. Der größte Erfolg des 247-maligen Nationalspielers waren die Weltmeistertitel 1995 und 2001.

Nach seinem Karriereende wurde Gaudin bei Saint-Raphaël Trainer. Im Wild-Card-Turnier zur Champions-League 2012/13 unterlag man dem späteren Sieger HSV Hamburg mit 30:31 nach Verlängerung.handball-world.com: Drei Minuten zu lang vom 11. September 2012 Nach dem Saisonende 2013/14 beendete er seine Tätigkeit als Vereinstrainer.www.lequipe.fr Da Silva entraînera Saint-Raphaël (französisch) vom 26. April 2014, abgerufen am 11. Juni 2014 Ab Mai 2014 war Gaudin Trainer der Rumänischen Nationalmannschaft.www.handball-world.com Rumänien holt Routiniers für Play-offs zurück vom 17. Mai 2014, abgerufen am 17. Mai 2014 Im Juli 2014 wurde er als Nachfolger von Martin Schwalb Trainer beim HSV Hamburg, wo er einen Einjahresvertrag unterschrieb.handball-world.com: HSV bestätigt Gaudin-Verpflichtung und Vertragsverlängerung vom 10. Juli 2014, abgerufen am 10. Juli 2014 Im Dezember 2014 wurde er nach vier Niederlagen in fünf Spielen als Trainer freigestellt und durch den bisherigen Co-Trainer Jens Häusler ersetzt.handball-world.com: hristian Gaudin mit sofortiger Wirkung freigestellt vom 16. Dezember 2014, abgerufen am 16. Dezember 2014 Im Februar 2015 übernahm er das Traineramt des französischen Erstligisten Sélestat AHB.sa-hb.com: Christian Gaudin nouvel entraineur des violets vom 5. Februar 2015, abgerufen am 5. Februar 2015 Zwischen Juli 2017 und Oktober 2017 trainierte er den rumänischen Verein HC Dobrogea Constanța.radioconstanta.ro: Antrenor francez la HC Dobrogea Sud Constanța vom 3. Juni 2017, abgerufen am 24. August 2017handball-world.news: Christian Gaudin in Rumänien entlassen vom 9. Oktober 2017, abgerufen am 9. Oktober 2017 Ab Juli 2018 bis zum November 2019 trainierte er Cesson-Rennes Métropole HB.handball-world.news: Christian Gaudin übernimmt französischen Erstligisten vom 8. Juni 2018, abgerufen am 8. Juni 2018handball-world.news: Cesson-Rennes bindet Aufstiegstrainer vom 17. Mai 2020, abgerufen am 16. August 2020

Privates Gaudins Söhne Thomas, Clément und Noah spielen ebenfalls Handball.sa-hb.com: Thomas Gaudin s'engage pour 2 ans, abgerufen am 4. September 2016handball-world.news: Istres komplettiert Torwartgespann, abgerufen am 7. Mai 2020 Mit seinem Schwager Gilles Derot spielte er von 1987 bis 1994 in Nîmes sowie in der Nationalmannschaft.

Weblinks auf der Website des HSV Hamburg

Einzelnachweise

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