Das Marienmonogramm wird auch als Muttergottes-Monogramm bezeichnet und besteht aus einer Buchstabenformation, die den Namen der Muttergottes Maria bezeichnen soll. Die Monogramme befinden sich auf Wappen,Stadtwappen von Oberschönegg an Kirchengebäuden,Pfarrkirche hl. Jakob in Thal bei Graz in Hausinschriften, an Altären,Pfarren in Landeck: Unsere Kirche - Die Seitenaltäre. an Deckenfresken,Bodensee: Drei Länder – Kultur und Landschaft zwischen Stein am Rhein, Konstanz und Bregenz, Dumont Kunst Reiseführer an Wegkreuzen und Bildstöcken,Bildstock mit Aufsatz, Egenhausen 1630 an Mariensäulen,Die Mariensäule in Admont an OrgelemporenKirchhörde, St. Patrokli: Zur Ersttonfeier am 19. Januar 2012 bekam die Orgel von Pfarrer Meinhard Elmer ein Tattoo verpasst (Iesus XristoC NIKA - griech.: Jesus Christus Sieger, darunter ein Marienmonogramm) und Chorräumen,Kippenhausen - Ein malerisches Dorf oberhalb des Bodensees: Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt - Marienmonogramm und Evangelistensymbole der Stuckdecke in Glasfenstern,Olpe-Lütringhausen, St. Maria vom Guten Rat auf Ikonen, auf Schmuck. Es wird weiterhin in der Kunst,Modell mit Marienmonogramm von Jan-Baptist Verberckt der Ältere an Kunstgegenständen als BeiwerkOberdürnbacher Dorfkirche: Ein altes Marienbild weist das Marienmonogramm auf dem Rahmen aus und in Schriftstücken verwendet. Der kennzeichnende Buchstabe ist das M, es kann auch mit zusätzlichen Buchstaben oder anderen Monogrammen (wie M und PX) kombiniertHier erkennbar am Logo der Marianischen Männerkongregation – Mariä Verkündigung am Bürgersaal zu München https://www.mmkbuergersaal.de/ und mit Verzierungen ausgeschmückt sein.
Bedeutung Wie IHS für Christus steht, so steht IXXI für Maria, das eigentlich aus den ineinandergeschriebenen Buchstaben M und A besteht. Das fromme Monogramm wird Auspice Maria genannt, „unter dem Schutz Mariä“, zuweilen fälschlich als „Ave Maria“ gedeutet. Im 17. Jahrhundert sollen die Jesuiten Fingerringe mit dem Marienzeichen IXXI gegossen haben. Auch die Variante IXXR ist zu sehen. Auch spezielle Ausformungen fanden in den Zeiten der Gegenreformation durch die Vermittlung der Jesuiten Anwendung.Kirche – Glauben – Lexikon „Jesusmonogramm“
Marienmonogramme auf Ikonen Das Marienmonogramm auf Ikonen – dessen Ursprung das byzantinische Muttergottes-Monogramm ist – befindet sich auf Marienikonen überwiegend in der linken und rechten oberen Ecke einer Marienikone und ist mit den kyrillischen, byzantinischen, griechischen oder südslawischen Buchstaben MHP (links) und ФУ (rechts) dargestellt. Die Beschriftung der Ikonen ging in Russland ab dem 15. Jahrhundert ihren eigenen Weg. „Die russische Azbukovnik-Deutung aber hierzu dürfte heute nicht wenige Ikonenkenner überraschen. Sie lautet: Мария — Рода Сына — Фарисеева — Учителя“Monogramme und Akronyme als Ikonenaufschriften
Siehe auch Christusmonogramm
Weblinks
Angelika Überrück: Die christlichen Motive des Blaudrucks - Spiegel der Volksfrömmigkeit in Deutschland vom Ende des 17. Jahrhunderts bis heute. Lit Verlag, Münster 2008, ISBN 3-825-81502-1. Die Symbolik der Ikonen Zur Beschriftung der Ikonen Ivan Bentchev
Einzelnachweise
Kategorie:Symbol Kategorie:Maria (Bildende Kunst) Kategorie:Ikone Kategorie:Marienikone