Stefan Born (* 29. März 1950 in München; † 15. Januar 2018Stefan Born. Traueranzeige. In: Süddeutsche Zeitung vom 20. Januar 2018. Abgerufen am 24. Januar 2018. ebenda) war ein deutscher Theater- und Fernsehschauspieler.

Leben Born absolvierte seine Schauspielausbildung am Schauspielstudio Zinner in München. Kurzbiografie Teamtheater München. Abgerufen am 4. Januar 2014 Theater spielte er hauptsächlich im süddeutschen Raum.

Er begann seine Bühnenlaufbahn in der Spielzeit 1972/73 am Fränkisch-Schwäbischen Städtetheater Dinkelsbühl.Stefan Born. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1973. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 81. Jg., Hamburg 1973, S. 233 und S. 659 (Register). In der Spielzeit 1973/74 war er am Theater in der Tonne in Reutlingen engagiert.Stefan Born. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1974. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 82. Jg., Hamburg 1974, S. 477 und S. 692 (Register). In der Spielzeit 1974/75 folgte ein Engagement am Landestheater Schwaben in Memmingen.Stefan Born. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1975. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 83. Jg., Hamburg 1975, S. 477 und S. 684 (Register). Ab der Spielzeit 1975/76 war er, zunächst als Gast, anschließend als Ensemblemitglied, für zwei Spielzeiten am Landestheater Württemberg-Hohenzollern in Tübingen engagiert.Stefan Born. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1976. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 84. Jg., Hamburg 1976, S. 477 und S. 661 (Register).Stefan Born. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1977. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 85. Jg., Hamburg 1977, S. 371 und S. 820 (Register). Zur Spielzeit 1977/78 wechselte er für drei Spielzeiten an das Staatstheater Darmstadt.Stefan Born. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1978. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 86. Jg., Hamburg 1978, S. 97 und S. 844 (Register). Ab der Spielzeit 1980/81 war er am Staatstheater Kassel verpflichtet.Stefan Born. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1981. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 89. Jg., Hamburg 1981, S. 257 und S. 870 (Register).

1983 kehrte er nach München zurück und trat ab der Spielzeit 1983/84 bis in die 2000er Jahre viele Jahre am Münchner Volkstheater auf.Stefan Born. In: Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnenjahrbuch 1984. Theatergeschichtliches Jahr- und Adreßbuch. Theater – Film – Funk – Fernsehen. 92. Jg., Hamburg 1984, S. 363 und S. 922 (Register).THEATER HALLE 7 - Benefiz-Reihe für Stefan Born Abgerufen am 4. Januar 2014 Dort spielte er 2001 gemeinsam mit Christine Neubauer in dem Schauspiel Der Marquis von Keith von Frank Wedekind; Regie führte Ruth Drexel. Offizielle Internetpräsenz der Schauspielerin Christine Neubauer. Abgerufen am 5. Januar 2014.

Er hatte außerdem Engagements u. a. im Theater rechts der Isar; dort trat er in der Spielzeit 1990/91 in ca. 120 Vorstellungen des Theaterstücks Die Nashörner auf. ionesco.orgDie Nashörner Offizielle Internetpräsenz des Schauspielers und Regisseurs Heinz-Josef Braun. Abgerufen am 5. Januar 2014 2001 trat er am Theater Blaue Maus in München in dem Theaterstück Die Froschkönigin von Kerstin Specht auf. In der Spielzeit 2003/04 übernahm er am Bockshorn-Theater Würzburg die Rolle des Irrenarztes Dr. Alois Alzheimer in der deutschen Erstaufführung des Schauspiels Die Akte der Auguste D. von Konrad und Ulrike Maurer. Pressekritiken. Abgerufen am 4. Januar 2014 Die Frankfurter Rundschau schrieb in ihrer Kritik über Borns Darstellung: „Charaktervoll spielt Stefan Born die Rolle des humanen Mediziners, der aufgrund persönlicher Probleme zum vom Forschungsdrang getriebenen Workaholic wurde.“ Am Teamtheater München spielte er 2005 in der Farce Nathans Dackel von Franzobel.

Im Fernsehen war er vornehmlich in Fernsehserien sowie in mehreren Fernsehfilmen zu sehen. Sehr häufig wurde er dabei in Serien mit süddeutschem, oberbayerischen oder österreichischem Hintergrund eingesetzt, wie z. B. Die Rosenheim-Cops, Forsthaus Falkenau und Der Bulle von Tölz. Eine wiederkehrende Serienrolle hatte er 1991/1992 als Kriminalbeamter Ametshuber in der Fernsehserie Löwengrube.

Zudem war er bei Naxos Sprecher von Hörbüchern und Hörspielen.Die Sprecher von Naxos 1988 wirkte er beim Bayerischen Rundfunk in dem Hörspiel Judas von Marcel Pagnol in der Rolle des Zabulon mit.Judas. Besetzung. Abgerufen am 5. Januar 2014

Im Sommer 2005 erlitt Born einen schweren Unfall; er lag seit Ende September 2005 in einem Wachkoma. Die Grabstätte von Born befindet sich auf dem Nordfriedhof München.

Filmografie (Auswahl) 1984: Weißblaue Geschichten (Fernsehserie) 1987: Zur Freiheit – Der Geist von Las Vegas 1991–1992: Löwengrube 1992: Abgetrieben (Fernsehfilm) 1997: Der Bulle von Tölz: Waidmanns Zank 1999: Café Meineid – Kinderfasching 1999: Der Bulle von Tölz: Tod aus dem All 1999: Der Bulle von Tölz: Tod eines Priesters 1999: Lindenstraße (zwei Folgen) 1999: Forsthaus Falkenau – Das Land so weit 2000: Dr. Stefan Frank – Der Arzt, dem die Frauen vertrauen – Die lebende Bombe 2000: Das Herz des Priesters (Fernsehfilm) 2000: Der Kuß meiner Schwester (Fernsehfilm) 2000: Die Rückkehr des schwarzen Buddha (Fernsehfilm) 2000: Tatort – Viktualienmarkt (Fernsehreihe) 2002: Der Mann von nebenan (Fernsehfilm) 2002: Geht nicht gibt’s nicht (Fernsehfilm) 2003: Der Alte – Tod auf Raten 2004: Tatort – Bienzle und der steinerne Gast 2004: Tausendmal berührt (Fernsehfilm) 2004: München 7 – Schichtwechsel 2006: Die Rosenheim-Cops – Auch sonntags wird gemordet 2006: Polizeiruf 110 – Er sollte tot (Fernsehreihe)

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Einzelnachweise

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