mini|Simon Schott (2005) Simon Schott (* 28. November 1917 in Walkersaich; † 30. Januar 2010 in München) war ein deutscher Barpianist und Autor.
Leben Nach dem Abitur wurde er zum Militär berufen und als Fernmelder in Frankreich eingesetzt. Als junger Mann lebte er in Paris von Auftritten in Nachtclubs. Dort entdeckte ihn der Besitzer von „Harry’s New York Bar“. In dieser Bar spielte er auch die nächsten Jahre. Gäste aus Hollywood besuchten oft dieses Lokal in Paris. Einige seiner Zuhörer waren Coco Chanel, Aly Khan, Rita Hayworth, Humphrey Bogart, Ernest Hemingway, die Rothschilds, der Herzog von Windsor, Jean-Paul Sartre. Von Coco Chanel wurde er für eine Privatparty engagiert. Schott schrieb Romane und das erste Buch über Barpiano, So spielen Sie Bar Piano. Schott erklärt darin Akkordchiffrierung und Zusammenhänge für das Barpiano. Seine Überzeugung war, erst wenn man den Text eines Liedes beherrsche, könne man auch diesen Inhalt instrumental zum Ausdruck bringen. So entstand sein eigener Interpretationsstil. Kurz vor seinem Tod war er noch in der Weihnachtszeit 2009 in einem Beitrag des ZDF über das Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München zu sehen.
Werke Schriften
Kriminalromane als Nicky Foldex
Tonträger "Bar Piano" - SIMON SCHOTT plays your favorite evergreens "Bar Piano Vol.2" - SIMON SCHOTT plays your favorite evergreens "Bar Piano Vol.3" - SIMON SCHOTT plays your favorite evergreens "Bar Piano Vol.4" - SIMON SCHOTT plays your favorite evergreens
Dokumentarfilme Simon Schott wurde 1990 in dem Dokumentarfilm Der Pianospieler aus der Reihe Lebenslinien des Bayerischen Rundfunks unter der Regie von Thomas Füting porträtiert.
Weblinks Merkur München: Zeitschriftartikel Der älteste Barpianist der Welt: Interview Youtube – Interview
Einzelnachweise
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