Dragana Cvijić (; * 15. März 1990 in Belgrad) ist eine ehemalige serbische Handballspielerin, die dem Kader der serbischen Nationalmannschaft angehörte.
Karriere Im Verein Dragana Cvijić begann im Jahre 2000 das Handballspielen bei ŽRK Radnički Obrenovca. Die nächste Station der Kreisläuferin war der serbische Klub Roter Stern Belgrad.vesti.rs: Otimali smo pobede, abgerufen am 1. Januar 2014 Nachdem Cvijić dort in der Damenmannschaft aufgelaufen war, wechselte sie im Jahr 2009 zum slowenischen Erstligisten RK Krim. In ihrer ersten Spielzeit bei Krim gewann sie sowohl die slowenische Meisterschaft als auch den slowenischen Pokal. In der folgenden Saison gewann Cvijić erneut das nationale Double, musste jedoch schier die gesamte Spielzeit aufgrund einer Knieverletzung pausieren. Im Sommer 2011 nahm sie der montenegrinische Spitzenverein ŽRK Budućnost Podgorica unter Vertrag.handball-planet.com: Dragana Cvijić in Budućnost Podgorica, abgerufen am 1. Januar 2014eurohandball.com: Move to Montenegro fuelled by ambition, abgerufen am 1. Januar 2014
In ihrer Premierensaison in Podgorica gewann die Serbin die montenegrinische Meisterschaft, dem montenegrinischen Pokal sowie die EHF Champions League. Anschließend verletzte sich Cvijić erneut schwer am Knie und kehrte erst in der zweiten Saisonhälfte 2012/13 in den Kader ihrer Mannschaft zurück.eurohandball.com: Returning players reinforce Budućnost, abgerufen am 1. Januar 2014 In den Spielzeiten 2013/14, 2014/15, 2015/16 und 2016/17 gewann sie die Meisterschaft sowie den montenegrinischen Pokal. 2015 gewann sie zum zweiten Mal die EHF Champions League. In der Saison 2017/18 stand sie beim mazedonischen Verein ŽRK Vardar SCBT unter Vertrag.www.handball-world.com Vardar verpflichtet Schlüsselspielerin von Buducnost, abgerufen am 15. Februar 2017 Mit Vardar gewann sie 2018 die mazedonische Meisterschaft sowie den mazedonischen Pokal. Anschließend wechselte sie zum rumänischen Erstligisten CSM Bukarest.agerpres.ro: Handbal feminin: CSM Bucureşti va transfera trei jucătoare de la Vardar Skopje, abgerufen am 3. September 2026 Mit Bukarest gewann sie 2019 den rumänischen Pokal. Im Sommer 2021 kehrte sie zum RK Krim zurück.rtvslo.si: Dragana Cvijić se vrača v Krim, abgerufen am 27. Februar 2021 Cvijić verließ im Dezember 2021 vorzeitig den Verein und schloss sich dem russischen Erstligisten PGK ZSKA Moskau an.balkan-handball.com: Pravac Moskva: Dragana Cvijić u CSKA!, abgerufen am 9. Januar 2022 Mit ZSKA gewann sie 2022 den russischen Pokal. Ab der Saison 2022/23 stand sie beim ungarischen Erstligisten Ferencvárosi TC unter Vertrag.handball-world.news: FTC Budapest präsentiert Nachfolgerin für Julia Behnke, abgerufen am 7. Januar 2022 Mit dem Ferencvárosi TC gewann sie 2023, 2024 und 2025 den ungarischen Pokal, 2024 die ungarische Meisterschaft und stand 2023 im Finale der EHF Champions League. Nach der Saison 2025/26 beendete sie ihre Karriere.24.hu: „Nehéz szavakat találni mindarra, amit a kézilabda adott nekem“ – visszavonul az FTC klasszis beállósa, abgerufen am 22. Mai 2026
In der Nationalmannschaft Dragana Cvijić spielte anfangs für die serbische Juniorinnen-Nationalmannschaft, für die sie u. a. bei der U19-Europameisterschaft 2009 in Ungarn auflief. Mit der serbischen A-Nationalmannschaft nahm sie im Alter von 18 Jahren an der Europameisterschaft 2008 teil.sportresult.com: Cumulative Statistics EM 2008, abgerufen am 1. Januar 2014 Nachdem Cvijić mehrere Turnierteilnahmen aufgrund ihrer Knieverletzungen verpasst hatte, gehörte sie wieder bei der Weltmeisterschaft 2013 dem serbischen Kader bei einem Großturnier an. Dort gewann die Serbin die Silbermedaille und wurde weiterhin in das Allstar-Team gewählt.dhb.de: Susann Müller im All Star Team der Weltmeisterschaft, abgerufen am 7. April 2018www.ihf.info: Cumulative Statistics WM 2013, abgerufen am 1. Januar 2014
Trainerlaufbahn Cvijić übernahm im September 2026 das Co-Traineramt der serbischen Nationalmannschaft.europamester.dk: Serbisk legende klar til ny rolle: “Jeg kan næsten ikke vente”, abgerufen am 16. September 2026
Weblinks
Spielerporträt von Dragana Cvijić
Einzelnachweise
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