Sergio Pastore (* 25. November 1932 in Cosenza; † 24. September 1987 in Rom) war ein italienischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent.
Pastore kam aus seiner Geburtsstadt in jungen Jahren nach Neapel, wo er später Rechtswissenschaften studierte, aber sich bald dem Journalismus zuwandte. Er arbeitete u. a. für Paese Sera und mit zahlreichen bedeutenden Personen Interviews führte. Nach seinem Umzug nach Rom widmete er sich dem Filmjournalismus. Pastore gründete Mitte der 1960er Jahre die Produktionsgesellschaft „Mezzogiorno Nuovo d'Italia“, mit der er bis zu seinem Tode rund fünfzehn Filme produzierte, die er selbst schrieb und inszenierte und in denen seine zweite Frau Giovanna Lenzi oftmals die Hauptrolle spielte. Die Filme waren von handwerklich durchschnittlicher Machart und kamen bestenfalls in den regionalen Verleih; dabei bediente Pastore die jeweils angesagten Genres.Roberto Poppi: Dizionario del cinema italiano, I registi. Rom, Gremese 2002, S. 325/326
In erster Ehe war Pastore mit Tänzerin Aïché Nana verheiratet gewesen.
Filmografie 1967: Omicidio a sangue freddo (unveröffentlicht) 1968: Crisantemi per un branco di carogne 1968: La verità difficile 1969: Il diario proibito di Fanny 1969: Una ragazza di Praga 1972: Sette scialli di seta gialla 1975: Occhio alla vedova! 1982: Apocalisse di un terremoto 1982: Pin il monello 1984: La donna del mare 1985: I mercenari raccontano 1987: Amore inquieto di Maria 1987: Delitti
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Einzelnachweise
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