Die Ostenberghöhle ist eine Naturhöhle bei Bestwig-Velmede im Sauerland.
Beschreibung
Sie befindet sich im Ostenberg im Naturschutzgebiet Ostenberg am Westhang des Valmetals in Sparganophyllumkalk des oberen Mitteldevon. Die Höhle hat eine Gesamtganglänge von 622 Meter und erstreckt sich über mehrere Etagen. Ihre Lage über dem Talniveau ist ungewöhnlich hoch. Abgerufen am 31. Dezember 2013.
Bei Steinbrucharbeiten wurde die Ostenberghöhle auf der obersten Sohle im Bestwiger Steinbruch angeschnitten. Entdeckt wurde sie 1991 durch Frank Stratmann aus Bestwig und anschließend zusammen mit Christian Moetz, ebenfalls aus Bestwig, zum ersten Mal befahren.Neuentdeckte Höhle am Ostenberg im Steinbruch Bestwig Abgerufen am 31. Dezember 2013.
Die Höhle ist als Naturdenkmal geschützt und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Für das Große Mausohr und die Teichfledermaus dient sie als Überwinterungsquartier. Abgerufen am 31. Dezember 2013.
Siehe auch Liste von Höhlen im Hochsauerlandkreis Liste von Höhlen in Nordrhein-Westfalen
Literatur R. Oelze, M. R. Brix und D. K. Richter (1994): Wachstumszonierte Kalksinter als Folge sich verändernder Mikromilieus in der Ostenberg-Höhle. Greifswalder Geowissenschaftliche Beiträge, Reihe A, Band 2, S. 148–149. R. Oelze (1995): Untersuchungen an Speläothemen der Ostenberghöhle bei Bestwig. Speläologisches Jahrbuch 1994, S. 38–43. Heinz-Werner Weber (1992): Die Ostenberghöhle – eine neue Großhöhle im Sauerland. Antiberg 50, S. 8–19.
Weblinks
Forschungsprojekt der Arbeitsgruppe Höhlen am Institut für Geologie, Mineralogie und Geophysik der Ruhr-Universität Bochum: Untersuchungen an Speläothemen der Ostenberghöhle bei Bestwig
Einzelnachweise
Kategorie:Höhle in Europa Kategorie:Höhle im Hochsauerlandkreis Kategorie:Geographie (Bestwig)