Good Times Bad Times („Gute Zeiten, schlechte Zeiten“) ist ein Song der britischen Rockband Led Zeppelin. Er ist der Eröffnungstitel ihres 1969 erschienenen Debütalbums Led Zeppelin.
Allgemeines Für das Gitarrensolo verstärkte Gitarrist Jimmy Page seine Fender Telecaster Gitarre mit einem Leslie-Lautsprecher, um einen Wirbeleffekt zu erzeugen.Dave Lewis: The Complete Guide to the Music of Led Zeppelin. Omnibus Press, London 1994, ISBN 0-7119-3528-9. Dieser Typ von Lautsprecher enthält rotierende Lautsprecher und wurde für Hammond-Orgeln entwickelt. Er kann aber auch für Gitarren genutzt werden. Eric Clapton nutzte diese Technik bei dem Cream-Song Badge und George Harrison verwendete ihn auf mehreren Beatles-Aufnahmen.. Website des norwegischen Beatles-Clubs. Abgerufen am 30. Dezember 2013. In einem Interview, das er der Guitar World gab, erklärte Page:
Jimmy Page, der auch der Produzent der Band war, stellte bei der Aufnahme des Songs überall im Studio Mikrophone auf, um einen Live-Klang einzufangen.
Dieser Song ist auch wegen des wiederholten Einsatzes einer Serie von zwei Sechzehntelnotentriolen auf einer einzelnen Bassdrum durch Schlagzeuger John Bonham bekannt, einen Effekt, den viele folgende Rockschlagzeuger imitierten, genauso wie mit dem linken Fuß auf der Hi-Hat über fast den ganzen Song Achtelnoten zu spielen. Bonham hatte diese Technik angeblich nach dem Hören von Vanilla Fudge entwickelt. Er wusste nicht, dass Schlagzeuger Carmine Appice auf einer Doublebassdrum spielte. Wie Jimmy Page erklärte:
Bassist John Paul Jones erklärte seinen Beitrag zu diesem Titel:
Good Times Bad Times wurde live kaum komplett gespielt. Gelegentlich wurde der Song im Jahr 1969 als Einleitung für Communication Breakdown verwendet. Er taucht auch in fast kompletter Form im Communication Breakdown-Medley auf, der im LA Forum am 4. September 1970 aufgeführt wurde. Dort enthält es ein Basssolo von John Paul Jones (zu hören auf den Led Zeppelin bootleg-Aufnahmen Live on Blueberry Hill). Außerdem wurde er in einigen Whole Lotta Love-Medleys von 1971 eingebaut. Auf dem Led-Zeppelin-Reunion-Konzert in der Londoner O2 Arena am 10. Dezember 2007 war Good Times Bad Times der Eröffnungssong.
Der Song wird in dem Film The Fighter gespielt. Dies ist einer der seltenen Fälle, dass einer der Songs von Led Zeppelin in einem Film verwendet wird. Good Times Bad Times wurde auch im ersten Trailer für den Film American Hustle verwendet, wie auch im Film selbst. In beiden Filmen führte David O. Russell Regie.
Besetzung Jimmy Page – Gitarre, Background-Gesang Robert Plant – Gesang John Paul Jones – Bass, Background-Gesang John Bonham – Schlagzeug, Background-Gesang
Auszeichnungen Veröffentlichung Land Auszeichnung Jahr Bender USA "The 1001 Greatest Songs to Download Right Now!". Abgerufen am 31. Dezember 2013. 2003 Bruce Pollock USA The 7,500 Most Important Songs of 1944–2000 2005 Gilles Verlant und Thomas Caussé Frankreich 3000 Rock Classics 2009
Kommerzieller Erfolg Chartplatzierungen
Auszeichnungen für Musikverkäufe
Coverversionen Coverversion von Godsmack Die Metalband Godsmack coverte den Song 2007 für ihr Album Good Times, Bad Times... Ten Years of Godsmack. Es war der einzige Song auf dem Album, der erneut als Single veröffentlicht wurde. Ein Musikvideo, das auch Liveaufnahmen enthält, wurde für die Version von Godsmack aufgenommen.
Weitere Coverversionen 1970: Aerosmith (at Nipmuc Regional High Schools prom.) 1988: Nuclear Assault (Survive) 1993: Dread Zeppelin (Hot & Spicy Beanburger) 1995: Cracker (Encomium: A Tribute to Led Zeppelin) 1998: Candlebox (Live In Boston: Mama Kins [live bootleg]) 1999: Carl Weathersby (Whole Lotta Blues: Songs of Led Zeppelin) 2002: Axxis (The Music Remains the Same: A Tribute to Led Zeppelin) 2002: The Section Quartet (The String Quartet Tribute to Led Zeppelin) 2003: Phish (Live Phish Volume 20) 2004: Joe Lesté (Stairway to Rock: (Not Just) a Led Zeppelin Tribute) 2004: Robert Randolph and the Family Band (Bonnaroo: That Tent [live bootleg]) 2005: Tracy G (Hip Hop Tribute to Led Zeppelin) 2006: Bustle in Your Hedgerow (Live at Abbey Pub, 8. Juni 2006) 2008: Eric Bloom (Led Box: The Ultimate Led Zeppelin Tribute) 2009: Umphrey’s McGee
Literatur Dave Lewis: The Complete Guide to the Music of Led Zeppelin. Omnibus Press, 2004, ISBN 0-7119-3528-9. Chris Welch: Led Zeppelin: Dazed and Confused: The Stories Behind Every Song. Carlton, 1998, ISBN 1-56025-818-7.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Hard-Rock-Song Kategorie:Led-Zeppelin-Lied Kategorie:Lied 1969 Kategorie:Lied von Jimmy Page