Die Konejung Stiftung: Kultur ist eine gemeinnützige Kulturstiftung und wurde 2004 vom Krefelder Unternehmer Horst Konejung († 2006) mit einem Stiftungskapital von 850.000 EUR gegründet.
Stiftung Die Stiftung fördert Kulturprojekte im Rahmen der europäischen Einigung. Besonders die Förderung der Geschichtsforschung und der künstlerischen Verarbeitung kultureller Gegensätze und Gemeinsamkeiten im Laufe der Jahrhunderte. Schwerpunkte sind hierbei die Römerzeit, das Mittelalter und die Kriege des 20. Jahrhunderts.
Die Stiftung fördert Veranstaltungen aus Theater, Literatur und Film sowie Ausstellungen, die sich den Themen Geschichtsforschung und der künstlerischen Verarbeitung widmen. Besonderes Ziel ist es, kulturelle Veranstaltungen auch grenzübergreifend zu unterstützen und zu fördern. Die Stiftung vergibt seit 2005 den Horst-Konejung-Preis.
Beiratsvorsitzender ist der Journalist David Eisermann, weitere Beiräte sind Hans-Gerd Dick (Kulturreferent der Stadt Zülpich), Helga Konejung und Thorsten Engels (Stellv. Geschäftsführer des Touristikverbandes Siegerland-Wittgenstein e. V.). Vorstände sind der Kabarettist Achim Konejung und die Eventmanagerin Bettina Lauterborn.
Horst-Konejung-Preis Der Horst-Konejung-Preis ist mit 5000 Euro dotiert und wird jährlich an Personen und Institutionen verliehen, die sich im Sinne der Stiftungsziele für kulturelle und historische Projekte im Rheinland und der Grenzregion Euregio Maas-Rhein ausgezeichnet haben.
Preisträger 2005: Horst Wallraff, Historiker, Düren, abgerufen am 29. Dezember 2013. 2006: Karola Fings, Historikerin und stellvertretende Leiterin des NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln abgerufen am 29. Dezember 2013 2007: Geschichtsverein Euskirchen mit seinem Vorsitzenden Reinhold Weitzksta.de: Erfreut über den Horst-Konejung-Preis, abgerufen am 29. Dezember 2013. 2008: Katharina und Dietrich Schubert, Filmemacher, Kronenburgksta.de: Für das Lebenswerk ausgezeichnet, abgerufen am 29. Dezember 2013. 2009: Jürgen Becker und Martin Stankowski, Kabarettisten, Köln, abgerufen am 29. Dezember 2013. 2010: Edition Krautgarten und ihr Herausgeber Bruno Kartheuser, BelgienBRF.be: “Krautgarten” und Kartheuser erhalten Konejung-Preis, abgerufen am 29. Dezember 2013. 2011: Franz Albert Heinen, Journalist und Sachbuchautor, Schleiden, abgerufen am 29. Dezember 2013. 2012: Dürener Geschichtswerkstatt e. V.AN: Geschichtswerkstatt: Produktiv, kreativ und unbequem, abgerufen am 29. Dezember 2013.
2014: Herbert Ruland, Historikerbrf.be: Horst Konejung-Preis 2014 geht an Dr. Herbert Ruland, abgerufen am 24. Juni 2016 2016: MAF Räderscheidt 2019: Norbert Scheuer
Veröffentlichungen Die Stiftung hat zu historischen Themen im Rheinland zahlreiche Werke veröffentlicht und unterstützt finanziell Fachtagungen sowie universitäre Forschungsarbeiten. Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung bei der Planung und Durchführung von Ausstellungen, wie beispielsweise im Jahr 2008 in Simonskall Experiment Kalltalgemeinschaft – die Kölner Progressiven in Simonskall" 1919 - 1920.
Veröffentlichungen 2007: You enter Germany: Hürtgenwald – der lange Krieg am Westwall, DVD 2008: Experiment Kalltalgemeinschaft – die Kölner Progressiven in Simonskall 1919-1920, ISBN 978-3-935-221-97-9 2009: Linker Nebenfluss der Nogat, mit Armin Erlinghagen (Hrsg.) und Heinz Küpper (Autor), ISBN 978-3-941-037-18-2 2010: Simplicius 45 (Hrsg.), Heinz Küpper (Autor), ISBN 978-3-941037-45-8 2010: You enter Germany 2: Das Archivmaterial, DVD
Geförderte Tagungen und Forschungsarbeiten 2004: Gedenkskulptur Time for healing von Michael Pohlmann im Kalltal
2007: Zukunftsprojekt Westwall: Wege zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit den Überresten der NS-Anlage 2007: Römertunnel in Drove 2007: Dokumentarfilm Erinnerung an Wollseifen 2008: Ausstellung Experiment Kalltalgemeinschaft – die Kölner Progressiven in Simonskall 1919-1920 2008: Jens Lohmeier: Totenruhe. Die Toten der Schlacht im Hürtgenwald, Magisterarbeit, RWTH Aachen 2008: Peter M. Quadflieg: "Zwangsoldaten" und "Ons Jongen": Eupen-Malmedy und Luxemburg als Rekrutierungsgebiet der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg, Magisterarbeit RWTH Aachen 2008: Wanderführer zum "Historisch-literarischen Wanderweg Hürtgenwald 1938-1947" in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hürtgenwald 2009: Tagung The Experience of War in a Border Region: Belgium, Luxemburg, the Netherlands and Germany 1914-1945 an der RWTH Aachen 2010: Peter M. Quadflieg und René Rohrkamp: Das "Massaker von Malmedy": Täter, Opfer, Forschungsperspektiven. (Band 6 der Aachener Studien zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte) 2011: Florian Wöltering: Echo des Krieges, Magisterarbeit RWTH Aachen 2011: Veranstaltung: Kann Köln auch anders? Stadtgespräch im DOMFORUM : Der Zustand der politischen Kultur zwei Jahre nach dem Archiveinsturz 2011: Veranstaltung: Sanierungsbedürftig und vom Verfall bedroht. Stadtgespräch im DOMFORUM : Der Umgang der Stadt Köln mit ihren öffentlichen Gebäuden 2011: Multimedia-Präsentation: Das Rheinland als Krisenregion des 20. Jahrhunderts 2012: Tagung zur ostbelgischen Zeitgeschichte nach 1945 2013: Multivision: "Siegfrieds Fluch" – Das Rheinland und der Erste Weltkrieg. 2013: Bildband: Das Rheinland und der Erste Weltkrieg: Aufmarschgebiet – Heimatfront – Besatzungszone (Autor: Achim Konejung)
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Einzelnachweise
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