miniatur Die römisch-katholische Kirche St. Anna hat ihren Standort im Ortsteil Tripsrath in der Stadt Geilenkirchen in Nordrhein-Westfalen. Sie steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz.Denkmalliste Geilenkirchen Nr. 49, Eintrag: 9. Juni 1983

Lage Die Kirche St. Anna steht im südöstlichen Bereich des Ortes Tripsrath an der Annastraße 2. Das Pfarrhaus liegt in unmittelbarer Nähe.

Geschichte Nachdem 1870 in Tripsrath eine Notkirche eingerichtet war, wurde 1873 nach einem Plan von Vinzenz Statz aus Köln mit dem Bau einer Kirche begonnen. Am 8. August 1873 legte Weihbischof Johann Anton Friedrich Baudri den Grundstein. Am 18. April 1876 konnte die Kirche benediziert werden, am 30. Mai 1893 war die feierliche Weihe. Die Kriegsschäden des Zweiten Weltkrieges waren bis 1953 behoben. 1957 wurde an der südlichen Chorwand eine Sakristei gebaut. Chorraum und Hochaltar wurde mehrfach umgestaltet. 1985 wurde die Kirche renoviert. Am 12. Januar 1997 brach in der Kirche ein Feuer aus. Die Freiwillige Feuerwehr war schnell zur Stelle und hatte das Feuer nach 30 Minuten unter Kontrolle., Geilenkirchener Zeitung v. 13. Januar 1997

Im Zuge der Pfarrgemeindereformen im Bistum Aachen wurde die ehemals eigenständige katholische Pfarrgemeinde in die Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Bonifatius Geilenkirchen eingegliedert in der alle 11 Pfarreien des Stadtgebietes zusammengefasst waren. Die Gemeinschaft von Gemeinden wurde 2025 aufgelöst. Die 11 Pfarreien bilden nun den Pastoralen Raum Geilenkirchen, einen von insgesamt 44 Räumen im Bistum Aachen.Pastorale Räume im Bistum Aachen, Newsletter des Bistums Aachen vom 23. Mai 2024

Architektur Bei der Kirche handelt es sich um eine Backsteinkreuzkirche mit zweijochigem Langhaus. Das quadratische Vierungsjoch wird flankiert von je einem Nebenjoch. Der fast quadratische Chorraum hat einen dreiseitigen Abschluss. Langhaus und Querschiff haben Kreuzrippengewölbe, das Chorhaus ein Sterngewölbe. Über dem Giebel steht der vierseitige Turm mit achtseitigem spitzem Helm.

Ausstattung Die Orgel mit 17 Registern und mechanischer Traktur aus dem Jahre 1956 wurde von Heinz Wilbrand aus Übach-Palenberg gebaut. Im Kirchturm befinden sich Glocken aus dem Jahre 1953. Hochaltar aus ca. 1900, Tabernakel, Zelebrationsaltar aus Marmor, Heiligenfiguren aus Gips und Holz. BuntverglasungGeilenkirchen, Kath. Kirche St. Anna Tripsrath auf der Webseite der Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jh. e. V.

Galerie

Literatur Dritte Ausgabe 1994: Handbuch des Bistums Aachen ISBN 3-87448-172-7 Band Acht 1904: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz von Paul Clemen

Weblinks

Denkmaleintrag der Kirche St. Anna (Tripsrath)

Einzelnachweise

Kategorie:Kirchengebäude in Geilenkirchen Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren Kategorie:Annakirche Kategorie:Pfarrkirche des Bistums Aachen Kategorie:Baudenkmal in Geilenkirchen Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Nordrhein-Westfalen Kategorie:Neugotisches Kirchengebäude Kategorie:Backsteinkirche Kategorie:Pastoraler Raum Geilenkirchen