Karl Nüßgens (* 13. November 1914 in Aachen; † 21. November 1998) war ein deutscher Jurist.

Werdegang Nüßgens kam als Sohn eines Lehrers zur Welt. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Bonn und Freiburg und wurde 1939 in Bonn promoviert. Ab 1949 war er dort Lehrbeauftragter und ab 1969 Honorarprofessor für Bürgerliches Recht und Zivilprozessrecht.

Vom 3. Februar 1964 bis 30. November 1982 Bundesrichter am Bundesgerichtshof und ab Juni 1976 Vorsitzender des III. Zivilsenats.

Seit 1933 war er Mitglied der katholischen Studentenverbindung KDStV Staufia Bonn.

Ehrungen 1983: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland

Literatur Karl Nüßgens gestorben, In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. November 1998, Nr. 273, S. 6

Kategorie:Richter (Bundesgerichtshof) Kategorie:Zivilprozessrechtler (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1914 Kategorie:Gestorben 1998 Kategorie:Mann Kategorie:Korporierter im CV Kategorie:Privatrechtler (20. Jahrhundert)