mini|Max Schmidheiny (1978)
Max Schmidheiny (* 3. April 1908 in Heerbrugg, Gemeinde Balgach; heimatberechtigt ebendaOtto Oesch-Maggion: Staatsarchiv St. Gallen, abgerufen am 9. Mai 2022.; † 19. August 1991 in Altstätten) war ein Schweizer Unternehmer, Politiker und Gründer der Max Schmidheiny-Stiftung. Er erwarb ein ETH-Diplom in Maschinenbau. Schmidheiny war verheiratet mit Adda Schmidheiny-Scherrer († 1997). Er war einer der einflussreichsten Industriekapitäne in der Schweiz des 20. Jahrhunderts.
Familie Max Schmidheiny wurde auf Schloss Heerbrugg als Sohn von Ernst Schmidheiny geboren und besuchte die Kantonsschule Trogen. Er selbst ist der Vater von Thomas Schmidheiny (* 1945), Stephan Schmidheiny (* 1947), Alexander Schmidheiny (1951–1992) und einer Tochter namens Adda-Marietta Schmidheiny-Amit (* 1944). Marietta Schmidheiny-Amit ist ausgebildete Sängerin, lebte längere Zeit in Israel, spricht fliessend Hebräisch, und erwarb später auch die amerikanische Staatsbürgerschaft. Max Schmidheinys Bruder ist Ernst Schmidheiny II.
Wirtschaft 1935: Leitung der Eternit AG Niederurnen 1934–1974: VR-Präsident der Hiag 1954–1983: VR-Präsident von Wild Heerbrugg AG 1959: Initiant der Swisspetrol AG für die Erdölforschung in der Schweiz 1974–1984: VR-Präsident der Holderbank Financière Glarus AG 1978: Gründer der Kraftwerke Sarganserland ab 1952: Verwaltungsrat bei der Brown, Boveri & Cie., 1966–1970 Verwaltungsratspräsident 1978: Errichtung der Max Schmidheiny-Stiftung 1984: Aufteilung der Unternehmensbereiche auf seine Söhne Thomas und Stephan
Politik 1939–1948: Gemeinderat von Balgach 1948–1954: Kantonsrat (FDP) 1959–1963: Nationalrat
Auszeichnungen In Heerbrugg wurde die Max-Schmidheiny-Strasse nach ihm benannt. 1952: Doktor ehrenhalber der Universität Basel 1967: Doktor ehrenhalber der Universität St. Gallen 1980: Erhalt der Ernst-Reuter-Plakette
Literatur Marcel Baumgartner (Katalog): Ferdinand Hodler. Sammlung Max Schmidheiny. Ausstellung, Kunstmuseum des Kantons Thurgau, Kartause Ittingen, 19. Juni bis 27. August 1989. Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Zürich 1989. (Katalog Schweizer Museen und Sammlungen; 11).
Hans O Staub: Von Schmidheiny zu Schmidheiny. Verein für wirtschaftshistorische Studien, Meilen 1994, ISBN 978-3-909059-07-2. (Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik; Band 61), S. 208.
Weblinks
Max Schmidheiny auf der Website der Max Schmidheiny-Stiftung
Einzelnachweise
Kategorie:Unternehmer (Schweiz) Kategorie:Nationalrat (St. Gallen) Kategorie:FDP-Mitglied (Schweiz) Kategorie:Ehrendoktor der Universität Basel Kategorie:Ehrendoktor der Universität St. Gallen Kategorie:Träger der Ernst-Reuter-Plakette Max Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1908 Kategorie:Gestorben 1991 Kategorie:Mann