Das Kampfgeschwader 255 war ein Verband der Luftwaffe der Wehrmacht vor dem Zweiten Weltkrieg. Als Kampfgeschwader, ausgestattet mit Bombern, zuletzt vom Typ Dornier Do 17M und Heinkel He 111H bildete es Bomberbesatzungen aus für Luftangriffe mit Bomben. Es wurde am 1. Mai 1939 in Kampfgeschwader 51 umbenannt.

Aufstellung Der Geschwaderstab und die I. Gruppe entstanden im Rahmen der Aufrüstung der Luftwaffe am 15. März 1937 auf dem Fliegerhorst Landsberg.Henry L. deZeng IV: Luftwaffe Airfields 1935–1945 Germany (1937 Borders), S. 370–372, abgerufen am 15. Januar 2023 () Die II. und die III. Gruppe wurden am 1. März 1937 in LeipheimHenry L. deZeng IV: Luftwaffe Airfields 1935–1945 Germany (1937 Borders), S. 378–379, abgerufen am 15. Januar 2023 () und MemmingenHenry L. deZeng IV: Luftwaffe Airfields 1935–1945 Germany (1937 Borders), S. 435–437, abgerufen am 17. Januar 2023 () aufgestellt. Am 1. Mai 1939 erhielt das Geschwader nach dem neuen Benennungsschema der Luftwaffe die Bezeichnung Kampfgeschwader 51. Die II. Gruppe wurde in die III. Gruppe des Kampfgeschwaders 77 umgewandelt. Das Geschwader war mit der Dornier Do 17M und der Heinkel He 111H ausgestattet.

Gliederung

Der Geschwaderstab führte die I. bis III. Gruppe die wiederum in Staffeln unterteilt waren. Die 1. bis 3. Staffel gehörte der I. Gruppe, die 4. bis 6. Staffel der II. Gruppe und die 7. bis 9. Staffel der III. Gruppe an.

Kommandeure Geschwaderkommodore Dienstgrad Name ZeitOberstleutnantWillibald Spang15. März 1937 bis 1. November 1938OberstRitter von Lex1. November 1938 bis 1. Februar 1939OberstJohann-Volkmar Fisser1. Februar 1939 bis 1. Mai 1939

Gruppenkommandeure I. Gruppe Oberstleutnant Kurt Mälzer, 1. März 1937 bis 31. März 1938 Oberstleutnant Hans Korte, 31. März 1938 bis 1. Mai 1939

II. Gruppe Oberstleutnant Johann-Volkmar Fisser, 1. März 1937 bis 1. Februar 1939 Oberst Wolff von Stutterheim, 1. Februar 1939 bis 1. Mai 1939

III. Gruppe Oberstleutnant Gottlob Müller, 1. März 1937 bis 1. April 1937 Major Walter Schroeder, 1. März 1937 bis 1. Dezember 1938 Major Alois Stoeckl, 1. April 1937 bis 1. Mai 1939

Bekannte Geschwaderangehörige Viktor von Loßberg (1904–1983), entwickelte im Zweiten Weltkrieg das Zahme-Sau-Nachtjagdverfahren und war von 1956 bis 1958, als Oberst der Luftwaffe der Bundeswehr, Amtschef im Materialamt der Luftwaffe Konrad Stangl (1913–1993), war 1969, als Generalleutnant der Luftwaffe der Bundeswehr, Leiter der Personalabteilung im Bundesministerium der Verteidigung

Literatur

Einzelnachweise

Kampf #:::255 Kategorie:Gegründet 1937 Kategorie:Aufgelöst 1939