Jakob Kroher (* 13. Dezember 1863 in Eschenbach in der Oberpfalz; † 7. Dezember 1958 in Ingolstadt) war ein deutscher Jurist und Politiker.

Werdegang Kroher war nach Studium als Rechtsrat in Amberg tätig. 1896 wurde er zum rechtskundigen Bürgermeister in Ingolstadt und 1899 zum Bürgermeister auf Lebenszeit ernannt (ab 1918 Oberbürgermeister). Von 1899 bis 1932 war er Mitglied des Bezirkstages von Oberbayern und fungierte als Schriftführer sowie von 1919 bis 1932 als Bezirkstagspräsident. Am 31. Januar 1917 rückte er für den verstorbenen Georg von Orterer in den Bayerischen Landtag nach, dem er bis zur Errichtung der Räterepublik angehörte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte er noch einmal von 1946 bis 1948 als Abgeordneter der CSU dem Ingolstädter Stadtrat an.

Im Wintersemester 1884/85 trat Kroher der jungen katholischen Studentenverbindung KBStV Rhaetia München bei, welcher er zeitlebens angehörte.

Ehrungen 1906: königlicher Hofrat 1906: Silberne Prinzregent-Luitpold-Medaille 1913: Ritter III. Klasse des Verdienstordens vom Hl. Michael 1913: Verdienstkreuz für freiwillige Krankenpflege 1913: Komtur des österreichischen Franz-Joseph-Ordens 1926: Geheimrat 1947: Ehrenbürger von Ingolstadt

Weblinks Rechtskundige Bürgermeister und Oberbürgermeister beim Stadtmuseum Ingolstadt

Kategorie:Bürgermeister (Ingolstadt) Kategorie:Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer Kategorie:Ritter III. Klasse des Verdienstordens vom Heiligen Michael Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Komtur) Kategorie:Ehrenbürger von Ingolstadt Kategorie:Deutscher Kategorie:Bayer Kategorie:Geboren 1863 Kategorie:Gestorben 1958 Kategorie:Mann Kategorie:Korporierter in der K.B.St.V. Rhaetia zu München