Meinhard Puhl (* 11. Oktober 1942; † 8. Dezember 2013) war ein deutscher Jazz- und Fusion-Musiker (Kontrabass, E-Bass, Posaune), Arrangeur und Musikpädagoge, der in der Musikszene von Dortmund aktiv war.
Leben und Wirken Meinhard Puhl studierte Posaune und Kontrabass; er spielte Ende der 1960er-Jahre im Wolf Escher Quintett, mit dem erste Aufnahmen entstanden, und in Eschers Band Time in Space. 1971 entstand um ihn die Jazzrockband Strinx (Talk to the Wind, 1973).Uta C. Schmidt, Andreas Müller und Richard Ortmann: Jazz in Dortmund. Hot - Modern - Free - New, Klartext-Verlag, Essen 2004, S. 156 f. Zwischen 1969 und 1981 war er an mehreren Aufnahmesessions beteiligt,Tom Lord: The Jazz Discography, online, abgerufen am 19. Dezember 2013. u. a. mit dem Dortmunder Jazzensemble. 1975 begleitete er die Sängerin Fasia Jansen auf ihrem Album Porträt.Fasia - Porträt auf Discogs Mit Waldo Karpenkiels SupersessionKlaus M. Schmidt: Supersession - Eine Legende kehrt zurück, Westdeutsche Zeitung, 15. Juni 2011 war er Anfang der 1980er Jahre auf Tournee.Steve Freeman, Alan Freeman: The crack in the cosmic egg: encyclopedia of Krautrock, Kosmische musik & other progressive, experimental & electronic musics from Germany, Audion Publications, Leicester 1996, S. 180 f.Heinz Geilich: Supersession - Welcome & Alive (2LP) - 1982, krautrock-musikzirkus.de
Mit Glen Buschmann, Wolf Escher und Wolfgang Breuer war er 1975 eines der Gründungsmitglieder des JugendJazzOrchesters NRW; er gehörte bis 1995 dem künstlerischen Leitungsteam anJugendJazzOrchester Nordrhein-Westfalen – Beau Rivage auf Discogs und steuerte zum Orchesterrepertoire zahlreiche Big Band-Arrangements bei. Puhl starb im Dezember 2013 im Alter von 71 Jahren.
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Einzelnachweise
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