mini|Beispiel einer von Kowarzik entworfenen Medaille mini|Eröffnung des Rudolf-Fettweis-Werks 1918 Rudolf Kowarzik (* 13. März 1871 in Wien; † 16. April 1940 in Pforzheim) war ein österreichischer Bildhauer, Medailleur und Ziseleur.

Rudolf Kowarzik kam als jüngster von drei Söhnen des Kürschnermeisters Friedrich Kowarzik und dessen Ehefrau Barbara Kowarzik geb. Varnschein in Wien zur Welt.

Angeregt durch seinen Bruder Josef KowarzikJosef Kowarzik, Medailleur und Bildhauer (* 1. März 1860 in Wien; † 31. März 1911 in Cannes); ÖBL, Band 4, S. 175 lernte er von 1885 bis 1889 im Atelier des Graveurs Josef ZapfJosef Zapf, Graveur (* 29. November 1847 in Schottenfeld; † 28. Jänner 1902 in Wien), siehe und besuchte daneben die Fachschule für Gold- und Silberschmiede, Graveure und Ziseleure in Wien. Nach einigen Jahren praktischer Tätigkeit besuchte er von 1896 bis 1897 die Meisterklasse von Stefan Schwartz und im Anschluss die von Josef Tautenhayn.

Von 1898 bis 1904 arbeitete er an der Kunstgewerbeschule Karlsruhe als Assistent des österreichischen Medailleurs Rudolf MayerRudolf Mayer, Medailleur und Ziseleur (* 12. Juni 1846 in Nýdek; † 24. Juni 1916 in Karlsruhe); ÖBL, Band 5, S. 444 und wurde 1904 Lehrer an der Badischen Kunstgewerbeschule Pforzheim. Seit spätestens 1912 war er Mitglied im Deutschen Werkbund.Mitgliederliste des Deutschen Werkbunds 1912 (online als PDF)

1906 heiratete er. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.

Kowarzik entwarf Kursmünzen für das Großherzogtum Baden, Medaillen, Schmuck und Gedenktafeln.

Literatur

Einzelnachweise

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