Hermann Uhlfelder (* 3. Juni 1867; † 2. Januar 1949) war ein deutscher Architekt und Magistratsoberbaurat von Frankfurt am Main.
Leben und Werk Uhlfelder studierte an der TH Stuttgart und wurde Mitglied der Burschenschaft Virtembergia Stuttgart im ADB.Georg Schwartzer (Hrsg.): Adreßbuch des Allgemeinen Deutschen Burschenbundes. Stand vom 1. August 1919, Max Schlutius, Magdeburg 1919, S. 81 Er leitete von 1900 bis 1932 das Hafen- und Brückenbauamt in Frankfurt am Main. In seiner Amtszeit entstand unter anderem der im Ortsteil Ostend gelegene Frankfurter Osthafen. Zum Gedenken daran benannte die Stadt Frankfurt eine Straße am Osthafen nach Uhlfelder.
Neben seiner Tätigkeit in der Bauverwaltung der Stadt Frankfurt am Main war Uhlfelder auch Gründungsmitglied und Geschäftsführer des Vereins zur Vorbereitung der Autostraße Hamburg-Frankfurt-Basel (kurz HaFraBa).Der Spiegel 45/1990 Ein Jahr vor Gründung des Vereins reiste Uhlfelder zusammen mit Willy Hof nach Italien und informierte sich dort über die von Piero Puricelli konzipierte Nur-Auto-Bahn. Die zu dieser Zeit gewonnenen Erkenntnisse haben die Planung und den Bau von Autobahnen im deutschen Reich und danach wesentlich geprägt.
Uhlfelder war mit Adelheide Seligman verheiratet (Eheschließung im Jahre 1900).
Werke Deutsches Fernverkehrsstraßennetz, 1930 Die oberitalienischen Autobahnen, 1930 Uhlfelder, Blum: Scharfe Kritik an der Denkschrift der Studiengesellschaft für die Finanzierung des deutschen Straßenbaus, 1930 Richtlinien für die techn. Anlage von Autobahnen A. Strecken im Flachland (m. Abb.), 1931 Wege, Straßen, Autobahnen, 1931 Richtlinien für die techn. Anlage von Autobahnen B. Stationen (m. Abb.), 1931 Richtlinien für die techn. Anlage von Autobahnen C. Abzweigungen und Kreuzungen (m. Abb.), 1931
Einzelnachweise
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