Anatole Dauman (* 7. Februar 1925 in Warschau; † 8. April 1998 in Paris) war ein französischer Filmproduzent, „der mit großer Risikofreude einige poetische Meisterwerke von Alain Resnais und Robert Bresson realisieren half“.Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 2: C – F. John Paddy Carstairs – Peter Fitz. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 299.

Leben und Wirken Dauman, Sohn polnischer Juden, kam bereits in jungen Jahren nach Frankreich und war während des Zweiten Weltkriegs in der Widerstandsbewegung tätig. 1949 gründete er mit dem sechs Jahre älteren Philippe Lifchitz die Filmproduktionsfirma Argos Films und wurde deren Generaldirektor.

Bereits mit seiner ersten größeren Arbeit, Alexandre Astrucs Der scharlachrote Vorhang, zeichnete Dauman seine Produktionslinie vor: In seinem Output favorisierte der Produzent künstlerisch ambitionierte Werke: neben denen aus der Hand von Resnais und Bresson auch solche der französischen Filmavantgardisten Jean-Luc Godard und Chris Marker. Dauman stellte aber auch Inszenierungen des Japaners Nagisa Ōshima her sowie einzelne Arbeiten der eng mit französischen Partnern kooperierenden, ehemaligen „Jungfilmer“ Volker Schlöndorff und Wim Wenders.

Filmografie

Einzelnachweise

Literatur Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 2: C – F. John Paddy Carstairs – Peter Fitz. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 299.

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