Ernst Stiefel (* 14. Juni 1892 in Zürich;Albert Boßhard: Stiefel, Ernst. In: Carl Brun (Hrsg.): Schweizerisches Künstler-Lexikon. Band 4: Supplemenr A–Z. Von Huber & Co., Frauenfeld 1917, S. 630 ().Stiefel, Ernst. In: Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs de tous les temps et de tous les pays. Band 9: Robbia–Styppax. Gründ, Paris 1976, ISBN 2-7000-0157-5, S. 832 (französisch, – Leseprobe). † 13. Juli 1952 ebenda) war ein Schweizer Maler und Grafiker. Er malte Figuren, Landschaften und Stillleben. Stiefels Werke wurden unter anderem am Kunsthaus Zürich ausgestellt.Kunsthaus Zürich: Sammelausstellung vom 7. bis 30. September 1922, So beispielsweise 1922 ein Früchtestillleben.Kunsthaus Zürich, Zürcher Kunstgesellschaft (Hrsg.): Ausstellung: Kunsthaus Zürich, 7. – 30. September 1922: Katalog Kunsthaus, Zürich 1922, (kunsthaus.ch).
Leben mini|hochkant=1.2|Alphorn, Eiger, Mönch, Jungfrau; Öl auf Platte (1934) Stiefel war der Sohn von Heinrich Stiefel. Sein Vater war Vizechef für Straßenbeleuchtung des städtischen Gaswerks. Zunächst besuchte Stiefel wegen einer Sprachbehinderung die Spezialschule (Heilpädagogische Schule) in der Gotthelfstrasse in Zürich. Hier wurde er von seiner Lehrerin Fräulein Zollinger unter anderem in der Ölmalerei unterrichtet, um sein Talent zu fördern. Nachdem er die Schule beendet hatte, arbeitete er ebenfalls im städtischen Gaswerk und malte in seiner Freizeit. Im Februar 1916 stellte er zwei Landschaftsbilder im Kunsthaus Zürich aus. In der Presse wurden diese positiv besprochen: Sie würden Da Stiefel die Werke verkaufen konnte, beschloss er sich an einer Kunstschule weiter ausbilden zu lassen. Spätestens ab 1916 wohnte er in der Bäckerstr. 153 (Kreis 4) und hatte einen regen Briefwechsel mit der Zürcher Kunstgesellschaft (Kunsthaus Zürich).
Werke (Auswahl) 1913: Brücke über die Reuss 1922: Früchtestillleben 1936: Bauer auf dem Feld am Pflügen 1938: Blumenstillleben in Vase 1943: Grosses Blumenstillleben
Handschriftliche Publikationen Brief vom 14. März 1919 an die Verwaltung der Kunsthausgesellschaft, Zürich (digital.kunsthaus.ch). Verzeichnis, für St. Gallen. Für die Ausstellung des Graphischen Kabinetts in St. Gallen um 1923, .
Literatur Albert Boßhard: Stiefel, Ernst. In: Carl Brun (Hrsg.): Schweizerisches Künstler-Lexikon. Band 4: Supplemenr A–Z. Von Huber & Co., Frauenfeld 1917, S. 630 ().
Weblinks
Ernst Stiefel (geb. 1892). artnet.de
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