mini|Helene Fischer (2016) rahmenlos|zentriert|klasse=notpageimage skin-invert-image|Unterschrift Helene Fischer (Autogramm) deutsche Schlagersängerin

Helene FischerInterview mit Helene Fischer - web.archive.org; ursprünglich in Coopzeitung, Nr. 20, 16. Mai 2017, S. 89: „Ich habe nie so geheissen. Mein Name war schon bei meiner Geburt Helene Fischer. Meine Vorfahren waren Deutsche. Jelena Petrowna ist eine Erfindung der Medien, vielleicht weil ein russischer Name einfach spannender klingt.“ (* 5. August 1984 in Krasnojarsk, Russische SFSR, Sowjetunion; bürgerlich Helene Seitel-Fischer) ist eine deutsche Schlagersängerin, Tänzerin, Unterhaltungskünstlerin und Fernsehmoderatorin.

Mit mehr als 18 Millionen verkauften Tonträgern zählt Fischer zu den kommerziell erfolgreichsten Sängerinnen Deutschlands und zu den weltweit bestverdienenden Musikerinnen. Ihre Alben Farbenspiel und Best of Helene Fischer gehören zu den meistverkauften Musikalben in Deutschland. Sie wurde mit siebzehn Echos, acht Goldenen Hennen, drei Bambis und zwei Goldenen Kameras ausgezeichnet. Für Die Helene Fischer Show erhielt sie 2015 den Bayerischen Fernsehpreis.

Leben Helene Fischer wurde 1984 als zweites Kind des russlanddeutschen Ehepaares Maria und Peter Fischer im sibirischen Krasnojarsk geboren. Ihr Vater arbeitete als Sportlehrer, ihre Mutter als Ingenieurin an einer Hochschule. Fischers Großeltern waren Schwarzmeerdeutsche, die 1941 während des Zweiten Weltkriegs nach Sibirien deportiert worden waren. 1988 siedelten ihre Eltern mit ihr und ihrer sechs Jahre älteren Schwester aus der Sowjetunion ins rheinland-pfälzische Wöllstein aus. Als Schülerin der Wörrstädter Realschule nahm sie an Theater-AGs und Musical-Kursen teil.

Nach dem Mittleren Schulabschluss im Jahr 2000 absolvierte Fischer an der Stage & Musical School Frankfurt in Frankfurt am Main eine dreijährige Ausbildung, die sie 2003 mit der Bühnenreifeprüfung als ausgebildete Musicaldarstellerin beendete. Während ihrer Ausbildung erhielt sie ihre ersten Engagements. Sie trat am Staatstheater Darmstadt in der Rocky Horror Show, im Volkstheater Frankfurt in der Schlagerrevue Fifty-Fifty und im Musical Anatevka auf.

Ab Mai 2008 war Fischer mit Florian Silbereisen liiert. Die beiden galten als „Traumpaar des deutschen Schlagers“ und waren häufig Gegenstand spekulativer Schlagzeilen in Boulevardmedien. Im Dezember 2018 gaben sie bekannt, bereits seit einer Weile getrennt und weiterhin Freunde geblieben zu sein.Helene Fischer und Florian Silbereisen trennen sich. n-tv.de, 19. Dezember 2018; abgerufen am 19. Dezember 2018 Fischer teilte mit, ihr neuer Lebenspartner sei der Luftakrobat Thomas Seitel, mit dem sie in ihren Bühnenshows zusammenarbeitet.Alle wollen mehr über Helene Fischers neuen Freund wissen – doch es gibt ein Problem. merkur.de, 20. Dezember 2018; abgerufen am 20. Dezember 2018 Im Dezember 2021 heirateten sie und bekamen eine Tochter. Im selben Jahr bezog das Paar ein Haus in Inning am Ammersee, in dem die Familie seitdem wohnt. Im August 2025 verkündete Fischer die Geburt ihrer zweiten Tochter.

Werdegang Anfänge (2004–2007) 2004 schickte Fischers Mutter eine Demo-CD an den Künstlermanager Uwe Kanthak. Daraufhin nahm dieser Kontakt mit dem Produzenten Jean Frankfurter auf und sie erhielt einen Plattenvertrag. Ihre Fernsehpremiere hatte sie am 14. Mai 2005 im Ersten beim Hochzeitsfest der Volksmusik. Sie sang in Florian Silbereisens Sendung ein Duett mit ihm. helene-fischer.de Am 3. Februar 2006 erschien ihr erstes Album Von hier bis unendlich, für das Irma Holder und Kristina Bach die Texte schrieben.

Bei der MDR-Hitsommernacht belegte Fischer 2007 den ersten Platz und erreichte in der MDR-Hitparade mit dem Lied Im Reigen der Gefühle ebenfalls Platz eins.Biografie und News zu Helene Fischer auf Schlager.de Im Juli 2007 widmete ihr der MDR den Musikfilm So nah, so fern mit ihren neuesten Titeln aus dem gleichnamigen Album. Im September 2007 wurde der Film auf DVD veröffentlicht. Am Tag darauf erhielt sie für die beiden Alben Von hier bis unendlich und So nah wie du zweimal Gold.

Beim dreitägigen Schlagermarathon 2007 von SWR4 Rheinland-Pfalz erreichte Fischer mit dem Stück Mitten im Paradies den dritten und mit zwei weiteren Titeln den neunten und zwölften Platz. Im Januar 2008 wurde sie mit der Krone der Volksmusik in der Kategorie Erfolgreichste Sängerin des Jahres 2007 ausgezeichnet. Nach ihrem Auftritt erhielt sie Platin für das Album Von hier bis unendlich. In der NDR 1 Niedersachsen-Frühlingshitparade erreichte sie mit dem Titel Und morgen früh küss ich dich wach den zweiten Platz.

Erste Tournee und weitere Alben (2008–2011) mini|Fischer (2009)

Im Herbst 2007 begann Fischer ihre erste Solo-Tournee. Anschließend produzierte sie ihr drittes Studioalbum Zaubermond. Nach dessen Veröffentlichung im Juni 2008 erreichte es Platz 2 der deutschen Albumcharts. Im September 2008 folgte die Goldene Henne in der Kategorie Musik. Im Februar 2009 erhielt sie bei der ECHO-Verleihung ihre ersten beiden Echos. Die im Juni 2009 veröffentlichte dritte DVD Zaubermond live enthält einen Mitschnitt einer 140-minütigen Konzertaufzeichnung vom März 2009 aus dem Berliner Admiralspalast.

Im Oktober 2009 veröffentlichte Fischer ihr viertes Studioalbum So wie ich bin, das es auf Anhieb auf Platz eins der österreichischen und auf Platz zwei der deutschen Albumcharts schaffte. In der Schweiz stieg das Album auf Platz sieben ein. Im Juni 2010 erschien ihre erste „Best-of“-Kompilation, die in der ersten Woche Platz zwei der deutschen Albumcharts erreichte. In Österreich belegte sie Platz eins. Auch in Belgien sowie in Dänemark (Platz fünf) und den Niederlanden konnte sich das Album platzieren.

Im Dezember 2010 erschien Best of Live – So wie ich bin – Die Tournee mit dem Live-Mitschnitt ihres Konzerts vom Oktober 2010 in der O2 World Berlin auf Blu-ray, DVD und CD. 2011 wurde sie viermal für den Echo nominiert: Bestes Album (mit Best of Helene Fischer), Erfolgreichste DVD-Produktion National (mit Best of live: So wie ich bin), Bester Live-Act National und Künstler/Künstlerin/Gruppe Deutschsprachiger Schlager, konnte jedoch keinen davon gewinnen.

Album Für einen Tag (2011–2012) mini|Fischer (2010)

Mit ihrem fünften Studioalbum Für einen Tag – das im Oktober 2011 veröffentlicht wurde – erreichte Fischer zum ersten Mal Platz eins in Deutschland.Album-Charts: Helene Fischer trumpft auf. Pressemitteilung. In: media control. 25. Oktober 2011. In Österreich und der Schweiz belegte sie Platz zwei. Das Album wurde nach zwei Wochen in Deutschland mit Gold ausgezeichnet; später erreichte es Platinstatus. Mit diesem Album konnte sie auch außerhalb des deutschsprachigen Raumes Erfolge erzielen: in den Niederlanden kam sie auf Platz eins, in Belgien auf Platz sieben und in Dänemark (Platz 19) wurden die Top 20 erreicht.

Im Januar 2012 erhielt Fischer die Krone der Volksmusik in der Kategorie Erfolgreichste Sängerin des Jahres 2011. Im Februar 2012 nahm sie bei der Verleihung die Goldene Kamera in der Kategorie Beste Musik National entgegen. Für den ECHO 2012 war sie mit ihrem Album Für einen Tag in der Kategorie Album des Jahres nominiert, konnte sich jedoch nicht gegen die Konkurrenz durchsetzen. Sie gewann jedoch in der Kategorie Deutschsprachiger Schlager.ECHO-Verleihung: Ein Kuss, Skandal, Skandal! In: Spiegel Online. 23. März 2012.

Im Dezember 2012 erschien Für einen Tag – Live 2012 mit dem Live-Mitschnitt ihres Konzerts vom November 2012 in der O2 World Hamburg auf Blu-ray, DVD und CD. CD und DVD stiegen auf Platz eins der jeweiligen Charts ein. Ebenfalls 2012 entstand die Fernsehdokumentation Allein im Licht, in der Autor und Regisseur Kai Ehlers ihren Tourneealltag dokumentiert. Produziert wurde der Film von Sascha Schwingel als teamWorx-Produktion in Koproduktion mit dem MDR. 2012 stand sie auch erstmals als Schauspielerin vor der Kamera. In der ZDF-Fernsehreihe Das Traumschiff verkörperte sie in der im Januar 2013 ausgestrahlten Folge die Rolle der Reiseleiterin Franziska Stein.

Album Farbenspiel (2013–2015) mini|Fischer (2013) mini|Fischer (2013)

Für ihr Live-Album erhielt Fischer 2013 zwei Echos in den Kategorien Deutschsprachiger Schlager und Erfolgreichste DVD-Produktion National. Die Verleihung fand im März 2013 in Berlin statt und wurde von ihr selbst moderiert. Für die Neuauflage der ZDF-Zeichentrickserie Biene Maja sang sie den Titelsong Die Biene Maja neu ein. Im September 2013 veröffentlichte sie die erste Single Fehlerfrei aus ihrem nächsten Studioalbum Farbenspiel, das im Oktober 2013 erschien. Das Album erreichte Platz eins in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Platz 5 in den dänischen Albumcharts, Platz acht in den Niederlanden und Platz 17 in den belgischen Albumcharts. In Dänemark wurde das Album nach der ersten Woche mit Platin ausgezeichnet. Im November 2013 folgte die Singleauskopplung Atemlos durch die Nacht.

Im März 2014 moderierte Fischer erneut die Echoverleihung und gewann in den Kategorien Deutschsprachiger Schlager und Album des Jahres.Deutscher Musikpreis: Der ECHO und ganz viel Helene Fischer. In: stern.de; abgerufen am 29. März 2014. Beim Eurovision Song Contest 2014 verkündete sie die Ergebnisse des deutschen Televotings und der Jury.Die große Deutschland-Party fällt ins Wasser. Welt Online; abgerufen am 13. Mai 2014. Im Juni 2014 folgte die letzte Singleauskopplung Marathon. Im Oktober 2014 erhielt sie zwei Goldene Hennen in den Kategorien Musik und Superhenne. Letztere wurde anlässlich der 20. Verleihung aus 49 Preisträgern in den Publikumskategorien Moderation, Fernsehen, Musik und Sport einmalig vergeben.Medienpreis Goldene Henne – Hühnerstall für Helene Fischer – Trauer um Udo Reiter. In: Handelsblatt; abgerufen am 11. Oktober 2014.

Im Dezember 2014 erschien Farbenspiel Live – Die Tournee mit einem Live-Mitschnitt ihres Konzerts vom November 2014 in der O2 World Hamburg auf Blu-ray, DVD und CD. Im Februar 2015 war sie für den Swiss Music Award in der Kategorie Best Album International nominiert. Im März 2015 wurde sie während der Echoverleihung mit vier Preisen in den Kategorien Schlager, Hit des Jahres, Album des Jahres und Musik-DVD/Blu-ray national ausgezeichnet.

Die 22 Konzerte der Farbenspiel-Stadion-Tour 2015 – die an 15 verschiedenen Orten, darunter auch in Wien und Basel, stattfanden – wurden von mehr als 800.000 Menschen besucht. Fischer wurde bei ihrem Auftritt von siebzehn Musikern und zwölf Tänzern begleitet.Das erwartet die Fans beim Konzert von Helene Fischer in Wien. vienna.at; abgerufen am 4. Juli 2015 Die beiden Konzerte im Juli im Berliner Olympiastadion wurden für die Aufzeichnung einer DVD und einer Fernsehsendung für das ZDF genutzt.„Farbenspiel“ – Tournee 2015: DVD Aufzeichnung und TV Ausstrahlung. helene-fischer.de; abgerufen am 4. Juli 2015 2016 wurde die Tournee mit einem Live-Entertainment-Award ausgezeichnet.

Album Weihnachten (2015–2016) Ende 2015 erschien Fischers Album Weihnachten, das in Zusammenarbeit mit dem Royal Philharmonic Orchestra und dem Produzenten Alex Christensen entstand und Platz eins der Charts in Deutschland und Österreich und Platz zwei in der Schweiz erreichen konnte. Obwohl das Album erst wenige Wochen vor Jahresende veröffentlicht wurde, konnte es sich an die Spitze der Jahrescharts 2015 setzen. Es verkaufte sich bislang über 1,2 Millionen Mal.

Im Februar 2016 gewann Fischer ihre zweite Goldene Kamera. Im April erhielt sie bei der Echoverleihung erneut vier Preise, darunter auch erstmals in den Kategorien Live-Act national und Crossover. Im Oktober erhielt sie zum siebten Mal eine Goldene Henne in der Kategorie Musik.