mini|Ilona B. Benda 1919 in ihrer Gedenkschrift gegen den Ersten Weltkrieg Ilona Mari Benda, genannt Ilona Benda-Baranyai (* 4. März 1884 in BerlinGeburtsregister Nr. 783/1884 des Standesamts Berlin VI bei ancestry.de; † nach 1926); Pseudonym Ilona B. Benda, war eine deutsch-amerikanische Journalistin und Autorin. Sie war eine Nachfahrin der Musikerfamilie Benda und der Schauspielerfamilie Limbach.

Leben Ilona Benda-Baranyais deutsche Mutter war die Sprach- und Musikpädagogin (Josephina Maria) Louisa Benda (* 1854 in Düsseldorf), Tochter des Opernsängers Adolph Benda (* 1825) sowie der Schauspielerin und Sängerin Susanna Limbach (* 1827 in Rudolstadt; † 1912 in Houston/Texas).

Mit Unterstützung ihres Verlobten, des deutsch-amerikanischen Germanistik-Professors der Harvard-UniversityKurzbiografie in den Karl D. Jessen papers, University of Pennsylvania, Karl Detlev Jessen (* 1872 in Winnemark/Schleswig-HolsteinSelbstbiografischer Vermerk in Jessens Buch Heinses Stellung zur bildenden Kunst und ihrer Ästhetik bei Google Books; † 1919 in Philadelphia), wanderte Ilona Benda-Baranyai im Jahre 1900 mit Mutter und Großmutter von ihrem langjährigen Wohnort Berlin über Hamburg in die USA aus.am 27. Juni 1900 mit HAPAG-Dampfer Belgravia, Hamburger Passagierlisten bei ancestry.de. Die 1901 geschlossene Ehe scheiterte jedoch bald: Jessen ging an das Bryn Mawr Collage, Philadelphia, Ilona Benda-Jessen wohnte mit Mutter und Großmutter in Malden bei Boston,Siehe englischsprachiges Wikipedia Malden, Massachusetts. wo sie sich den Sozialisten anschloss. Laut Bundesarchiv hat sie mit Natalie Liebknecht korrespondiert.Das Bundesarchiv, Nachlass Wilhelm Liebknecht, hier: Familienangehörige, Korrespondenz Natalie Liebknecht, NY 4034/248, Bd. 4 (Ba – Bu), 1872 – 1904, Korrespondenz-Nachlass Natalie Liebknecht bei archivesportaleurope mini|Houston 1910 mit Chronicle-Gebäude 1908 war ihre Übersiedelung nach Houston/Texas, wo sie sich zunächst Miss Ilona Benda nannte, dann verschiedene Vornamen-Variationen gebrauchte,USA-Städteverzeichnisse (City Directories) möglicherweise um wegen der zunehmenden Deutschfeindlichkeit ihre Herkunft zu verschleiern.Geschichte der Deutschen in den Vereinigten Staaten. Sie arbeitete überwiegend für den Houston Chronicle, teilweise auch für die Galveston Daily News.siehe amerikanische Wikipedia The Daily News (Galveston).

1919 gab Miss Ilona B. Benda die patriotische Gedenkschrift Our Community War Service Memorial, Houston and Harris County, zu Ehren der gefallenen Soldaten des Ersten Weltkrieges heraus, in welche sie eigene beschwörende Beiträge einfließen ließ. Sie engagierte sich in Wohltätigkeitsvereinen, war 1923 MitinitiatorinCamp Logan, mit zwei Fotos. der Umwandlung des ehemaligen (Soldaten-)Camp Logansiehe englischsprachige Wikipedia Camp Logan. in ein Gedenkareal, heute noch ein beliebter Freizeit- und Eventpark.Memorial Park Houston. 1924 war sie leidenschaftliche Mitbegründerin des Tierschutzvereins Harris County Humane Society (später The Houston SPCA).

Unter ihrem Autoren-Namen heiratete Ilona B. Benda 1926 Walter Frederick Kohenau.Texas Marriages. Für die Folgejahre fanden sich für beide Familiennamen keine Einträge in den Adressbüchern von Houston.

Siehe auch Benda (Familien)

Werk Our Community War Service Memorial, Houston and Harris County. Original 1919. (Reprint: General Books, 2010, ISBN 978-1-153-08576-2), Volltext bei Internet Archive, 1919, (keine Seiten-Nummerierung).

Einzelnachweise

Ilona B Kategorie:Journalist (Vereinigte Staaten) Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten Kategorie:Autor Kategorie:Deutscher Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1884 Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert Kategorie:Frau