miniatur|William M. Fraser William M. Fraser III. (* 17. August 1952 in Lakeland, Florida) ist ein ehemaliger General der United States Air Force (USAF). Vom 14. Oktober 2011 bis zum 5. Mai 2014 war er Oberbefehlshaber des U.S. Transportation Command (USTRANSCOM), einem teilstreiktraftübergreifenden Funktionalkommando der Streitkräfte der Vereinigten Staaten mit Hauptsitz auf der Scott Air Force Base, Illinois.

Zuvor diente er von September 2009 bis September 2011 als Befehlshaber des Air Combat Command (ACC), einem Hauptkommando der USAF, und von Oktober 2008 bis August 2009 als stellvertretender Vorsitzender des Generalstabs der USAF.

Ausbildung und Karriere Fraser schloss sein Studium an der Texas A&M University, währenddessen er an einem Ausbildungsprogramm des Reserve Officer Training Corps teilnahm, 1974 mit einem Bachelor of Science in Engineering Technology ab und trat noch im selben Jahr der U.S. Air Force bei, wo er eine zweijährige Pilotenausbildung absolvierte und im Anschluss in verschiedenen Verwendungen als Ausbilder tätig war.Biografie Frasers bei der USAF (englisch; zuletzt abgerufen am 20. Dezember 2013).

Als Offizier diente Fraser von Juni 1985 bis März 1986 im Range eines Majors als Chief, European Single Integrated Operational Plan Tactics, Joint Strategic Target Planning auf der Offutt Air Force Base, Nebraska, von Oktober 1987 bis Juli 1990 im Range eines Oberstleutnants als Chief, Nuclear Requirements Cell im Hauptquartier der Alliierten Streitkräfte in Europa im belgischen Mons und von Mai 1998 bis Mai 1999 im Range eines Obersts als Stabschef des U.S. Strategic Commands.

Frasers weitere Ausbildung umfasst unter anderem einen Master of Science in Management Information Systems von der University of Northern Colorado (1980), den Besuch des Marine Corps Command and Staff College (1983), des Armed Forces Staff College (1985) und des Air War College (1991). Während seiner Laufbahn kam Fraser auf rund 4.300 Flugstunden, neben weiteren auf den Mustern T-37, C-21, KC-135R, B-52 und B-2.

Während mehrerer Auslandseinsätze nahm Fraser unter anderem an der Operation Southern Watch und der Operation Enduring Freedom im Irak teil.

Dienst im Generalsrang miniatur|Fraser (links) mit Verteidigungsminister Leon Panetta während der Übergabe der USTRANSCOM-Kommandoflagge am 14. Oktober 2011 Zum Brigadegeneral befördert diente Fraser von Dezember 2000 bis Dezember 2002 als stellvertretender Director for National Systems Operations, Director Defense Space Reconnaissance Program und stellvertretender Director for Military Support im National Reconnaissance Office im Vereinigten Generalstab in Washington, D.C., anschließend von Januar 2003 bis Oktober 2004 als Director of Operations im Air Education and Training Command (AETC) auf der Randolph Air Force Base, Texas, von Oktober 2003 an im Range eines Generalmajors.

Im November 2004 erfolgte Frasers Versetzung auf die Langley Air Force Base, Virginia, wo er unter Beförderung zum Generalleutnant von Februar 2005 an gut 15 Monate als stellvertretender Befehlshaber des ACC diente; zwischen Mai 2006 und Oktober 2008 folgte eine Verwendung als Generaladjutant des Vorsitzenden des Vereinigten Generalstabs, wiederum in Washington, D.C.

Am 18. April 2008 nominierte US-Präsident George W. Bush Fraser für die Nachfolge von Duncan J. McNabb als stellvertretender Vorsitzender des Generalstabs der Air Force; Fraser trat diesen Posten am 8. Oktober desselben Jahres an, verbunden mit der Beförderung zum General.Pressemitteilung des Verteidigungsministeriums vom 18. April 2008 (englisch; zuletzt abgerufen am 20. Dezember 2013).

Im September 2009 wechselte Fraser als Nachfolger von John D. W. Corley als Befehlshaber des ACC zurück auf die Langley Air Force Base, bevor er im Oktober 2011 schließlich das Oberkommando über das USTRANSCOM übernahm, wo er wie schon drei Jahre zuvor Duncan McNabb ablöste.Miles, Donna: McNabb Passes Transcom Command to Fraser. defense.gov vom 14. Oktober 2011 (englisch; zuletzt abgerufen am 20. Dezember 2013).

Fraser führte das USTRANSCOM bis zum 5. Mai 2014, sein Nachfolger wurde General Paul J. Selva (USAF).

Beförderungen + Rang Datum 10px Second Lieutenant 8. November 1974 10px First Lieutenant 8. November 1976 28px Captain 8. November 1978 28px Major 1. Oktober 1983 28px Lieutenant Colonel 1. Juni 1988 40px Colonel 1. Januar 1992 28px Brigadier General 1. Januar 2000 56px Major General 1. Oktober 2003 84px Lieutenant General  3. Februar 2005 112px General 8. Oktober 2008

Auszeichnungen Auswahl der Dekorationen, sortiert in Anlehnung an die Order of Precedence of Military Awards: 60px Defense Distinguished Service Medal 60px Air Force Distinguished Service Medal mit zweifachem Eichenlaub 60px Defense Superior Service Medal mit zweifachem Eichenlaub 60px Legion of Merit mit zweifachem Eichenlaub 60px Defense Meritorious Service Medal mit Eichenlaub 60px Air Force Commendation Medal mit zweifachem Eichenlaub 60px Meritorious Service Medal mit zweifachem Eichenlaub

Siehe auch Dienstgrade der Streitkräfte der Vereinigten Staaten Liste aktiver Generale und Admirale der Streitkräfte der Vereinigten Staaten

Weblinks

Offizielle Webpräsenz des USTRANSCOM

Einzelnachweise

Kategorie:General (United States Air Force) Kategorie:Vice Chief of Staff of the Air Force Kategorie:Kommandeur des United States Transportation Command Kategorie:Kommandierender General des Air Combat Commands Kategorie:Militärpilot (United States Air Force) Kategorie:Träger der Defense Distinguished Service Medal Kategorie:Träger der Air Force Distinguished Service Medal Kategorie:Träger des Ordens Legion of Merit Kategorie:Träger der Meritorious Service Medal (Vereinigte Staaten) Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1952 Kategorie:Mann Kategorie:Träger der Air Force Commendation Medal Kategorie:Träger der Air Force Achievement Medal Kategorie:Träger der Defense Meritorious Service Medal