Dlhá (bis 1927 slowakisch auch „Dluhá“; deutsch Langendorf, ungarisch Felsőhosszúfalu – bis 1907 Hosszúfalu; lateinisch Longa Villa) ist eine Gemeinde im Westen der Slowakei mit Einwohnern (Stand ). Sie gehört zum Okres Trnava, einem Teil des Trnavský kraj.

Geographie mini|links|Kirche in Dlhá Die Gemeinde befindet sich im Hügelland Trnavská pahorkatina in einem seichten Kessel, in dem durch Zusammenfluss mehrerer Bäche aus den Kleinen Karpaten der Bach Podhájsky potok entsteht. Das Gemeindegebiet ist hügelig, weitgehend entwaldet mit Lössboden. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von und ist 15 Kilometer von Trnava entfernt.

Nachbargemeinden sind Dolné Orešany im Norden, Košolná im Nordosten, Suchá nad Parnou im Osten, Ružindol im Südwesten, Borová im Süden und Doľany im Westen.

Geschichte Dlhá wurde zum ersten Mal 1296 als Hwzywfolw schriftlich erwähnt und gehörte zum Herrschaftsgut der Bibersburg (heute Červený Kameň). In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts ließ die Burg Teiche errichten, zu gleicher Zeit ließen sich 14 kroatische Familien nieder. 1543 gab es hier 29 Untertanen-Familien, 1583 schon 88 Untertanen-Familien, dazu gab es mehrere Weingärten. 1828 zählte man 79 Häuser und 567 Einwohner, die in Landwirtschaft und Weinbau beschäftigt waren.

Bis 1918 gehörte der im Komitat Pressburg liegende Ort zum Königreich Ungarn und kam danach zur Tschechoslowakei beziehungsweise heute Slowakei.

Bevölkerung

Nach der Volkszählung 2011 wohnten in Dlhá 382 Einwohner, davon 372 Slowaken und ein Magyare. Neun Einwohner machten keine Angabe.Volkszählung 2011 nach Ethnie (englisch) 346 Einwohner bekannten sich zur römisch-katholischen Kirche, zwei Einwohner zur griechisch-katholischen Kirche, ein Einwohner zur evangelischen Kirche A. B., zwölf Einwohner waren konfessionslos und bei 21 Einwohnern ist die Konfession nicht ermittelt.

Ergebnisse der Volkszählung 2001 (383 Einwohner): Nach Ethnie: 99,48 % SlowakenNach Konfession: 95,82 % römisch-katholisch 1,04 % evangelisch 3,13 % keine Angabe

Sehenswürdigkeiten römisch-katholische Margaretakirche aus dem Jahr 1390 Antonius-von-Padua-Kapelle aus dem Jahr 1909

Einzelnachweise

Weblinks

Eintrag auf e-obce.sk (slowakisch)

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