miniatur|Ansicht der Frucht Akane, auch Primerouge, Prime Red, Tohoku Nr. 3, Tokyo Rose ist eine Sorte des Kulturapfels (Malus domestica).
Beschreibung Der mittelgroße Apfel ist kugelförmig und schwach gerippt. Seine glatte Schale ist auf gelber Grundfarbe fast vollständig rot ausgefärbt. Sein Fruchtfleisch ist weiß.Orangepippin.com: Akane Das saftige, feste Fruchtfleisch hat einen balancierten Geschmack aus süßen und sauren Geschmacksnoten, der eher an klassische europäische als amerikanische oder asiatische Sorten erinnert.
Beim Kochen und Backen behält Akane relativ gut sowohl Form wie auch Geschmack.New England Apples: A Healthy Outlook For New England Apples; Introducing Akane and Sansa
Der Baum selbst ist schwachwüchsig. Die Fruchtäste wachsen aufrecht.Apfel.ch:
Anbau Akane ist vergleichsweise frosthart. Der Baum liefert einen großen Ertrag. Die Erntezeit liegt von Anfang bis Mitte der Apfelsaison von Ende August bis Anfang September. Wird nicht geerntet, erfolgt kein Fruchtfall, sondern die Äpfel verderben am Baum. Wie die meisten frühen Apfelsorten lagert sich Akane nicht besonders gut.
Die Sorte ist robust gegen Feuerbrand,Simon Egger, Eduard Holliger, Gabriella Silvestri, David Szalatnay, Beat Felder, Klaus Gersbach, Richard Hollenstein, Urs Müller: , Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil aber mäßig anfällig gegen Apfelschorf.Franco Weibel und Andreas Häseli: Organic Apple Production in: D.C. Ferree und I.J. Warrington (Hg.): Apples. Botany, Production and Uses. CABI Publishing 2003, ISBN 0-85199-592-6. S. 561
Der diploide Apfel ist nicht-selbstbefruchtend.
Geschichte Der Apfel wurde am nationalen Zuchtinstitut in Morioka in Japan aus Jonathan x Worcester Pearmain gezüchtet, und 1937 in den Markt eingeführt. Von Akane selbst stammt der ebenfalls in Morioka gezüchtete Sansa (Gala x Akane) ab.Walter Guerra: Japans Apfelanbau und Sortenzüchtung in: Obstbau/Weinbau 9/2007 S. 259 Verbreitet im Anbau ist Akane vor allem in Nordamerika. In Europa ist der Apfel seit 1970 aufzufinden und wurde in den 1980ern aus Frankreich nach Deutschland importiert.Johann-Heinrich Rolff: Der Apfel – Sortennamen und Synonyme BoD – Books on Demand, 2001, ISBN 3-8311-0956-7, S. 10
Einzelnachweise
Literatur Silbereisen/Götz/Hartmann,Obstsorten-Atlas, Ulmer Verlag, Stuttgart, 1996, ISBN 3-8001-5537-0
Weblinks
Kategorie:Apfelsorte