Methylencitronensäure ist ein früher genutzter pharmazeutischer Wirkstoff und ein γ-Lacton. Es wurde erstmals 1901 von Schering durch Kondensation von Formaldehyd mit Citronensäure hergestellt. Ein etwas modifiziertes Verfahren war Inhalt des Bayer-Patents von Rudolph Berendes vom 9. Oktober 1902.

Citarin, Helmitol Das Dinatriumsalz kam unter dem Bayer-Markennamen CitarinWortmarke Citarin, Rg.Nr. 56353 vom 31. Mai 1902 – gelöscht 1. August 2011 und das Urotropin-Salz unter der Bezeichnung Helmitol (auch "Neu-Urotropin") in den Handel.R. Berendes: Citarin und Helmitol. In: Berichte der Deutschen Pharmaceutischen Gesellschaft, 13, 376 (1903).

Letzteres scheidet sich beim Zusammengeben stöchiometrischer Mengen konzentrierter alkoholischer Lösungen von Methylencitronensäure und Hexamethylentetramin quantitativ, als weißes Pulver mit einem Schmelzpunkt von 175 – 176 °C, ab.

Weblinks Arthur Eichengrün: Pharmazeutische Zeitung 47, 857, 866–867 (1902) (Digitalisat)

Einzelnachweise

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