Die Uhlandschule ist eine Förderschule in der baden-württembergischen Stadt Tettnang im Bodenseekreis, an der heute 76 Schüler und Schülerinnen von der 1. (Diagnoseklasse) bis zur 9. Klasse unterrichtet werden.
Geschichte Das heute – gemeinsam mit der durch einen Verbindungsgang angeschlossenen Jahn-Sporthalle – unter Denkmalschutz stehende GebäudeÜbersicht der Bau- und Kulturdenkmale der Stadt Tettnang; Nr.: 45; Stand: März 1988; Flst.Nr. 673 wurde vom damaligen Stadtbaumeister Hermann Wenzler geplant und am 24. Oktober 1913 eingeweiht. Geplant war es für anfänglich acht Volksschulklassen sowie die seit 1816 bestehende Lateinschule und die 1845 gegründete Realschule.
Im baden-württembergischen Denkmalbuch wird die Schule als „bezeichnendes Beispiel für eine Architektur“ genannt, weil sie zwar in der Zeit des Jugendstils entstand, „aber dessen reine Ausprägung mit barocken Elementen (…) und bestimmten Bauformen umgeht“.„Kurier“ des Förderkreises Heimatkunde Tettnang, Nr. 64, September 2013
Über der rund 35 Meter breiten und 18 Meter tiefen Freitreppe und dem dreibogigen Portal zeigen die Bogenschlusssteine das Wappen der Familie Montfort (Kirchenfahne), das der Stadt Tettnang (Hund) und das Wappen Württembergs (Hirschstange).
Die Uhlandschule wurde nach dem Dichter und Politiker Ludwig Uhland (1787–1862) benannt.
Schulleitung Die Schulleitung untersteht seit dem Schuljahr 2005/06 Sonderschulrektor Otto Reichert.
Das Kollegium umfasst etwa fünfzehn Lehrkräfte.
Schulträger Schulträger ist die Stadt Tettnang, eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, vertreten durch deren Bürgermeisterin Regine Rist.
Weblinks
Internetauftritt der Uhlandschule Förderverein 'Freunde und Förderer der Uhlandschule Tettnang e. V.'
Einzelnachweise
Kategorie:Bauwerk in Tettnang Kategorie:Kulturdenkmal in Tettnang Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren Tettnang Kategorie:Schule im Bodenseekreis Kategorie:Förderschule in Deutschland Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1913